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Apple hat sich Gedanken zum Always-On-Display gemacht

Genauso muss aber gesagt werden, dass Apple die Funktion nicht einfach von der Konkurrenz übernommen, sondern sie weiterentwickelt hat. Das Always-On-Display ist nicht einfach ein schwarzer Bildschirm mit einer Uhr, Benachrichtigungen und vielleicht noch einem kleinen Bild; stattdessen dimmt Apple den kompletten Sperrbildschirm ab. Das führt dazu, dass wir unser Hintergrundbild noch gut erkennen können, ebenso die kompletten Benachrichtigungen und unsere Sperrbildschirm-Widgets. Diese sind neu in iOS 16: Nutzer können Widgets wie das Wetter, den Akkustand der verbundenen Apple Watch oder auch die Fitness-Ringe direkt auf dem Sperrbildschirm ablegen.

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In der Praxis ist das Always-On-Display des iPhone 14 Pro Max also wesentlich umfangreicher und hilfreicher als bei der Android-Konkurrenz. Wir haben das vergleichsweise helle und bunte Display vor allem anfangs aber durchaus als ablenkend empfunden; geholfen hat die Wahl eines monochromen Hintergrundbildes des Mondes. Apple passt die Helligkeit zudem der Umgebung an. Wen das Always-On-Display immer noch stört, kann es auch komplett abschalten. Wir finden aber vor allem die Möglichkeit praktisch, auch im Standby-Modus unsere Benachrichtigungen einsehen zu können, ohne auf das Display tippen zu müssen. Natürlich können wir auch einstellen, dass der Inhalt von Benachrichtigungen verborgen wird - schließlich könnte auch jeder andere die Inhalte lesen.

Akkulaufzeit ist trotz Always-On-Display sehr gut

Drehen wir das iPhone 14 Pro Max um, schaltet sich das Always-On-Display aus. Verwendet man eine Apple Watch und geht aus dem Zimmer, deaktiviert sich der Bildschirm ebenfalls. Einen merkbaren negativen Effekt des umfangreichen Always-On-Displays auf den Akku konnten wir in unserem Test nicht beobachten: Auch nach einem Tag, an dem wir mit dem Smartphone viel gearbeitet, Youtube-Videos geguckt und fotografiert haben, hatten wir spätnachts immer noch über 20 Prozent Akkustand übrig. Die Zeiten, in denen die Akkulaufzeit bei iPhones ein Problem ist, scheinen endgültig vorbei zu sein.

Die neue Hauptkamera des iPhone 14 Pro Max hat 48 Megapixel, macht standardmäßig aber Bilder mit 12 Megapixeln. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [1/35]

Die Superweitwinkelkamera hat 12 Megapixel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [2/35]

Dank des neuen 48-Megapixel-Sensors kann das iPhone 14 Pro Max Teleaufnahmen mit zweifacher Vergrößerung aufnehmen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [3/35]

Daneben gibt es wieder das dreifache optische Tele. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [4/35]

Verglichen mit dem neuen iPhone macht das iPhone 13 Pro Max Bilder mit sehr ähnlichem Gesamteindruck. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [5/35]

Auch die Superweitwinkelbilder sind sehr ähnlich. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [6/35]

Der Zweifach-Zoom ist beim iPhone 13 Pro Max etwas unschärfer, da das Smartphone nur einen 12-Megapixel-Sensor hat. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [7/35]

Eine mit dem Dreifach-Tele des iPhone 13 Pro Max gemachte Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [8/35]

Die mit dem Nachtmodus des iPhone 14 Pro Max aufgenommenen Bilder unterscheiden sich in der Belichtung kaum von denen des iPhone 13 Pro Max; die Belichtungszeit ist aber kürzer und die Schärfe besser. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [9/35]

Ein mit dem Superweitwinkelobjektiv des iPhone 14 Pro Max gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [10/35]

Ein mit dem Telelobjektiv des iPhone 14 Pro Max gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [11/35]

Ein mit der Hauptkamera des iPhone 13 Pro Max gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [12/35]

Ein mit dem Superweitwinkelobjektiv des iPhone 13 Pro Max gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [13/35]

Ein mit dem Teleobjektiv des iPhone 13 Pro Max gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [14/35]

Der maximale Zoom des iPhone 14 Pro Max ist qualitativ etwas besser ... [15/35]

... als der des iPhone 13 Pro Max. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [16/35]

Nachporträts gelingen mit dem iPhone 14 Pro Max gut. Verglichen mit dem iPhone 13 Pro Max sind die Details feiner, die Farbtemperatur ist etwas wärmer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [17/35]

Zum Vergleich: das gleiche Bild, aufgenommen mit dem iPhone 13 Pro Max (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [18/35]

Der Porträtmodus funktioniert auch bei Haustieren. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [19/35]

Auffällig ist, dass der Hintergrund bei nahen Objekten auch ohne den Porträtmodus bereits eine schöne Unschärfe aufweist. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [20/35]

Im Vergleich haben Aufnahmen mit 12 Megapixeln eine gleiche Bilddynamik wie ... [21/35]

... Aufnahmen mit 48 Megapixeln - das gelingt vielen Konkurrenten von Apple nicht. Das 48-Megapixel-RAW wurde für unsere Galerie komprimiert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [22/35]

Ein mit der Hauptkamera des iPhone 14 Pro Max aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [23/35]

Ein mit der Superweitwinkelkamera des iPhone 14 Pro Max aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [24/35]

Das iPhone 14 Pro Max hat einen Always-on-Bildschirm. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [25/35]

Auf der Rückseite ist eine Dreifachkamera verbaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [26/35]

Die Hauptkamera hat 48 Megapixel, unterstützt wird sie von einer Superweitwinkel- und einer Telekamera. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [27/35]

Verglichen mit dem iPhone 13 Pro Max sieht das neue Modell fast gleich aus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [28/35]

Im direkten Vergleich der Kamerasysteme fällt auf, dass die Kameras des iPhone 14 Pro Max etwas größer sind. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [29/35]

Mit dem iPhone 14 Pro steht auch eine kleinere Version zur Verfügung, die die gleiche technische Ausstattung hat. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [30/35]

Die Frontkamera und die Face-ID-Sensoren sind nicht mehr in einer Notch, sondern in Löchern im Display untergebracht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [31/35]

Den Bereich nennt Apple Dynamic Island und nutzt ihn für Benachrichtigungen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [32/35]

Tippen wir bei Musikwiedergabe länger auf den Bereich, können wir die Medien steuern. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [33/35]

Das iPhone 14 Pro Max ist aus Edelstahl gefertigt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [34/35]

Auf dem Always-on-Display werden Benachrichtigungen und beispielsweise die Mediensteuerung angezeigt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [35/35]

Dabei dürfte auch das neue SoC A16 Bionic helfen, das zwar nur leichte Leistungssteigerungen bietet, aber effizienter sein soll. Von den Benchmarks her setzt sich das iPhone 14 Pro Max wie erwartet wieder an die Spitze bei den Smartphones, auch in den kommenden Jahren dürften die meisten Konkurrenzmodelle nicht an die Leistung herankommen. Im Geekbench-Benchmark erreicht das iPhone 14 Pro Max bei uns im Test einen Single-Core-Wert von 1.825 Punkten, im Multi-Core-Test kommt es auf 5.425 Zähler. Im Test Wild Life Extreme Unlimited des 3DMark-Tests erreicht das Smartphone sehr hohe 2.747 Punkte, in GFX Benchs 1140p-Aztec-Ruins-High-Tier-Test erreicht es einen Offscreen-Wert von hohen 53 fps. Im Alltag läuft das iPhone 14 Pro Max entsprechend absolut flüssig.

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Einige der neuen Bauteile im iPhone 14 Pro Max konnten wir - glücklicherweise - nicht testen: Mit einem neuen Gyroskop und einem neuen Beschleunigungsmesser erkennt das neue iPhone, ob es gerade in einen Autounfall verwickelt war. Dabei sollen auch Audiosignale, GPS-Signale und Luftdruckveränderungen einbezogen werden, die beispielsweise beim ruckartigen Aufblasen eines Airbags entstehen. Dann kann das Smartphone automatisch einen Notruf absetzen. Eine ähnliche Funktion bietet Google bereits in seinen Pixel-Smartphones. Ebenfalls nicht testen konnten wir die Satellitenkommunikation für Notfalldienste, da sie zum einen noch nicht verfügbar ist und wir zum anderen keinen Notruf zu Testzwecken rufen würden.

In Europa haben die neuen iPhones weiterhin einen SIM-Karten-Steckplatz und eine eSIM - die reine eSIM-Version gibt es nur in Nordamerika. Die Stereolautsprecher sind ausreichend laut und haben einen guten Klang. Geladen wird das iPhone 14 Pro Max entweder drahtlos oder über einen Lightning-Anschluss, auf USB-C verzichtet Apple bei seinen neuen iPhones weiterhin. Aufgrund einer neuen Regelung der EU dürfte Apple auf absehbare Zeit aber auch bei seinen Smartphones auf USB-C umschwenken. Mit Magsafe-Zubehör kann das iPhone 14 Pro Max mit 15 Watt geladen werden, mit einem Qi-Ladepad mit 7,5 Watt.

  1. iPhone 14 Pro Max: Verfügbarkeit und Fazit
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