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Willkommen auf der dynamischen Insel

Statt die Kameralöcher wie alle anderen Smartphonehersteller als ungenutzte, schwarze Flächen zu belassen, bindet Apple sie in ein Benachrichtigungs- und Interaktionssystem ein. Starten wir beispielsweise ein Lied auf Spotify und wechseln auf den Homescreen, erscheinen das Albumcover und eine Wellenform des aktuellen Liedes im Bereich um die Kameralöcher. Tippen wir auf den Bereich, kommen wir direkt zu Spotify zurück; halten wir den Bereich gedrückt, erscheint eine Mediensteuerung und wir können beispielsweise zum nächsten Lied wechseln.

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Starten wir einen Timer, sehen wir den Fortschritt und können ebenfalls mit Hilfe eines langen Tipps mit der Funktion interagieren. Verwenden wir beispielsweise Spotify und den Timer gleichzeitig, werden beide Funktionen in der Dynamic Island angezeigt. Zu den Apps, die Dynamic Island bereits unterstützen, gehören momentan zahlreiche Audioanwendungen sowie Basisfunktionen von iOS - neben dem Timer etwa Carkey, Airdrop, Apple Pay, der Fokus-Status und Verbindungsnachrichten für Zubehör.

Dynamic Island könnte durch Entwickler noch interessanter werden

Zugegeben, viele der aktuellen Anwendungsszenarien lassen sich unter iOS auch durch das Herunterziehen des Mitteilungszentrums und anschließendes Klicken auf eine entsprechende Statusmitteilung umsetzen - etwa der Liedwechsel bei einer Musik-App oder das Pausieren eines Timers. Interessant finden wir die Nutzung dieses toten Bereichs des Bildschirms aber dennoch, vor allem, sobald Apple die Schnittstelle komplett für Programmierer freigibt. Dann könnten Nutzer beispielsweise direkt in der Dynamic Island erkennen, wann ihr Essen geliefert wird oder das Taxi ankommt.

Die neue Hauptkamera des iPhone 14 Pro Max hat 48 Megapixel, macht standardmäßig aber Bilder mit 12 Megapixeln. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [1/35]

Die Superweitwinkelkamera hat 12 Megapixel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [2/35]

Dank des neuen 48-Megapixel-Sensors kann das iPhone 14 Pro Max Teleaufnahmen mit zweifacher Vergrößerung aufnehmen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [3/35]

Daneben gibt es wieder das dreifache optische Tele. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [4/35]

Verglichen mit dem neuen iPhone macht das iPhone 13 Pro Max Bilder mit sehr ähnlichem Gesamteindruck. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [5/35]

Auch die Superweitwinkelbilder sind sehr ähnlich. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [6/35]

Der Zweifach-Zoom ist beim iPhone 13 Pro Max etwas unschärfer, da das Smartphone nur einen 12-Megapixel-Sensor hat. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [7/35]

Eine mit dem Dreifach-Tele des iPhone 13 Pro Max gemachte Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [8/35]

Die mit dem Nachtmodus des iPhone 14 Pro Max aufgenommenen Bilder unterscheiden sich in der Belichtung kaum von denen des iPhone 13 Pro Max; die Belichtungszeit ist aber kürzer und die Schärfe besser. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [9/35]

Ein mit dem Superweitwinkelobjektiv des iPhone 14 Pro Max gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [10/35]

Ein mit dem Telelobjektiv des iPhone 14 Pro Max gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [11/35]

Ein mit der Hauptkamera des iPhone 13 Pro Max gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [12/35]

Ein mit dem Superweitwinkelobjektiv des iPhone 13 Pro Max gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [13/35]

Ein mit dem Teleobjektiv des iPhone 13 Pro Max gemachtes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [14/35]

Der maximale Zoom des iPhone 14 Pro Max ist qualitativ etwas besser ... [15/35]

... als der des iPhone 13 Pro Max. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [16/35]

Nachporträts gelingen mit dem iPhone 14 Pro Max gut. Verglichen mit dem iPhone 13 Pro Max sind die Details feiner, die Farbtemperatur ist etwas wärmer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [17/35]

Zum Vergleich: das gleiche Bild, aufgenommen mit dem iPhone 13 Pro Max (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [18/35]

Der Porträtmodus funktioniert auch bei Haustieren. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [19/35]

Auffällig ist, dass der Hintergrund bei nahen Objekten auch ohne den Porträtmodus bereits eine schöne Unschärfe aufweist. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [20/35]

Im Vergleich haben Aufnahmen mit 12 Megapixeln eine gleiche Bilddynamik wie ... [21/35]

... Aufnahmen mit 48 Megapixeln - das gelingt vielen Konkurrenten von Apple nicht. Das 48-Megapixel-RAW wurde für unsere Galerie komprimiert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [22/35]

Ein mit der Hauptkamera des iPhone 14 Pro Max aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [23/35]

Ein mit der Superweitwinkelkamera des iPhone 14 Pro Max aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [24/35]

Das iPhone 14 Pro Max hat einen Always-on-Bildschirm. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [25/35]

Auf der Rückseite ist eine Dreifachkamera verbaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [26/35]

Die Hauptkamera hat 48 Megapixel, unterstützt wird sie von einer Superweitwinkel- und einer Telekamera. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [27/35]

Verglichen mit dem iPhone 13 Pro Max sieht das neue Modell fast gleich aus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [28/35]

Im direkten Vergleich der Kamerasysteme fällt auf, dass die Kameras des iPhone 14 Pro Max etwas größer sind. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [29/35]

Mit dem iPhone 14 Pro steht auch eine kleinere Version zur Verfügung, die die gleiche technische Ausstattung hat. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [30/35]

Die Frontkamera und die Face-ID-Sensoren sind nicht mehr in einer Notch, sondern in Löchern im Display untergebracht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [31/35]

Den Bereich nennt Apple Dynamic Island und nutzt ihn für Benachrichtigungen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [32/35]

Tippen wir bei Musikwiedergabe länger auf den Bereich, können wir die Medien steuern. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [33/35]

Das iPhone 14 Pro Max ist aus Edelstahl gefertigt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [34/35]

Auf dem Always-on-Display werden Benachrichtigungen und beispielsweise die Mediensteuerung angezeigt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) [35/35]

Befürchtungen, das Tippen auf den Bereich der Frontkamera und des Face-ID-Systems würden diese Funktionen behindern, können wir übrigens ausräumen. Das Verstauen des iPhone 14 Pro Max in unserer Hosentasche hat die Dynamic Island ebenso wie den Rest des Displays stets von unseren Fingerabdrücken befreit. Beim iPhone 14 Pro Max finden wir es aufgrund der Displaygröße nur mitunter etwas mühselig, den oberen Bereich des Displays zu erreichen.

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Apple verwendet beim iPhone 14 Pro Max ein LTPO-OLED-Display mit 2.796 x 1.290 Pixeln, das mit bis zu 2.000 cd/m² im Freien zum einen extrem hell werden kann, zum anderen mit Bildraten von 1 bis 120 Hz sowohl Bildschirminhalte sehr flüssig anzeigen als auch sehr sparsam sein kann. Der Blickwinkel ist wie von Apples Geräten gewohnt sehr gut, die Farben sind natürlich und nicht so übertrieben wie etwa bei Samsungs Smartphones. Im Freien haben wir auch bei starker Sonneneinstrahlung keinerlei Probleme damit, Inhalte zu erkennen; im HDR-Modus liegt die Helligkeit bei maximal 1.200 cd/m², was zu einer guten Darstellung führt.

Dank der möglichen niedrigen Bildrate ist das iPhone 14 Pro Max das erste iPhone, das ein Always-On-Display hat. Im Standby-Betrieb werden also Informationen auf dem Display angezeigt, anstatt dass es einfach ausgeschaltet ist. Auch hier muss natürlich gesagt werden: Apple hat das Always-On-Display absolut nicht erfunden, sondern ist im Gegenteil mehrere Jahre zu spät mit der Funktion, die im Android-Bereich bereits in der unteren Mittelklasse häufig anzutreffen ist.

  1. Apple hat sich Gedanken zum Always-On-Display gemacht
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