Viele kleine Änderungen am Kamerasystem

Die Dreifachkamera auf der Rückseite sieht auf den ersten Blick aus wie die des Vorgängermodells, im Detail hat Apple aber einige Änderungen vorgenommen. So hat die Hauptkamera nun eine Anfangsblende von f/1.5 anstatt f/1.6, die Pixel sind nun 1,9 µm groß - und der 12-Megapixel-Sensor ist damit so groß wie nie zuvor. Die geringe Anfangsblende sowie die großen Pixel sollen dafür sorgen, dass auf den Sensor noch mehr Licht gelangt.

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Die Superweitwinkelkamera hat nun eine Anfangsblende von f/1.8 anstatt f/2.4 - hier gibt es also einen noch größeren Sprung in der Lichtempfindlichkeit. Wie bei der Hauptkamera setzt Apple auch hier auf einen 12-Megapixel-Sensor. Die Telekamera mit ebenfalls 12 Megapixeln hat beim iPhone 13 Pro Max eine dreifache Vergrößerung, statt zuvor 2,5-facher Vergrößerung. Dafür ist hier die Anfangsblende kleiner geworden, von f/2.0 auf f/2.8. Anders als bei den iPhone-12-Pro-Modellen gibt es zwischen dem iPhone 13 Pro und dem iPhone 13 Pro Max keine Unterschiede mehr bei der Kameraausstattung.

Bei Tageslichtaufnahmen sehen wir zwischen den mit dem iPhone 13 Pro Max und den mit dem Vorgänger aufgenommenen Fotos keine nennenswerten Unterschiede. Auch das neue Modell sorgt wieder für Aufnahmen mit sehr ausgeglichener Dynamik, solange die Helligkeitsunterschiede nicht zu extrem sind. Die Schärfe ist, verglichen mit den Topmodellen anderer Hersteller, nicht so gut; Apple setzt immer noch auf weniger, dafür aber größere Pixel. Der Gesamtbildeindruck gehört allerdings auch beim neuen iPhone mit zu den besten am Smartphone-Markt.

Wieder gute Nachtaufnahmen möglich

Vergleichen wir mit dem iPhone 13 Pro Max gemachte Nachtaufnahmen mit denen des Vorgängermodells, so können wir zugegebenermaßen keine nennenswerten Unterschiede erkennen. Auch beim neuen Modell gefällt uns die Möglichkeit, gut ausgeleuchtete Porträts selbst bei sehr schlechtem Licht machen zu können. Beim Superweitwinkelobjektiv zeigt das iPhone 13 Pro Max etwas weniger Artefakte als das iPhone 12 Pro Max.

  • Das iPhone 13 Pro Max sieht auf den ersten Blick aus wie sein Vorgänger. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Kameramodul sowie die Objektive sind allerdings größer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das iPhone 13 Pro Max hat ein 120-Hz-Display - ein Novum bei den iPhones. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Notch ist kleiner geworden, wie ...
  • ... im direkten Vergleich mit dem iPhone 12 Pro Max zu erkennen ist. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Im direkten Vergleich sieht man auch, dass das Kameramodul größer ist. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Vorne das iPhone 12 Pro Max, hinten das iPhone 13 Pro Max (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Vorne das iPhone 12 Pro Max, hinten das iPhone 13 Pro Max (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit einer Displaydiagonalen von 6,7 Zoll ist das iPhone 13 Pro Max groß. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die verbesserten Kameras des neuen iPhones (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der Hauptkamera aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der Superweitwinkelkamera aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Telekamera hat jetzt eine dreifache Vergrößerung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit der neuen Makrofunktion können Nutzer sehr nah an Objekte herangehen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der Hauptkamera aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der Hauptkamera aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der Superweitwinkelkamera aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der Hauptkamera aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das gleiche Motiv, im Makromodus aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein im Makromodus aufgenommenes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein im Nachtmodus mit der Hauptkamera aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei Nachtaufnahmen können wir verglichen mit dem Vorgänger keine großen Veränderungen erkennen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein im Nachtmodus mit der Superweitwinkelkamera aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Ein mit der Hauptkamera aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
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Bei seinen neuen iPhones hat Apple endlich einen Makromodus implementiert. Mit dem iPhone 13 Pro Max können wir sehr nah an Objekte herangehen, Apple spricht von einem Mindestabstand von 2 cm. Der Autofokus funktioniert auch im Makromodus, was die Aufnahmen erleichtert. Das iPhone schaltet automatisch in den Makromodus um, wobei es zu einem Wechsel der Kameras kommt.

Dies kann bei einem Abstand von ungefähr 13 cm dazu führen, dass sich das Smartphone nicht entscheiden kann; das Sucherbild wechselt dann immer wieder von der Hauptkamera zur Superweitwinkelkamera, mit der das Makro aufgenommen wird. Im Alltag hat uns das keine Probleme bereitet. Apple hat allerdings auf die Kritik reagiert und wird auch im Fotomodus einen Schalter bringen, der die Makrofunktion deaktiviert. Im Videomodus gibt es diesen schon.

Apple iPhone 13 Pro Max (128 GB) - Silber

In den Einstellungen der Kamera können Nutzer beim iPhone 13 Pro Max und den restlichen neuen iPhones einen fotografischen Stil wählen, der fortan auf alle Aufnahmen angewendet wird. Neben dem Standardmodus stehen ein kontrastreicher Modus, ein "leuchtend" genannter Stil mit weicheren Kontrasten, ein Stil mit warmem Farbgrundton sowie ein Stil mit kaltem Farbgrundton zur Verfügung. Die Unterschiede empfinden wir als eher gering, wir haben unser Testgerät im Standardmodus verwendet.

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 iPhone 13 Pro Max im Test: Viele kleine Schritte können sich auch lohnenKinomodus ist eine nette Spielerei 
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