iPhone 13: Face ID nach Display-Tausch funktioniert wieder

Mit iOS 15.2 blockiert Apple nach einem Display-Wechsel beim iPhone 13 nicht mehr Face ID. Die Änderung kündigt Apple allerdings - wie die Sperre selbst - nicht an.

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Aktuell gibt es bei der Selbstreparatur von iPhones noch einige Hürden.
Aktuell gibt es bei der Selbstreparatur von iPhones noch einige Hürden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Das iPhone 13 erlaubt nach der Installation von iOS 15.2 wieder die Nutzung von Face ID für den Fall, dass außerhalb von Apples offiziellen Reparaturkanälen das Display gewechselt wurde. Das hat iFixit herausgefunden und mit Testgeräten bestätigt.

Beim Teardown des iPhone 13 hatte iFixit festgestellt, dass das Display des neuen Smartphones einfacher als zuvor wechselbar ist. Allerdings wurde nach dem Einbau eines neuen Bildschirms ohne Anwendung einer speziellen Software die Gesichtsentsperrung Face ID nicht mehr ausgeführt. Diese Software steht nur Apple und seinen Reparaturpartnern zur Verfügung.

Nachdem iFixit ein iPhone 13 mit Face ID eingerichtet und den Bildschirm ausgewechselt hat, funktionierte die Gesichtserkennung nicht mehr. Wurde das ursprüngliche Display eingebaut, konnte das Smartphone wieder entsperrt werden.

iOS 15.2 bringt Face ID zurück

Nach der Aktualisierung auf iOS 15.2 lässt sich das iPhone auch mit einem selbst gewechselten Bildschirm wieder per Face ID entsperren. Nutzer bekommen allerdings weiterhin einen Hinweis angezeigt, dass nicht ermittelt werden konnte, ob es sich um ein original Apple-Display handele.

Neben dieser Nachricht fällt allerdings auch eine Funktion aus: Die automatische Anpassung der Displaybeleuchtung an die Farbe des Umgebungslichtes (True Tone) funktioniert nicht mehr. Sobald iFixit das ursprüngliche Display eingebaut hatte, ging auch True Tone wieder. Warnungen gibt es auch weiterhin beim Austausch von Komponenten wie dem Akku. Dort lassen sich anschließend keine Statistiken mehr zur Akkugesundheit abrufen.

Apples Softwareblockaden stehen im Widerspruch zum jüngst angekündigten Selbstreparaturprogramm. Apple will künftig nicht nur Anleitungen für eine Vielzahl seiner Geräte anbieten, sondern auch einen Onlineshop mit dem notwendigen Werkzeug und Ersatzteilen. Spätestens dann muss sich Apple überlegen, wie es mit den Softwaresperren umgehen wird.

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