Magneten sichern drahtloses Laden

Wie bei früheren Macbooks dient Magsafe auch beim iPhone 12 und 12 Pro dazu, ein Ladekabel magnetisch am Gerät zu halten. Neu ist allerdings, dass die Ladeverbindung nicht mehr durch metallische Kontakte sichergestellt wird, sondern durch Induktion. An der eigentlichen Art der Ladung ändert sich entsprechend gegenüber dem iPhone 11 nichts: Auch die neuen Modelle mit Magsafe werden einfach drahtlos geladen.

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Im Alltag ist es aber durchaus praktisch, wenn das Ladekabel magnetisch an die korrekte Stelle gezogen wird. Wir empfinden die magnetische Kraft als stark genug, um ein Abrutschen des iPhones vom Magsafe-Ladegerät zu verhindern. Wir können das Kabel samt angeschlossenem Smartphone anheben und sogar leicht daran ziehen, ohne dass es abfällt. Von Drittherstellern soll es unter anderem auch eine magnetische Halterung fürs Auto geben; wir glauben, dass das iPhone bei modernen Fahrzeugen auch bei Schlaglöchern nicht von der Halterung fällt. Außerdem von Apple direkt erhältlich: ein magnetischer Kartenhalter. An Kühlschränken halten die neuen iPhones übrigens nicht; dafür sind die im Smartphone selbst eingebauten Magneten nicht stark genug.

Das Qi-kompatible Magsafe-Kabel kostet momentan bei Apple 43,85 Euro, es ist also nur etwas teurer als das 20-Watt-Ladegerät, das Apple ebenfalls verkauft. Dummerweise benötigen Nutzer, die kein Netzteil mit USB-C-Anschluss haben, dieses ebenfalls: Auch das Magsafe-Kabel wird ohne passendes Netzteil geliefert.

Gute Akkulaufzeit und starkes SoC

Der Akku hält sowohl im iPhone 12 als auch im iPhone 12 Pro bei uns problemlos einen Tag lang durch. Berichten zufolge soll die Akkulaufzeit bei 5G-Nutzung merklich sinken - dies konnten wir aufgrund fehlender Netzabdeckung nicht testen. Die neuen iPhones kommen alle mit 5G-Unterstützung; wie die Telekom Mobiflip bestätigt hat, unterstützen die iPhones allerdings nicht alle 5G-Netzkonfigurationen, die in Deutschland angeboten werden.

  • Eine mit dem iPhone 12 Pro gemachte Tageslichtaufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch bei der Superweitwinkelaufnahme ist die Bilddynamik wieder sehr ausgeglichen und der Himmel sehr blau. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch in trüben Situationen wirken Bilder daher gut belichtet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Sobald der Himmel auch nur ansatzweise blau ist, verstärken die neuen iPhones dies wieder sehr stark. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine mit dem Zweifachtele gemachte Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Aufgenommen mit der Hauptkamera des iPhone 12 Pro (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Nachtaufnahmen gelingen mit den neuen iPhones wieder sehr gut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Neben der Hauptkamera ...
  • ... können wir den Nachtmodus jetzt auch mit der Superweitwinkelkamera verwenden - die Belichtung ist bei der Hauptkamera allerdings besser. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Nachtmodus funktioniert auch bei Porträts. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Selbst bei sehr wenig Licht kommen noch brauchbare Bilder heraus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Nachtmodus funktioniert zudem auch bei der Frontkamera. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das iPhone 12 Pro und das iPhone 12 sind von der Rückseite her leicht an den Kameras zu unterscheiden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Von vorne hingegen sehen die beiden Smartphones fast identisch aus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Apple hat bei seinen neuen iPhone-Modellen ein merklich kantigeres Design umgesetzt, wie man es vom iPhone 4 und 5 kennt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das iPhone 12 Pro hat zusätzlich zur Weitwinkel- und Superweitwinkelkamera noch ein Teleobjektiv und ein Lidar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das OLED-Display ist bei beiden Modellen 6,1 Zoll groß. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das iPhone 12 Pro hat ein Gehäuse aus Glas und Edelstahl. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Beim iPhone 12 hingegen verwendet Apple recyceltes Aluminium. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Verglichen mit dem iPhone 11 Pro Max ist deutlich das unterschiedliche Design sichbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das neue Magsafe-Ladekabel lässt sich einfach magnetisch auf der Rückseite befestigen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Verbindung ist stark genug, um nicht aus Versehen abzureißen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das neue Magsafe-Ladekabel lässt sich einfach magnetisch auf der Rückseite befestigen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
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Im Inneren des iPhone 12 und iPhone 12 Pro steckt Apples neues SoC A14 Bionic, der erste Chipsatz für Mobilgeräte, der im 5-nm-Verfahren gefertigt wird. Mittlerweile hat Huawei mit dem Kirin 9000 nachgezogen. Der A14 Bionic stellt wie bereits im iPad Air die Konkurrenz deutlich in den Schatten: Im Geekbench-Benchmark erreicht das iPhone 12 in unseren Tests einen Single-Wert von 1.594 Punkten, was über 600 Zähler mehr ist, als Qualcomms Snapdragon 865+ schafft.

Anders als erste Medienberichte andeuteten, weisen die neuen iPhones keinen geringeren Multi-Wert als das iPad Air auf. Unsere Messungen ergeben, dass sowohl das neue iPad Air als auch das iPhone 12 um die 4.000 Punkte in Geekbenchs Multi-Test erreichen - knapp 900 Zähler mehr als der Snapdragon 865+.

Ausgeliefert werden die neuen iPhones mit iOS 14, das einige praktische und überfällige Verbesserungen enthält. Allen voran ist die neue Sortierungsmöglichkeit für den Homescreen zu nennen. Nach über zehn Jahren gibt Apple seinen Nutzern endlich die Möglichkeit, nicht mehr alle Apps auf den Startbildschirm packen zu müssen. In der Vergangenheit hat dies wahrscheinlich nicht nur bei uns dazu geführt, dass wir stets einen "Müll"-Ordner hatten, in dem all diejenigen Apps lagen, die wir nicht verwendet haben.

Neues Apple iPhone 12 Pro (128 GB) - Silber

App-Mediathek sorgt für Übersicht auf dem Startbildschirm

Dank der neuen App-Mediathek hat iOS 14 jetzt einen mit Androids App-Drawer vergleichbaren Bereich, in dem wir die installierten Apps finden. Standardmäßig werden sie in verschiedene Kategorien einsortiert, die wir nicht beeinflussen können. Ein Wisch nach unten zeigt allerdings eine alphabetische Auflistung der installierten Anwendungen an. Wegen der App-Mediathek können wir auf unserem Startbildschirm tatsächlich nur diejenigen Apps ablegen, die wir dort wirklich wollen. Das empfinden wir als sehr viel übersichtlicher und erspart es uns, die Anwendungen in Ordnern zu sortieren.

Apple hat zudem eingesehen, dass Widgets bei einem Smartphone direkt auf den Startbildschirm gehören, um nützlich zu sein. In iOS 14 lassen sich Widgets wie seit Jahren bei Android endlich direkt zu den Apps legen, um sie immer im Blick zu haben. Interessant ist die Möglichkeit, beliebige Widgets an einer Position zu stapeln und durchwischen zu können. Sogenannte Intelligente Stapel sollen zudem Nutzern automatisch zur richtigen Zeit das richtige Widget anzeigen.

Praktisch sind die Neuerungen bezüglich der Privatsphäre. So ist es unter iOS 14 möglich, einer App mit Standortzugriff nur die ungefähre Position mitzuteilen - bei vielen Anwendungen reicht das. Möchte eine App Zugriff auf unsere Fotos, können wir eine Auswahl festlegen; so können wir verhindern, dass Anwendungen auf unsere gesamte Galerie zugreifen können. Gut finden wir auch die Hinweispunkte in der rechten oberen Ecke, wenn eine App die Frontkamera oder das Mikrofon verwendet.

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cyber_cynthia 04. Nov 2020

Ich denke, dass es sich für iPhone 11 Besitzer nicht lohnt, ein iPhone 12 zu kaufen. Die...

fanavity 02. Nov 2020

Es soll tatsächlich Banken geben die nicht unterstützt werden. Beispielsweise die VW-Bank ;)

Tommy_Hewitt 28. Okt 2020

Also ich komm aus der App Mediathek ganz normal mit nach links schieben raus, keine...

forenuser 28. Okt 2020

Eben. Und ich vermute mal, dass die allermeisten Nutzer aktueller Kommunikaionsgeräte...

forenuser 28. Okt 2020

Meine Vermutung wäre, das es Narzissten sind..?



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