Kamerasysteme mit bekannten Komponenten
Auf der Rückseite ist beim iPhone 12 eine Dualkamera, beim iPhone 12 Pro eine Dreifachkamera eingebaut. Die Dualkamera des iPhone 12 weist nahezu dieselben Spezifikationen wie die des iPhone 11 aus dem Jahr 2019 auf: Es gibt eine Weitwinkel- und eine Superweitwinkelkamera, beide verwenden 12-Megapixel-Sensoren. Die Linsenkonfiguration der Hauptkamera wurde allerdings geändert, sie hat jetzt eine Anfangsblende von f/1.6 anstelle von f/1.8 und lässt entsprechend mehr Licht durch - Apple spricht von um 27 Prozent verbesserten Low-Light-Aufnahmen.
Das iPhone 12 Pro hat die gleiche Hauptkamera und Superweitwinkelkamera wie das 12er-Modell, ergänzt um ein Teleobjektiv, das so bereits beim iPhone 11 Pro verbaut wurde: Auch dieses verwendet einen 12-Megapixel-Sensor, hat eine Anfangsblende von f/2.0 und vergrößert zweifach. Von den Sensoren her verwenden also sowohl das iPhone 12 als auch das iPhone 12 Pro weitgehend bekannte Hardware - interessanter wird es erst beim iPhone 12 Pro Max, das ein neues Teleobjektiv und einen um 47 Prozent größeren Hauptsensor hat. Das iPhone 12 Pro Max werden wir zu einem späteren Zeitpunkt testen.
Da die Bildergebnisse bei der Superweitwinkel- und der Hauptkamera beim iPhone 12 und 12 Pro identisch sind, konzentrieren wir uns bei der Bewertung der Fotoqualität auf das Pro-Modell mit dem zusätzlichen Teleobjektiv.
Aus trüb mach weniger trüb
Bei Tageslichtaufnahmen zeigen auch die neuen iPhones den von Apple gewohnten Hang zur Verschönerung: Auch aus grauem Himmel kitzelt der Algorithmus noch genügend Blau heraus, um die Szenerie weniger trist wirken zu lassen. Dabei hilft der Umstand, dass die iPhones bei HDR-Aufnahmen den Himmel separat bearbeiten. Die Bilddynamik ist wie von Apple gewohnt sehr ausgeglichen: Schatten werden aufgehellt, helle Stellen heruntergeregelt.
Im Ergebnis kommen gutaussehende Tageslichtaufnahmen mit natürlichen Farben heraus. Von der Schärfe her können auch die Hauptkameras der neuen iPhones wie bereits die der vorigen Generationen nicht mit der aktuellen Konkurrenz mithalten: Vergrößern wir die Bilder, ist wesentlich weniger Schärfe zu erkennen. Apple setzt allerdings auch bei den neuen Modellen eher auf den Gesamteindruck der Bilder.
Die Weitwinkelkamera sorgt wie die Hauptkamera für sehr ausgewogen belichtete Bilder und ermöglicht Fotos mit einem Bildwinkel von 120 Grad. Gegen die Verzerrungen am Rand ist Apple bei den neuen iPhones gut vorgegangen. Das Teleobjektiv des iPhone 12 Pro ist für leichte Vergrößerungen gut, ebenso wie für Porträts. Diese gefallen uns auf dem iPhone 12 Pro etwas besser, da das iPhone 12 auch keine digitale Zweifachvergrößerung erlaubt - entsprechend sind die Porträts etwas weitwinklig. Zudem ist die Randerkennung beim iPhone 12 Pro besser, da das Smartphone einen Lidar-Sensor auf der Rückseite eingebaut hat, das iPhone 12 aber nicht.
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| iPhone 12 und 12 Pro im Test: Magnetisch, eckig, gut | Nachtmodus jetzt auch für das Superweitwinkelobjektiv |










Ich denke, dass es sich für iPhone 11 Besitzer nicht lohnt, ein iPhone 12 zu kaufen. Die...
Es soll tatsächlich Banken geben die nicht unterstützt werden. Beispielsweise die VW-Bank ;)
Also ich komm aus der App Mediathek ganz normal mit nach links schieben raus, keine...
Eben. Und ich vermute mal, dass die allermeisten Nutzer aktueller Kommunikaionsgeräte...