Neue Kamera mit drei Objektiven

Die drei neuen Kameras sitzen in einem Dreieck angeordnet in der linken oberen Ecke der Rückseite - dort, wo vorher die Dualkamera saß. Die drei Objektive sind in einem Glasquadrat mit abgerundeten Ecken eingebaut, das vom matten Glas der Rückseite umgeben ist. Durch das zusätzliche Quadrat kaschiert Apple ein wenig, dass die Objektive insgesamt 1,2 mm aus dem Gehäuse ragen - schauen wir auf die Rückseite, wirkt das weniger.

Stellenmarkt
  1. Software-Entwickler mobile Applikationen/App-Entwicklung für Frontend oder Backend (m/w/d)
    BARMER, Schwäbisch Gmünd
  2. Digital Operation Manager (m/w/d)
    Bundeskriminalamt, Wiesbaden
Detailsuche

Der bisherigen Kombination aus Weitwinkel- und Teleobjektiv hat Apple beim iPhone 11 Pro Max noch ein Superweitwinkelobjektiv hinzugefügt. Damit kann ein iPhone erstmals Bilder mit einem Bildwinkel von 120 Grad aufnehmen. Apple zufolge wurden alle drei Kameras neu entwickelt; auffälligste Änderung neben der neuen Superweitwinkelkamera ist die verbesserte Lichtempfindlichkeit beim Teleobjektiv, das wie bisher eine doppelt so lange Brennweite wie das normale Weitwinkelobjektiv hat.

Kamera-App bietet guten Zugriff auf die Objektive

Die drei Brennweiten hat Apple sehr gut in die Kamera-App des iPhones integriert. Wir können die drei Objektive entweder direkt über den Druck auf eine Schaltfläche auswählen oder diese gedrückt halten. Dann können wir die Brennweiten stufenlos über ein virtuelles Drehrad ändern. Die Zwischenstufen werden digital vergrößert; da die Brennweiten relativ nah beieinander sind, finden wir auch diese digital gezoomten Bereiche nutzbar.

Praktisch ist, dass uns bei der Nutzung des Standardobjektivs in denjenigen Bereichen der Kamera-App, in denen sich die Einstellungen und der Auslösebutton befinden, eine Vorschau des Superweitwinkelbildes angezeigt wird. Diese halbtransparente Darstellung kann dabei helfen, vor der Aufnahme doch noch auf die geringere Brennweite umzuschalten, um mehr auf das Bild zu bekommen.

  • Eine Aufnahme bei diesigem Wetter mit dem Normalobjektiv des iPhone 11 Pro Max (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das iPhone 11 Pro Max ermöglicht auch Superweitwinkelaufnahmen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Teleobjektiv bietet wie bei den Vorgängermodellen eine doppelt so hohe Brennweite wie das Normalobjektiv. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das iPhone 11 Pro Max gleicht unterschiedliche Helligkeiten wieder gut aus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Unterschied zum Vorgänger iPhone Xs Max ist auf den ersten Blick nicht unbedingt zu erkennen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Aufnahme des P30 Pro von Huawei hat im Vergleich einen leicht höheren Kontrast. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine starke Detailvergrößerung des gleichen Bildes, aufgenommen mit dem iPhone 11 Pro Max (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Im direkten Vergleich macht das iPhone Xs Max etwas weniger scharfe Bilder. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Im 10-Megapixel-Modus kann auch das P30 Pro von der Schärfe her nicht mithalten - hier haben wir aber noch den unschlagbaren 40-Megapixel-Modus in der Hinterhand. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine mit dem iPhone 11 Pro Max gemachte Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine mit dem iPhone Xs Max gemachte Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das iPhone 11 Pro Max ermöglicht eine zusätzliche Perspektive. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der neue Nachtmodus macht auch in schwierigen Lichtsituationen gut ausgeleuchtete und scharfe Bilder. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Qualitätssteigerung fällt im Vergleich mit dem iPhone Xs Max sofort auf. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In dieser Situation macht das neue iPhone auch ein besseres Bild als das P30 Pro, was hauptsächlich am falschen Weißabgleich bei Huaweis Smartphone liegt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In Extremsituationen wie unserer stockdunklen Kammer macht das neue iPhone zwar ein weitaus besseres Bild als frühere iPhones, in dieser Situation kommt das iPhone 11 Pro Max aber nicht an das P30 Pro heran.
  • Zum Vergleich: Das mit dem iPhone aufgenommene Bild. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das neue iPhone 11 Pro Max hat einen 6,5 Zoll großen OLED-Bildschirm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eines der Highlights des neuen iPhones ist die Dreifachkamera. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Pro-Modell hat ein Gehäuse aus Glas und Edelstahl. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Geladen wird das iPhone 11 Pro Max entweder über einen Lightning-Anschluss oder drahtlos. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In der breiten Notch ist neben der Frontkamera unter anderem ein IR-Blaster für die Gesichtserkennung eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Dreifachkamera ist in einer markanten Aussparung verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das neue iPhone 11 Pro Max ist groß, liegt aber gut in der Hand. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Eine Aufnahme bei diesigem Wetter mit dem Normalobjektiv des iPhone 11 Pro Max (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Golem Akademie
  1. Advanced Python – Fortgeschrittene Programmierthemen: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    27.–28. Januar 2022, Virtuell
  2. LDAP Identitätsmanagement Fundamentals: virtueller Drei-Tage-Workshop
    , Virtuell
Weitere IT-Trainings

Wer trotzdem mal vergisst, vor der Aufnahme den Superweitwinkel zu aktivieren, kann dank einer speziellen Einstellung auch im Nachhinein noch den Bildwinkel eines aufgenommenen Fotos vergrößern: Wir können in den Kameraeinstellungen aktivieren, dass das iPhone 11 Pro Max bei jeder Aufnahme mit dem normalen Weitwinkelobjektiv ein zusätzliches Bild mit der Superweitwinkelkamera macht. Diese Informationen können wir im Nachhinein bei der Bildbearbeitung verwenden. Für Videos kann die Funktion übrigens ebenfalls aktiviert werden, ebenso bei Aufnahmen mit dem Teleobjektiv.

Extra Bildmaterial für Bearbeitungen

Das zusätzliche Bildmaterial ist in erster Linie bei notwendigen Bildkorrekturen hilfreich, etwa, wenn wir ein Foto schräg aufgenommen haben und es begradigen wollen. Im Bearbeitungsmodus der Galerie erledigt das iPhone das für uns auch automatisch - mit meist zufriedenstellenden Ergebnissen. Bei der Korrektur ist das zusätzliche Bildmaterial des Weitwinkelobjektivs hilfreich, da wir normalerweise am Bildrand Inhalte verlieren, wenn wir das Bild rotieren. Dies kann durch die zusätzlichen Informationen ausgeglichen werden.

Das iPhone nimmt allerdings kein komplettes zusätzliches Superweitwinkelbild auf, sondern nur einen Teil dessen - so viel, dass es für Korrekturen reicht. Zoomen wir in den Bearbeitungen komplett aus unserem Standardbrennweitenbild heraus, erhalten wir entsprechend kein komplettes Superweitwinkelbild. Dafür müssen wir in der Kamera-App tatsächlich in den Superweitwinkelmodus wechseln.

Praktisch ist, dass das iPhone das zusätzliche Bildmaterial nach 30 Tagen automatisch löscht, wenn wir es nicht für die Bildkorrektur verwendet haben. So wird verhindert, dass der Speicherplatz des Geräts durch unnütze Daten belegt wird. Die Möglichkeit, eine längere Speicherzeit zu aktivieren, haben wir allerdings nicht gefunden.

Gute Bildqualität verglichen mit P30 Pro

Bei Tageslicht ist die Bildqualität der Hauptkamera auf den ersten Blick sehr ähnlich mit der des iPhone Xs Max. Wie gewohnt setzt Apple auf einen deutlich sichtbaren Dynamikausgleich, der dunkle und helle Stellen angleicht. Unter starker Vergrößerung ist zu erkennen, dass die Bilder des neuen iPhones eine etwas bessere Schärfe als die des Vorgängermodells haben. Vergleichen wir die Bilder, ohne ins Detail zu gehen, können wir bezüglich der Schärfe aber keinen Unterschied erkennen. Der Vergleich der Teleobjektive des iPhone 11 Pro Max und des iPhone Xs Max zeigt, dass das neue Modell Bilder mit weniger Rauschen erzeugt. Die Schärfe ist nahezu identisch.

Neben seinem Vorgänger haben wir das iPhone 11 Pro Max auch mit dem P30 Pro von Huawei verglichen - schließlich ist das Smartphone immer noch Smartphone-Spitzenreiter bei der Fotoqualität. Bei der Hauptkamera zeigt das neue iPhone im Vergleich mit dem P30 Pro im 10-Megapixel-Modus eine etwas bessere Detailschärfe. Dafür gefallen uns die Farben beim Huawei-Smartphone mitunter etwas besser, besonders im KI-Modus. Schalten wir das P30 Pro auf 40 Megapixel um, kann das iPhone in puncto Bildschärfe nicht mehr mithalten; dafür ist dann die Belichtung besser.

Im Superweitwinkelmodus macht das P30 Pro kontrastreichere Bilder, auch von der Detailschärfe her liefert das Huawei-Smartphone hier geringfügig bessere Ergebnisse ab. Grundsätzlich sind die Bilder aber - bis auf leichte Unterschiede beim Weißabgleich - sehr ähnlich. Bei uns weisen die Superweitwinkelbilder des neuen iPhones in manchen Situationen weniger Verzerrungen am Bildrand auf. Die Telekameras des iPhone 11 Pro Max und des P30 Pro zu vergleichen ist in unseren Augen wenig sinnvoll, da das Huawei-Smartphone eine fünffache optische Vergrößerung bietet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 iPhone 11 Pro Max im Test: Starke Kamera und Akku für den ganzen TagEndlich hat das iPhone einen Nachtmodus 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7.  


Apfelbaum 29. Sep 2019

Schweigen ist einfacher als zuzugeben, "Hey, mein Beitrag war völlig emotionsgeladen und...

cabel 27. Sep 2019

Wird an der Zeit, dass Apple bei mehr als dem zehnfachen Preis aufholt.

superdachs 26. Sep 2019

Bin ich der einzige der das irgendwie lächerlich findet? Ich mein wir hatten schon mal...

Mjoellnir 26. Sep 2019

Also ich nutze das iPhone XR und war bei Erhalt eher positiv von der Akkulaufzeit...

Mjoellnir 26. Sep 2019

Bin ich eigentlich der einzige der sich daran stört, dass Reviews von neuen Smartphones...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
MS Satoshi
Die abstruse Geschichte des Bitcoin-Kreuzfahrtschiffs

Kryptogeld-Enthusiasten kauften ein Kreuzfahrtschiff und wollten es zum schwimmenden Freiheitsparadies machen. Allerdings scheiterten sie an jeder einzelnen Stelle.
Von Elke Wittich

MS Satoshi: Die abstruse Geschichte des Bitcoin-Kreuzfahrtschiffs
Artikel
  1. Solar Orbiter: Letzter Gruß an die Erde vor der wissenschaftlichen Mission
    Solar Orbiter
    Letzter Gruß an die Erde vor der wissenschaftlichen Mission

    Die Esa-Raumsonde Solar Orbiter soll zur Sonne fliegen. Mit ihrem Vorbeiflug an der Erde beginnt die wissenschaftliche Missionsphase.
    Von Patrick Klapetz

  2. Gigafactory Berlin: Tesla verzichtet für Akkufertigung auf staatliche Förderung
    Gigafactory Berlin
    Tesla verzichtet für Akkufertigung auf staatliche Förderung

    Tesla verzichtet für die geplante Akkufertigung in Grünheide bei Berlin auf eine mögliche staatliche Förderung in Milliardenhöhe.

  3. 50 Prozent bei IT-Weiterbildung sparen
     
    50 Prozent bei IT-Weiterbildung sparen

    Die Black Week 2021 in der Golem Karrierewelt läuft weiter: 50 Prozent bei zahlreichen Live-Workshops, Coachings und E-Learnings sparen - noch bis Montag!
    Sponsored Post von Golem Akademie

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Heute ist Black Friday • Corsair MP600 Pro XT 1TB 167,96€ • Apple Watch Series 6 ab 379€ • Boxsets (u. a. Game of Thrones Blu-ray 79,97€) • Samsung Galaxy S21 128GB 777€ • Premium-Laptops (u. a. Lenovo Ideapad 5 Pro 16" 829€) • MS Surface Pro7+ 888€ • Astro Gaming Headsets [Werbung]
    •  /