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iPhone 11 Pro Max: Das neue iPhone hat 4 GByte RAM und wesentlich mehr Akku

Auch beim iPhone 11 Pro Max lässt sich iFixit eine komplette Demontage nicht entgehen: Das Gerät nutzt wohl tatsächlich 4 GByte RAM. Außerdem waren die Bastler vom wesentlich größeren Akku und gleich zwei Ladekabeln überrascht.
/ Oliver Nickel
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Das iPhone 11 Pro Max hat gleich vier Aussparungen für Kameras. (Bild: Apple)
Das iPhone 11 Pro Max hat gleich vier Aussparungen für Kameras. Bild: Apple

Die Techniker von iFixit haben das iPhone 11 Pro max in seine Einzelteile zerlegt(öffnet im neuen Fenster) und einige Neuerungen entdeckt. Das Smartphone hat einen Akku mit 3.969 mAh und 3,79 Volt für 15 Wattstunden. Der Akku ist L-förmig, damit er ins Gehäuse passt. Einen großen Teil des Mainboards nimmt der A13-Chip ein. Daneben befinden sich Speicherbausteine für 4 GByte LPDDR4X-RAM von SK Hynix. Außerdem verwendet Apple ein verbessertes Hitzeverteilungssystem. Der Flash-Massenspeicher stammt bei diesem Modell wohl von Toshiba.

Den Bastlern fiel ein zweites Akkuverbindungskabel auf, welches das Telefon mit dem Energiespeicher verbindet. Ein paar Tests zeigten, dass wohl ein Kabel für den Lightning-Anschluss und das andere als Induktionspad für drahtloses Laden gedacht ist. Der Akku ist mit Klebestreifen befestigt. Insgesamt soll das Auseinanderbauen überraschend einfach sein. Die Bastler fühlten sich an das iPhone 6 erinnert.

Aussparungen für Funktechnik und wieder viel Glas

Verschiedene Graphit-Ebenen sorgen dafür, dass Hitze von der Hardware an die rückseitige Gehäuseschale geleitet wird. Das soll die thermische Leistung verbessern. Außerdem entdeckte das Team drei Aussparungen in der Rückplatte aus Metall. Dort werden wohl Signalantennen herausgeführt.

iOS 13 ausprobiert
iOS 13 ausprobiert (01:30)

Insgesamt gibt iFixit dem iPhone 11 Pro Max einen Reparaturwert von 6 aus 10 Punkten. Das ist ein relativ guter Wert, der bereits von Vorgängern wie dem iPhone XS Max erreicht wurde. Ein Problem ist wohl noch immer der reichlich verwendete Kleber, der das Telefon wasserresistent machen soll. Außerdem sei das Glas auf der Vorder- und Rückseite weiterhin eine Sollbruchstelle.

Das iPhone 11 Pro Max kann seit dem 20. September 2019 bestellt werden – entweder über Apple selbst oder bei Vertragspartnern wie O2 und Deutsche Telekom.


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