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iPad Pro M5 11 Zoll im Test: Das beste iPad, aber ein schlechter Laptop-Ersatz

Das iPad Pro ist mit M5-Chip wieder das beste Tablet aktuell. Apple will es zudem als Laptop-Ersatz positionieren – was nicht funktioniert.
/ Oliver Nickel
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Das iPad Pro ist in 11 Zoll sehr kompakt und leicht. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Das iPad Pro ist in 11 Zoll sehr kompakt und leicht. Bild: Oliver Nickel/Golem.de
Inhalt
  1. iPad Pro M5 11 Zoll im Test: Das beste iPad, aber ein schlechter Laptop-Ersatz
  2. M5 mit solider Leistung
  3. Vom brillanten Display und dem Möchtegerne-Desktop-OS
  4. Apple iPad Pro M5 11 Zoll – Verfügbarkeit und Fazit

Mit dem M5-Chip hat Apple auch das iPad Pro neu aufgelegt. 11- und 13-Zoll-Versionen des beliebten Apple-Tablets erhalten das Upgrade auf die neue Prozessorgeneration. Das macht einmal mehr klar: Apple positioniert die Tablets nicht nur als typische Touchscreen-Geräte für die Couch, sondern auch als produktive Geräte, die mit Anstecktastatur eine Alternative zum Macbook sein sollen.

iPad Pro M5 11 Zoll - Pro und Contra
Pro Contra
+ das beste Display in einem Tablet - Einstiegsmodelle mit beschnittener CPU-RAM-Kombination
+ leicht, dünn, kompakt - sehr teuer (ab 1.100 Euro)
+ sehr gute Akkulaufzeit - iPadOS 26 hat schreckliches Fenster-Management und Liquid Glass ist unübersichtlich.
+ M5-Chip mit Macbook Pro vergleichbar - absurd teures Magic Keyboard mit zu kleinen Tasten
+ sehr gute Stifteingabe - Apple Pencil geht schnell verloren und ist nur kompatibel mit Apple Pencil Pro/USB-C.

Dabei wird oft die 13-Zoll-Version des iPad Pro als Referenz herangezogen. Wir konnten uns ein von Apple gestelltes Testmuster der 11-Zoll-Variante samt Magic Keyboard anschauen. Das kleinere Modell ist nicht nur günstiger als die 13-Zoll-Version. Es könnte einigen Usern auch besser gefallen, weil es kompakter und leichter ist.

Wir stellen fest: Mehr als das iPad Pro braucht es oft nicht. Allerdings ersetzt es auch mit M5-Chip und passender Tastatur keinen echten Laptop – so wie es Anfang der 2010er Jahre bei Netbooks der Fall war. Dabei kostet selbst das kleine iPad Pro ab 1.100 Euro, unser Testmuster sogar 1.830 Euro. Das Magic Keyboard kostet noch einmal 350 Euro mehr und für den weiterhin nicht enthaltenden Apple Pencil Pro werden noch einmal etwa 150 Euro im Apple Store fällig.

Das Beste kostet am meisten

Für den hohen Preis bekommen wir aber einmal mehr das aktuell beste Tablet auf dem Markt. Dabei können wir nicht nur auf die Leistung eines Macbooks, sondern auch auf das exzellente Tandem-OLED-Panel zugreifen. Die 11-Zoll-Version hat zudem den Vorteil, dass sie mit 446 Gramm recht leicht und mit Maßen von 249,7 x 177,5 x 5,3 mm sehr kompakt ist.

Allerdings bekommen wir nur beim größeren 13-Zoll-Modell das von Apple angepriesene 5,1 mm dünne Gehäuse. Der Unterschied ist in der Praxis kaum zu merken, wenn wir das neue 11-Zoll-Modell mit dem von uns im letzten Jahr getesteten 13-Zoll-Modell mit M4-Chip vergleichen.

Die Abmessungen entsprechen in etwa dem wesentlich günstigeren iPad Air mit M3-Chip. Beide Geräte unterscheiden sich minimal voneinander, weshalb diverses Zubehör wie etwa Ansteck-Cover, Schutzhüllen und Co. nur an das jeweilige iPad passen. Wir können auch das Magic Keyboard des iPad Pro nicht mit einem anderen iPad verwenden – schade eigentlich.

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M5-Vollausbau kostet extra

Wie der Vorgänger kommt auch das neue iPad Pro 11 Inch mit sehr dünnen und abgerundeten Displayrahmen. Sie verleihen dem Tablet einen modernen Look, der zu gefallen weiß. Die Rückseite bleibt bis auf das glänzende Apple-Logo weitgehend unauffällig. Das Aluminium-Chassis wird nur an den Rändern von dünnen Kunststoffeinlagen unterbrochen. Hier installiert Apple Antennen für WLAN- und Mobilverbindung.

iPad Pro M5 11 Inch - Eckdaten
Display 11 Zoll Tandem-OLED (2.420 x 1.668 Pixel, 10-120 Hz, max. 1.578 cd/m²)
CPU Apple M5 (4P+6E)
GPU integriert (10 Cores + 10 ML-Cores) + 16 Core NPU
RAM 16 GByte LPDDR5x-RAM
Massenspeicher 1-TByte-SSD
Ports und Extras 1x USB-C, 1x Frontkamera, 1x rückseitige Kamera, 1x Mobilfunkmodul
Maße 249,7 x 177,5 x 5,1 mm, 446 Gramm
Preis (Testmuster) ab 1.100 Euro (Testmuster: 2.080 Euro)

Diese beiden Optionen fehlen beim Einsteigermodell. Bei den günstigeren Modellen schaltet Apple auch einen der M5-Kerne ab und begrenzt zudem den Arbeitsspeicher auf 12 GByte LPDDR5x-RAM. Unser Testmuster kommt stattdessen mit dem M5-Vollausbau und 16 GByte RAM.


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