iPad Pro im Test: Das Maler-iPad

Mit dem iPad Pro hat sich Apple weiter vom alten 10-Zoll-Mantra entfernt und gleichzeitig erstmals einen aktiven Stylus für eines seiner Tablets veröffentlicht. Im Tablet steckt sehr schnelle und topaktuelle Hardware - aber eignet sich das Gerät tatsächlich als Laptop-Ersatz?

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Das iPad Pro mit dem Apple Pencil
Das iPad Pro mit dem Apple Pencil (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Oh, ein Laptop-Display! Angesichts der Größe des iPad Pro mag manchem Käufer dieser Gedanke kommen, wenn er Apples neues iPad auspackt. Apple hat sich mit dem neuen iPad Pro endgültig von der 10-Zoll-Maßgabe verabschiedet: Das iPad Pro ist nicht nur das größte Tablet, das Apple im Angebot hat, auch auf dem Markt gehört es zu den größten - nur wenige haben eine Displaydiagonale von mehr als 12 Zoll.

Gleichzeitig gibt es mit dem Apple Pencil erstmals einen aktiven Stylus. Zwar wird der verstorbene Apple-Chef Setve Jobs mit den Worten zitiert, niemand wolle einen Eingabestift, doch die Zeiten ändern sich, Techniken entwickeln sich weiter. Dass Styli eine gute Sache sind, hat spätestens Microsoft mit seinen Surface-Pro-Tablets bewiesen. Doch Apple wäre nicht Apple, würde es nicht behaupten, alles ganz anders zu machen.

  • Das iPad Pro hat einen 12,9 Zoll großen Bildschirm. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Im Vergleich mit dem iPad Pro wirkt das iPad Mini 4 winzig. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Rückseite des iPad Pro sieht überraschenderweise nicht anders aus als bei einem iPad Air ...
  • ... oder einem iPad Mini 4. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Optional ist der Apple Pencil erhältlich, Apples erster aktiver Eingabestift für ein iPad. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Pencil ist rund und liegt dank seiner Form und seines Gewichts sehr gut in der Hand. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Über den Smart Connector kann das ebenfalls separat erhältliche Smart Keyboard angeschlossen werden. Die Tastatur lag uns leider noch nicht zum Testen vor. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit dem Pencil lässt sich besonders im kreativen Bereich eine Menge anstellen. Der Stift wird äußerst präzise vom iPad Pro erkannt und reagiert auf verschiedene Druckstufen und den Aufsetzwinkel des Stiftes. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Geladen wird der Pencil über den eingebauten Lightning-Stecker. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera des iPad Pro hat 8 Megapixel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das iPad Pro hat einen 12,9 Zoll großen Bildschirm. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)


Der Pencil soll völlig anders sein als andere Stifte, die optionale Tastatur natürlich auch. Und zusammen mit der guten Hardware sollen sie das iPad Pro zu einem wahrhaftigen Laptop-Ersatz machen - sagt zumindest Tim Cook. Golem.de hat sich das neue iPad genau angesehen und überprüft, auf wen diese Aussage zutrifft.

Zweimal so groß wie ein iPad Mini

Nachdem wir das iPad Pro aus der Packung genommen haben, müssen wir uns, wie bei anderen großen Tablets auch, erst einmal an die Größe gewöhnen. Ein Display von 12,9 Zoll erfordert natürlich ein merklich größeres Gehäuse als ein 10-Zoll-Tablet wie das iPad Air. Mit 306 x 220 x 7 mm ist das iPad Pro entsprechend groß, das Gewicht liegt bei 723 Gramm. Damit ist Apples neues Tablet definitiv kein Gerät, das man als Nutzer gerne länger in einer Hand halten möchte.

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Das IPS-Display des iPad Pro ist größer als das eines Macbooks und fast so groß wie das des kleinsten Macbook Pro (13,3 Zoll). Die Auflösung ist mit 2.732 x 2.048 Pixeln hingegen höher als die des kleinen Macbook Pro, die Pixeldichte von 264 ppi ist höher als beim kleinen und großen Macbook Pro. Diese Pixeldichte ist verglichen mit kleineren Tablets merklich geringer, reicht aber aus, um ein scharfes Bild darzustellen. Beim genaueren Hinsehen sind allerdings bereits Treppeneffekte zu erkennen.

Display ist sehr blickwinkelstabil

Das Display des iPad Pro zeigt einen guten Kontrast sowie natürliche Farben und ist hervorragend blickwinkelstabil - wie bereits bei den iPhones aus diesem und dem vergangenen Jahr sehen Bildschirminhalte aus wie gedruckt. Zeigt das Tablet etwa eine digitale Zeitschrift an und liegt auf dem Tisch, ist es auf den ersten Blick tatsächlich mit einer echten aufgeschlagenen Zeitschrift zu verwechseln.

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Präziser Apple Pencil 
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andi_lala 19. Nov 2015

Natürlich hat die Zahl der Farben nichts mit der Auflösung zu tun, aber ein Display mit...

ger_brian 18. Nov 2015

Und wo hast du einen Beweis dafür, das der i5 tatsächlich schneller ist? Oder bleibt es...

Nadja Neumann 18. Nov 2015

Der Begriff Vollwertig bezieht sich hier nicht darauf, dass Geräte (Rechner, CPUs) die...

Instantliving 16. Nov 2015

Ey, es gibt keine 1 Euro-Scheine, Alda.



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