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Verfügbarkeit und Fazit

Das iPad Pro kostet mit 32 GByte Speicher ohne LTE-Modul 900 Euro, die 128-GByte-Version ohne Mobilfunkmodem 1.080 Euro. Wer das Tablet mit LTE-Modem haben möchte, bekommt es ausschließlich mit 128 GByte Flash-Speicher und muss dafür 1.230 Euro zahlen.

  • Das iPad Pro hat einen 12,9 Zoll großen Bildschirm. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Im Vergleich mit dem iPad Pro wirkt das iPad Mini 4 winzig. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Rückseite des iPad Pro sieht überraschenderweise nicht anders aus als bei einem iPad Air ...
  • ... oder einem iPad Mini 4. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Optional ist der Apple Pencil erhältlich, Apples erster aktiver Eingabestift für ein iPad. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Pencil ist rund und liegt dank seiner Form und seines Gewichts sehr gut in der Hand. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Über den Smart Connector kann das ebenfalls separat erhältliche Smart Keyboard angeschlossen werden. Die Tastatur lag uns leider noch nicht zum Testen vor. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit dem Pencil lässt sich besonders im kreativen Bereich eine Menge anstellen. Der Stift wird äußerst präzise vom iPad Pro erkannt und reagiert auf verschiedene Druckstufen und den Aufsetzwinkel des Stiftes. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Geladen wird der Pencil über den eingebauten Lightning-Stecker. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera des iPad Pro hat 8 Megapixel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Geladen wird der Pencil über den eingebauten Lightning-Stecker. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
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Das Smart Keyboard soll innerhalb der nächsten Wochen verfügbar sein, es kostet zusätzlich 180 Euro. Der Apple Pencil ist für 110 Euro zu haben.

Fazit

Das iPad Pro ist zweifellos das aktuell leistungsfähigste Tablet auf dem Markt. Der verbaute A9X-Prozessor ist beinahe schon unverschämt schnell, die Konkurrenz im Mobilbereich kann hier nicht mithalten. Das Ergebnis ist ein absolut flüssig laufendes, schnelles Tablet, das auch mit rechenintensiven Anwendungen keinerlei Probleme hat.

Mit seinem 12,9 Zoll großen Display ist das iPad Pro sehr groß, für manche vielleicht zu groß. Die Vorteile des großen und sehr guten Displays liegen beispielsweise in einer guten Übersicht beim Browsen, dem Betrachten von Fotos und Videos und natürlich im App-Bereich.

Wer gerne zeichnet oder malt, wird die Genauigkeit, Druckempfindlichkeit und Winkelabhängigkeit des Apple Pencils zu schätzen wissen. Auch bei Fotobearbeitungen kann die feine Spitze des Stylus hilfreich sein. Wer keine künstlerische Ader hat, benötigt den Pencil hingegen eigentlich nicht.

Das Smart Keyboard ist hervorragend verarbeitet und eine sinnvolle Ergänzung für alle, die auch unterwegs schnell einen etwas längeren Text komfortabel schreiben wollen. Das Tippgefühl ist weitaus besser als bei Microsofts aktuellen Surface-Tastaturen. Ärgerlich sind der auf eine Einstellung limitierte Aufstellwinkel und das konstruktionsbedingte Wackeln auf dem Schoß.

Insgesamt ist das iPad Pro ein hervorragendes Tablet - aber ist es denn auch ein Laptop-Ersatz oder nicht? Wer nur surfen und E-Mails schreiben möchte, braucht tatsächlich keinen Laptop, sondern wäre mit dem iPad Pro glücklich. Die Frage ist nur: Warum sollte derjenige so viel Geld für ein iPad Pro ausgeben? Ein normales iPad Air ist günstiger und für diese Zwecke ebenso gut, und für den Preis des iPad Pro mit 128 GByte Speicher sind bereits hervorragende Business-Laptops erhältlich.

Bleiben die professionellen Nutzer. Hier sehen wir - wie Tim Cook selbst - den Fokus bei den Kreativen, die den Pencil verwenden können. Abseits davon werden professionelle Nutzer früher oder später an die Grenzen von iOS stoßen, das wegen seiner zugrundeliegenden Programmierung schlicht keine richtig professionellen, vollständigen Programme wiedergeben kann. Für Cutter, CAD-Programmierer und Fotografen wird das iPad Pro unserer Meinung nach immer nur ein Zweitgerät bleiben und kein vollwertiger Ersatz für ein Macbook Pro oder einen anderen leistungsstarken Laptop. Auch Kreative können je nach Workflow mit den Limitierungen von iOS zu kämpfen haben.

Microsoft hatte mit seinen Surface-Tablets das gleiche Problem: Die Geräte waren leicht und portabel, konnten aber keine x86-Anwendungen wiedergeben. Mit der Etablierung der Pro-Modelle mit vollwertigem Windows wurde dieses Problem beseitigt - ob Apple einen derartigen Schritt in Zukunft auch wagen wird, bleibt abzuwarten.

Nachtrag vom 23. November 2015, 15:13 Uhr

Mittlerweile haben wir unsere Akkutests abgeschlossen. Der Text wurde entsprechend ergänzt.

 Kein Laptop dank iOS
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andi_lala 19. Nov 2015

Natürlich hat die Zahl der Farben nichts mit der Auflösung zu tun, aber ein Display mit...

ger_brian 18. Nov 2015

Und wo hast du einen Beweis dafür, das der i5 tatsächlich schneller ist? Oder bleibt es...

Nadja Neumann 18. Nov 2015

Der Begriff Vollwertig bezieht sich hier nicht darauf, dass Geräte (Rechner, CPUs) die...

Instantliving 16. Nov 2015

Ey, es gibt keine 1 Euro-Scheine, Alda.

Subotai 16. Nov 2015

Noch ein weiterer Punkt: Da ich mit Videos arbeite, ist das Footage schnell mal mehrere...


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