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Schneller A9X-Prozessor und 4 GByte Arbeitsspeicher

Dank der technischen Ausstattung des iPad Pro sind aufwendige Grafikprogramme oder Spiele kein Problem für das Tablet. Als SoC kommt der neue A9X mit zwei Kernen zum Einsatz, eine kräftigere Version des im iPhone 6S und iPhone 6S Plus verbauten A9. Dessen CPU-Kerne sollen die des im iPad Air verbauten A8X mit drei Kernen um den Faktor 1,8 schlagen, die neue Grafikeinheit soll doppelt so flott sein wie die bisherige. Zudem will Apple die Anbindung an den 4 GByte großen Arbeitsspeicher und an den 32 oder 128 GByte großen Flash-Speicher verdoppelt haben.

  • Das iPad Pro hat einen 12,9 Zoll großen Bildschirm. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Im Vergleich mit dem iPad Pro wirkt das iPad Mini 4 winzig. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Rückseite des iPad Pro sieht überraschenderweise nicht anders aus als bei einem iPad Air ...
  • ... oder einem iPad Mini 4. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Optional ist der Apple Pencil erhältlich, Apples erster aktiver Eingabestift für ein iPad. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Pencil ist rund und liegt dank seiner Form und seines Gewichts sehr gut in der Hand. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Über den Smart Connector kann das ebenfalls separat erhältliche Smart Keyboard angeschlossen werden. Die Tastatur lag uns leider noch nicht zum Testen vor. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit dem Pencil lässt sich besonders im kreativen Bereich eine Menge anstellen. Der Stift wird äußerst präzise vom iPad Pro erkannt und reagiert auf verschiedene Druckstufen und den Aufsetzwinkel des Stiftes. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Geladen wird der Pencil über den eingebauten Lightning-Stecker. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera des iPad Pro hat 8 Megapixel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Im Vergleich mit dem iPad Pro wirkt das iPad Mini 4 winzig. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
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Mit dieser Ausstattung konnten wir bei keiner App Ruckler feststellen, auch mehrere geöffnete Anwendungen stellen das iPad Pro nicht vor Probleme. Ohne Schwierigkeiten lassen sich etwa mehrere 4K-Filme in iMovie bearbeiten. Die Leistungsfähigkeit des Prozessors und der Grafikeinheit wird auch von den Benchmark-Ergebnissen unterstrichen: Im Geräte-Benchmark Geekbench 3 erzielt das iPad Pro einen Single-Wert von 3.155 Punkten - ein unglaublich hoher Wert, verglichen mit den Einzelkernergebnissen anderer Prozessoren. Der Snapdragon 810 etwa kommt kalt gemessen im Nexus 6P auf 1.347 Zähler, was bisher als ein hoher Wert galt.

Bestergebnisse in den Benchmark-Tests

Auch im Grafik-Benchmark 3DMark erreicht das iPad Pro einen bisher von uns noch nicht bei einem Mobilgerät gemessenen Wert: Mit 33.024 Punkten liegt das neue Apple-Tablet über 7.500 Zähler über dem Nexus 6P mit seinem Snapdragon 810. Mit der Prozessorausstattung sollte das iPad Pro auf längere Zeit über genügend Reserven für anspruchsvolle Anwendungen verfügen.

Auch die restliche Hardware des iPad Pro bietet im Grunde keinen Anlass für Kritik: Das Tablet unterstützt WLAN nach 802.11a/b/g/n und ac, Bluetooth läuft in der Version 4.2. Wahlweise gibt es das iPad Pro auch mit zusätzlichem LTE-Modul, das 20 Frequenzbänder unterstützt. Wie die letzten iPads und iPhones verfügt auch das iPad Pro über einen im Home-Button untergebrachten Fingerabdrucksensor. Der eingebaute Akku hat eine Kapazität von 38,5 Wh und soll Apple zufolge für 10 Stunden gemischter Nutzung reichen. Ein Video können wir nur knapp 4,5 Stunden lang anschauen - kein guter Wert. Bei alltäglicher Nutzung kommen wir mit dem iPad Pro hingegen auf eine Akkulaufzeit von gut zwei Tagen.

Auf der Rückseite ist eine 8-Megapixel-Kamera eingebaut, die Frontkamera hat eine Auflösung von 1,2 Megapixeln. Da Fotoaufnahmen mit einem Tablet sowieso recht albern sind und erst recht mit einem 13-Zoll-Gerät, stört uns die Auflösung der Hauptkamera nicht; sie macht ausreichend gute Fotos. Angesichts der Tatsache, dass wir mit dem iPad Pro problemlos mehrere 4K-Videos auf einmal verarbeiten können, hätten wir allerdings eine entsprechende mögliche Videoauflösung gut gefunden. Die Kamera kann jedoch nur maximal 1080p-Videos aufnehmen.

Vier Lautsprecher für satten Klang

Das iPad Pro hat als erstes iPad vier Lautsprecher. Diese sorgen für einen voluminösen Klang, der besonders bei Filmen, Serien und Spielen Spaß macht. Egal, wie herum der Nutzer das Tablet hält, der Stereoeffekt wird immer beibehalten - das iPad Pro ordnet die richtigen Kanäle automatisch den passenden Lautsprechern zu. Die beiden unteren Lautsprecher sind dabei immer basslastiger als die beiden oberen.

 Präziser Apple PencilSmart Keyboard mit gutem Anschlag 
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andi_lala 19. Nov 2015

Natürlich hat die Zahl der Farben nichts mit der Auflösung zu tun, aber ein Display mit...

ger_brian 18. Nov 2015

Und wo hast du einen Beweis dafür, das der i5 tatsächlich schneller ist? Oder bleibt es...

Nadja Neumann 18. Nov 2015

Der Begriff Vollwertig bezieht sich hier nicht darauf, dass Geräte (Rechner, CPUs) die...

Instantliving 16. Nov 2015

Ey, es gibt keine 1 Euro-Scheine, Alda.

Subotai 16. Nov 2015

Noch ein weiterer Punkt: Da ich mit Videos arbeite, ist das Footage schnell mal mehrere...


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