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Das iPad Pro mit dem Apple Pencil
Das iPad Pro mit dem Apple Pencil (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Präziser Apple Pencil

Auch technisch hat Apple das Display weiterentwickelt. So kann der Bildschirm die Aktualisierungsrate variabel einstellen: Passiert gerade nicht viel auf dem Display, wird die Rate heruntergeregelt. Apple zufolge soll dies die Akkulaufzeit verlängern. Neu gestalten musste der Hersteller den Aufbau des Displays natürlich auch wegen des Apple Pencils, dem ersten aktiven Eingabestift für ein iPad. Der Stylus wird nicht mitgeliefert, er muss separat gekauft werden.

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  • Das iPad Pro hat einen 12,9 Zoll großen Bildschirm. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Im Vergleich mit dem iPad Pro wirkt das iPad Mini 4 winzig. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Rückseite des iPad Pro sieht überraschenderweise nicht anders aus als bei einem iPad Air ...
  • ... oder einem iPad Mini 4. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Optional ist der Apple Pencil erhältlich, Apples erster aktiver Eingabestift für ein iPad. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Pencil ist rund und liegt dank seiner Form und seines Gewichts sehr gut in der Hand. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Über den Smart Connector kann das ebenfalls separat erhältliche Smart Keyboard angeschlossen werden. Die Tastatur lag uns leider noch nicht zum Testen vor. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit dem Pencil lässt sich besonders im kreativen Bereich eine Menge anstellen. Der Stift wird äußerst präzise vom iPad Pro erkannt und reagiert auf verschiedene Druckstufen und den Aufsetzwinkel des Stiftes. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Geladen wird der Pencil über den eingebauten Lightning-Stecker. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera des iPad Pro hat 8 Megapixel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Optional ist der Apple Pencil erhältlich, Apples erster aktiver Eingabestift für ein iPad. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)


Das iPad Pro erkennt den Apple Pencil aktiv, ähnlich wie es bei Microsofts Surface-Pro-Modellen oder Wacom-Tablets der Fall ist. Dementsprechend präzise ist diese Art der Stifteingabe und verschiedene Druckpunkte können erkannt werden. Beim Pencil wird zudem noch der Winkel erkannt, mit dem die Spitze des Stifts auf dem Tablet aufliegt. Das eröffnet gerade im künstlerischen Bereich neue Möglichkeiten, da so mit dem Pencil beispielsweise schraffiert oder unterschiedliche Pinselformen angewendet werden können. Andere aktive Styli können mit dem iPad Pro auch verwendet werden.

Apples Stylus ist gut ausbalanciert

Der Pencil liegt, verglichen mit anderen Stiften von Wacom oder Microsoft, deutlich besser in der Hand, da er ein angenehmes und gut verteiltes Gewicht hat. Er ist glatt und hat keine Knöpfe; auf den ersten Blick könnte man ihn tatsächlich mit einem Bleistift verwechseln. Einen Clip gibt es nicht - das stört zwar einerseits das Gesamtbild des Pencils nicht, führt aber dazu, dass der Stift auf glatten Oberflächen die Tendenz zum Wegrollen hat. Eine Anbringungsmöglichkeit am iPad Pro fehlt.

Einsatzmöglichkeiten für den Pencil sehen wir besonders im künstlerischen Bereich, also bei Zeichnungen, Skizzen, Entwürfen oder auch der Erstellung von 3D-Modellen. Aber auch bei der Fotoretusche macht der Pencil einen guten Job. Als Bedienungselement für die normale Navigation auf dem iPad Pro sieht Apple den Pencil explizit nicht: Nutzer sollen nur zum Stift greifen, wenn sie ihn wirklich benötigen. Im Hauptmenü und in den meisten Apps benötigen wir den Pencil tatsächlich nicht, wir finden die Bedienung mit ihm dort sogar umständlicher als mit dem Finger. Bei den Surface-Pro-Tablets unter Windows 8.1 war das mitunter noch anders.

Auch für Anwendungen wie Videoschnittprogramme brauchen wir den Pencil eigentlich nicht. Adobes mobilen Premiere-Ersatz Clips können wir ebenso gut mit dem Finger bedienen wie Apples eigenes mobiles Schnittprogramm iMovie. Texte handschriftlich mit dem Stift statt über die Tastatur einzugeben, ist auf dem iPad Pro nicht möglich.

30 Minuten Zeichnen in 15 Sekunden

Geladen wird der Pencil über den hinter einer magnetischen Kappe angebrachten Lightning-Anschluss. Innerhalb von einer Stunde soll er voll aufgeladen sein, eine Ladung soll Apple zufolge für eine durchgehende Nutzungszeit von zwölf Stunden ausreichen. Steckt der Nutzer den Stift nur 15 Sekunden an sein iPad Pro, soll dies bereits wieder für 30 Minuten Nutzungszeit reichen. Eine Ladeanzeige hat der Stift nicht. Alternativ können Nutzer den Pencil auch über ein Ladegerät aufladen, ein passender Adapter liegt dem Stylus bei.

Der Apple Pencil ist eine gute Erweiterung für das iPad Pro, allerdings tatsächlich nur für Nutzer, die entsprechende Verwendung dafür haben. Als Fingerersatz in den herkömmlichen Apps benötigen wir den Stylus nicht, und wer nur hin und wieder eine schnelle Notiz machen will, kann durchaus weiterhin den Finger verwenden. Gerade im künstlerischen Bereich hingegen bringt der Pencil in Verbindung mit guten Zeichen- und Retuschierprogrammen eine Menge: Der Stift ist sehr präzise und reagiert fein auf unterschiedliche Druckstufen und den Eingabewinkel. Damit kann er mehr als der Stift des Surface Pro 3.

 iPad Pro im Test: Das Maler-iPadSchneller A9X-Prozessor und 4 GByte Arbeitsspeicher 

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andi_lala 19. Nov 2015

Natürlich hat die Zahl der Farben nichts mit der Auflösung zu tun, aber ein Display mit...

ger_brian 18. Nov 2015

Und wo hast du einen Beweis dafür, das der i5 tatsächlich schneller ist? Oder bleibt es...

Nadja Neumann 18. Nov 2015

Der Begriff Vollwertig bezieht sich hier nicht darauf, dass Geräte (Rechner, CPUs) die...

Instantliving 16. Nov 2015

Ey, es gibt keine 1 Euro-Scheine, Alda.

Subotai 16. Nov 2015

Noch ein weiterer Punkt: Da ich mit Videos arbeite, ist das Footage schnell mal mehrere...



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