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iPad Pro besser als Macbook: Warum machst du mich arm, Apple?

Das iPad Pro mit Mini-LEDs und M1 kommt spät. Zu spät. Zumindest für mich. Danke Apple , dass du mir das Geld aus der Tasche gezogen hast.
/ Andreas Donath
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Das neue iPad Pro (Bild: Apple)
Das neue iPad Pro Bild: Apple

Im Dezember 2020 habe ich auf den letzten Drücker ein Macbook Air mit M1 gekauft. Es war ein Sonderangebot, geliefert wurde es erst im Februar, aber das ist eine andere Geschichte. Das Macbook Air ist schnell, ausdauernd und für meine Zwecke völlig ausreichend - wenn der bescheidene Bildschirm nicht wäre und eine Webcam, die aus einem wiederentdeckten Teilelager der 2010er Jahre stammen muss, so schlecht ist sie.

Und dann kommt Apple hinterrücks und bringt das iPad Pro 12,9 Zoll und mit allem, was ich eigentlich gebraucht hätte: einem hellen Bildschirm, der auch HDR kann, mit hervorragenden Schwarztönen und einem hohen Kontrastverhältnis, mit langer Akkulaufzeit und dem M1-Prozessor, der wirklich ein Meisterstück an Effizienz und Geschwindigkeit ist. Videos schneiden, Fotos bearbeiten, Texte schreiben, etwas Tabellenkalkulation und Websurfen - dafür braucht man schon lange kein MacOS mehr, iPadOS genügt. Und dann ist da noch die optionale Stiftbedienung, die bestimmt nicht schaden kann.

Da im iPad Pro jetzt auch Thunderbolt via USB-C-Buchse eingebaut ist, fällt zudem das Argument mit der niedrigen Datentransferrate zu angeschlossenen Geräten weg - und vielleicht lässt sich ja auch mein Zweitdisplay anschließen, wenn mehr Übersicht als auf dem 12,9-Zoll-Bildschirm zur Verfügung stehen soll.

Endlich Internet an Bord

Das avisierte Gerät kostet ein wenig mehr als das neue Macbook Air - geschenkt, zumal sogar noch 5G eingebaut ist. Endlich wäre die lästige Verbindung zum iPhone nicht mehr nötig, damit das Mobilgerät ins Internet kommt. Die lässt sich manchmal nur nach mehreren Versuchen und hektischem Ein- und Ausschalten des WLAN-Moduls zum Leben erwecken.

iPad Pro M1 vorgestellt (Herstellervideo)
iPad Pro M1 vorgestellt (Herstellervideo) (19:21)

Für jemanden, der wirklich mobil arbeitet, ist ein eingebautes Modem eine Wohltat. Wenn es auch noch 5G erreicht, wirft das in Zukunft vielleicht sogar schnellere Datenübertragungen als per LTE ab.

Aber zweimal bekommt Apple von mir bestimmt nicht das Geld in den Rachen geworfen.

Maus und Tastatur habe ich schon

Und nein, ich brauche kein 400 Euro teures Magic-Keyboard-Gedöns, falls das jemand noch dazurechnen möchte. Eine ergonomische Bluetooth-Tastatur und eine BT-Maus reichen schon aus.

Und dann wieder ...

Verdammt. Irgendwie nervt mich das. Kaufe ich mir das iPad Pro 12,9 Zoll vielleicht doch und verkaufe das Air wieder?

Was würdest du tun?

Das Display gucke ich mir auf jeden Fall einmal an.

IMHO ist der Kommentar von Golem.de. IMHO = In My Humble Opinion (Meiner bescheidenen Meinung nach).


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