Kamera ragt aus dem Gehäuse hervor

Allerdings ist das iPad Pro 9.7 auch das erste iPad, das eine aus dem Gehäuse ragende Kamera hat: Das Objektiv ragt in etwa so weit heraus wie das der iPhones der 6er-Serie und etwas weiter als beim iPhone 6S und 6S Plus. Dank der Größe und Flexibilität des Tablets führt dies aber nicht zu einem uns störenden Kippeln, wenn das Gerät auf einer flachen Oberfläche liegt.

  • Das neue iPad Pro 9.7 mit Apple Pencil und Smart Cover (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das kleine iPad Pro hat wie das iPad Air 2 einen 9,7-Zoll-Bildschirm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera hat Apple von den iPhones der 6S-Serie übernommen: Sie hat 12 Megapixel und macht gute Fotos. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das iPad Pro 9.7 kann auch mit dem Apple Pencil genutzt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Smart Cover bietet eine kleine Tastatur, die aufgrund ihrer Größe aber weniger bequem zu benutzen ist als die des großen iPad Pro. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Winkel der Konstruktion kann nicht verändert werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das neue iPad Pro 9.7 in der Mitte, links das iPad Air 2, rechts das große iPad Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das iPad Pro und das iPad Pro 9.7 im direkten Vergleich (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die Kamera hat Apple von den iPhones der 6S-Serie übernommen: Sie hat 12 Megapixel und macht gute Fotos. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Die Bildergebnisse der neuen Kamera sind vergleichbar mit denen der 6S-iPhones und für ein Tablet überdurchschnittlich gut. Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass das Bildermachen mit einem 10-Zoll-Tablet immer etwas albern aussieht. Videos kann die Hauptkamera mit 4K-Auflösung bei 30 fps aufnehmen, eine Bildstabilisierung ist vorhanden.

Die Frontkamera für Videotelefonie und Selbstporträts ist ebenfalls höher auflösend als die des iPad Pro mit 12,9 Zoll: Sie hat statt 1,2 Megapixeln 5 Megapixel und macht entsprechend auch qualitativ bessere Fotos. Zeitlupenvideos kann das kleine iPad Pro mit bis zu 240 fps bei 720p oder 140 fps bei 1080p aufnehmen - das große iPad Pro schafft in 720p maximal 120 fps. Von der Kameraausstattung her ist das iPad Pro 9.7 in allen Belangen besser als sein großes Pendant.

Schnelles LTE und eSIM

Von der restlichen Hardware her lässt das iPad Pro 9.7 auch nichts zu wünschen übrig, im Gegenteil: WLAN wird nach 802.11ac mit MIMO unterstützt, die LTE-Version des Tablets beherrscht LTE mit Datenübertragungsgeschwindigkeiten bis 300 MBit/s auf insgesamt 23 Frequenzbändern. Die LTE-Variante des iPad Pro enthält zudem nicht nur einen Steckplatz für eine Nano-SIM-Karte, sondern hat auch eine eSIM eingebaut.

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Diese fest eingebaute SIM-Karte ermöglicht es den Nutzern, in vielen Ländern Prepaid-Datentarife nutzen zu können, ohne eine SIM-Karte kaufen zu müssen. Dafür lässt sich in den Systemeinstellungen ein Menü öffnen, das dem Nutzer die verfügbaren Anbieter anzeigt - in Deutschland sind das aktuell die Telekom, Alwaysonline und Gigsky. Hier lassen sich stunden-, tage-, wochen- und monatsweise Datenpakete buchen, in anderen Ländern von entsprechend kooperierenden Anbietern.

Dies bietet gerade Reisenden eine gute Möglichkeit, sich unkompliziert und schnell mobiles Internet zu besorgen. Aber auch für Nutzer im eigenen Land, die nicht immer mobiles Internet für ihr iPad Pro benötigen, bietet die eSIM einen vertragsfreien und unkomplizierten Weg, online zu gehen. Die Preise rangieren in Deutschland in einem Bereich zwischen einer Stunde mit 20 MByte für 0,99 US-Dollar bei Alwaysonline, einem Tag mit 500 MByte für 3 Euro bei der Telekom oder drei Tagen mit 100 MByte für 15 Euro bei Gigsky bis hin zu 30 Tagen mit 1 GByte für 15 Euro bei der Telekom.

Eine Akkuladung reicht für anderthalb Tage

Im Home-Button des Tablets ist wieder ein Fingerabdrucksensor eingebaut, mit dem das iPad Pro entsperrt werden kann. Auch Käufe im App Store lassen sich darüber autorisieren. Der Akku des iPad Pro 9.7 hat laut iFixit eine Nennladung von 7.306 mAh. Apple zufolge soll dies für zehn Stunden gemischte Nutzung bei WLAN-Nutzung ausreichen, neun Stunden sind es, wenn der Nutzer über das LTE-Modem ins Internet geht.

Ein Full-HD-Video können wir über sieben Stunden lang anschauen, im Alltagsbetrieb schneidet das iPad Pro 9.7 aber besser ab. Wir kommen mit einer Akkuladung auch bei intensiver Nutzung auf eine Nutzungszeit von anderthalb Tagen.

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 Smart-Cover-Tastatur ist recht kleinVerfügbarkeit und Fazit 
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davidflorian 15. Mai 2016

Hallo Apfel-Freunde, wer sich auf dieses neue und wirklich gute iPad freut und viel Geld...

holysmoke 09. Apr 2016

Einfach mit zwei Fingern über die Tastatur wischen. Oder mit Force Touch.

Shiv0r 09. Apr 2016

Kommt immer auf die den Zweck der Verwendung an. Da ich primär das als mobiles...

Peter Brülls 07. Apr 2016

Du verwechselt Stiftbedienung mit Stiftbenutzung. Wenn Samsung eine Stiftbedienung...



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