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Display mit großem Farbraum

Das Display des neuen iPad Pro ist mit 9,7 Zoll genauso groß wie das des iPad Air 2, auch die Auflösung ist mit 2.048 x 1.536 Pixeln genauso hoch. Die Pixeldichte von 264 ppi führt bei genauerem Hinsehen besonders bei Schrift zu leichten Pixelrändern. Neu beim iPad Pro 9.7 ist die Unterstützung des P3-Farbraums anstelle des bisher üblichen sRGB-Farbraums: Dadurch soll das Display Farben noch realistischer anzeigen - die Sättigung soll 25 Prozent höher sein als beim iPad Air 2.

  • Das neue iPad Pro 9.7 mit Apple Pencil und Smart Cover (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das kleine iPad Pro hat wie das iPad Air 2 einen 9,7-Zoll-Bildschirm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera hat Apple von den iPhones der 6S-Serie übernommen: Sie hat 12 Megapixel und macht gute Fotos. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das iPad Pro 9.7 kann auch mit dem Apple Pencil genutzt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Smart Cover bietet eine kleine Tastatur, die aufgrund ihrer Größe aber weniger bequem zu benutzen ist als die des großen iPad Pro. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Winkel der Konstruktion kann nicht verändert werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das neue iPad Pro 9.7 in der Mitte, links das iPad Air 2, rechts das große iPad Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das iPad Pro und das iPad Pro 9.7 im direkten Vergleich (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das kleine iPad Pro hat wie das iPad Air 2 einen 9,7-Zoll-Bildschirm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Im Alltag merken wir das an besseren Schwarzwerten, auch die Farben erscheinen uns beim genauen Hinsehen etwas satter. Wobei hierbei angemerkt werden muss, dass auch das iPad Air 2 bereits recht satte Farben zeigt. Das einzige Apple-Gerät, das bisher den P3-Farbraum unterstützt, ist der 27-Zoll-iMac mit Retina-Display.

Die Blickwinkelstabilität des iPad Pro 9.7 ist sehr gut, aufgrund der geringen Deckglasdicke wirken Inhalte stellenweise wieder wie gedrucktes Papier. Das Display ist heller als das des iPad Air 2 und von der Farbeinstellung merklich wärmer und weniger blaustichig. Zudem gibt es mit der True-Tone-Funktion die Möglichkeit, die Farbtemperatur abhängig vom Umgebungslicht regulieren zu lassen.

True Tone für papierähnliche Farbtemperatur

So werden die Farben des Displays merklich wärmer, wenn wir mit dem iPad Pro 9.7 in einem Raum mit warmem Kunstlicht sitzen - oder auch vor einer Wand, die Tageslicht warm reflektiert. Bei direktem Tageslicht wird die Farbtemperatur merklich kühler - dies funktioniert wie bei einem Lichtsensor binnen weniger Sekunden. Auf diese Weise soll das iPad Pro in jeder Lichtsituation Displayfarben in der Temperatur wiedergeben, die ein weißes Blatt Papier in der gleichen Situation abgeben würde.

Um die Umgebungsfarbtemperatur mit einer passenden Wiedergabetemperatur zu verknüpfen, hat Apple nach eigenen Angaben ein eigenes Lichtlabor eingerichtet. Hier wurden den verschiedenen Lichttemperaturen die reflektierten Reflexionstemperaturen eines Blattes Papier zugeordnet. Die vom Sensor im iPad Pro 9.7 gemessene Umgebungsfarbtemperatur wird dem folgend der Reflexionstemperatur zugeordnet und das Display entsprechend eingestellt.

Gerade bei Kunstlicht ist dies zunächst ungewohnt: Das Display des iPad Pro wird merklich gelbstichig, nach kurzer Zeit haben wir uns aber daran gewöhnt. Schalten wir die True-Tone-Funktion aus, kommt uns das Display auch nach mehreren Minuten als zu kalt vor. Besonders in Innenräumen bei Tageslicht gefällt uns die Option, da sie den Bildschirm kaum merklich einfärbt, aber dennoch für ein angenehmeres Bild sorgt.

True Tone stört mitunter beim Filmeschauen

Allerdings finden wir die True-Tone-Funktion nur beim Lesen oder Surfen hilfreich, beim Filmeschauen unter Kunstlicht empfinden wir die warmen Farben als störend und schalten die Option in den Anzeigeeinstellungen lieber ab. Die Intensität der Bildschirmeinfärbung von True Tone lässt sich nicht einstellen, Apple preist die Funktion als besonders leicht zu bedienen an: entweder an oder aus.

True Tone ersetzt nicht die Night-Shift-Funktion, die zusätzlich - entweder manuell oder zeitgesteuert - das Display rot färbt. Dadurch soll beim Betrachten des Displays vor dem Schlafengehen das mögliche lichtinduzierte Risiko eines schlechten Schlafes reduziert werden. Dieser Modus eignet sich, wie bei Geräten anderer Hersteller mit gleicher Funktion, noch weniger zum Filmeschauen.

 iPad Pro 9.7 im Test: Das bessere iPad AirA9X-Prozessor mit minimalen Leistungsunterschieden 
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davidflorian 15. Mai 2016

Hallo Apfel-Freunde, wer sich auf dieses neue und wirklich gute iPad freut und viel Geld...

holysmoke 09. Apr 2016

Einfach mit zwei Fingern über die Tastatur wischen. Oder mit Force Touch.

Shiv0r 09. Apr 2016

Kommt immer auf die den Zweck der Verwendung an. Da ich primär das als mobiles...

Peter Brülls 07. Apr 2016

Du verwechselt Stiftbedienung mit Stiftbenutzung. Wenn Samsung eine Stiftbedienung...

d0351t 06. Apr 2016

Besser hätte man es nicht formulieren können. Samsung könnte man als Paradebeispiel...


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