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Verfügbarkeit und Fazit

Das iPad Pro 12,9 ist in vier verschiedenen Speicherkonfigurationen erhältlich. Das günstigste Modell hat 64 GByte Speicher und kostet 1.100 Euro. Mit LTE-Modem und eingebauter eSIM steigt der Preis auf 1.270 Euro. Diese Speicherausstattung halten wir bei einem Tablet, das für Multimedia-Anwendungen und sogar 4K-Videoschnitt geeignet ist, allerdings für zu gering.

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Die nächsthöhere Stufe hat bereits 256 GByte Speicher, womit sich eindeutig mehr anfangen lässt. Diese Version kostet 1.270 Euro ohne LTE-Modem und 1.440 Euro mit LTE-Modem und eSIM. Für das Modell mit 512 GByte Speicher will Apple 1.490 Euro haben, mit LTE-Modem und eSIM 1.660 Euro. Das teuerste Modell kostet 1.930 Euro ohne LTE-Modem und 2.100 Euro mit und hat 1 TByte Speicher.

  • Das neue iPad Pro hat in der großen Version ein 12,9 Zoll großes Display mit schmalem Rahmen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das LC-Display macht in unserem Test wieder einen sehr guten Eindruck. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Geladen wird das neue iPad Pro über einen USB-C-Anschluss. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dank des schmalen Rahmens ist das iPad Pro zwar für ein 12,9-Zoll-Gerät kompakt, aber immer noch sehr groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bei der LTE-Version befinden sich am oberen und unteren Rand sichtbare Kunststoffstreifen, hinter denen sich die Antennen verbergen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera schaut um 2 mm aus dem Gehäuse heraus, das dafür ziemlich dünn ist. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der neue Apple Pencil wird zum drahtlosen Laden seitlich am iPad Pro angebracht und magnetisch gehalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit dem neuen Tastatur-Cover wird das iPad Pro zu einem Notebook-Ersatz - ganz ersetzen kann diese Kombination einen echten Laptop aber nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur ist gut gemacht, die Tasten haben einen angenehmen Druckpunkt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Apple hat den Aufstellmechanismus verbessert, er ist jetzt stabiler und lässt sich unkomplizierter aufklappen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die Tastatur ist gut gemacht, die Tasten haben einen angenehmen Druckpunkt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die neue Tastaturhülle kostet 220 Euro. Der neue Apple Pencil kostet 135 Euro, ist also 35 Euro teurer als der alte Pencil. Der neue Stift ist nur mit den neuen iPad Pros kompatibel. Wer sich den Pencil online bei Apple bestellt, kann ihn noch kostenlos mit einer Gravur versehen lassen.

Fazit

Das neue iPad Pro mit 12,9 Zoll großem Display ist ein von der Verarbeitung und Leistungsfähigkeit her beeindruckendes Tablet. Der neue A12X-Bionic-Chip stellt den Hauptteil der Tabletkonkurrenz sowie zahlreiche Notebooks in den Schatten.

Allerdings gehört mehr als die Systemleistung zu einem Laptop - und wir werden den Eindruck nicht los, dass Apple das Gerät um jeden Preis als Notebook-Konkurrenten positionieren will. Das iPad Pro ist zwar so leistungsfähig wie viele Notebooks, wir halten es allerdings dennoch nicht für einen PC.

Ein kompletter Notebook-Ersatz ist das iPad Pro nicht

Das iPad Pro bleibt ein Tablet, wenngleich sich damit viele Notebook-Aufgaben erledigen lassen. Dazu gehören auf jeden Fall Büroanwendungen, insbesondere zusammen mit der guten Tastatur. Auch im Medienbereich, etwa beim Videoschnitt, bietet das iPad Pro zahlreiche Möglichkeiten. In diesem Bereich zeigt sich allerdings bereits, wo das Tablet aufgrund des Betriebssystems an seine Grenzen kommt.

Natürlich kann ein Videojournalist mit einer Tablet-App ein Video schneiden, auf dem neuen iPad Pro sogar problemlos in 4K. Allerdings bietet das Gerät nicht den gleichen Workflow wie ein Mac oder ein Windows-PC, wie soll es das auch: Als Betriebssystem kommt iOS zum Einsatz, das immer noch ein mobiles, auf Touch-Bedienungen ausgelegtes System ist. Und Touch-Bedienung lässt sich für uns in vielen Fällen nur schwer mit einem Desktop-System vereinen.

Wir stellen uns die Frage, ob beispielsweise Kreative letztlich nicht doch eher zu einem Macbook Pro greifen würden, anstatt zum großen iPad Pro. Preislich liegen die Geräte nicht zwingend auseinander, auch wenn die teuerste Version des neuen iPads doppelt so viel Speicher als die teuerste Variante des Macbook Pro ein 13-Zoll-Display hat. Dafür hat das Macbook Pro einen eingebauten Lüfter, hohe Taktraten können also länger abgerufen werden als beim iPad Pro. Als 2-in-1 bietet das iPad Pro zudem keinen nennenswerten Größenvorteil gegenüber einem Notebook. Mit der Tastaturhülle ist das Tablet in etwa so zu dick wie ein Business-Notebook.

Natürlich wird es aber Nutzer geben, für die das iPad Pro sich lohnt: Wer keine Probleme damit hat, etwa seine Videos mit Toucheingaben zu schneiden, der bekommt mit dem neuen iPad angesichts der Speichergröße ein vergleichsweise günstiges Gerät, nimmt man das Macbook Pro als Maßstab. Auch als Büro für unterwegs macht das iPad Pro einen sehr guten Eindruck, wenngleich ehrlich gesagt werden muss, dass es für diesen Einsatzzweck deutlich zu gut ausgestattet und zu teuer ist. Das Gleiche gilt für den Einsatz als reines Endgerät für Streaming-Dienste wie Netflix.

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Livingston 02. Dez 2018

Das iPad ist ein reines Consumergerät. Man kann darauf nur sehr eingeschränkt arbeiten...

Potrimpo 25. Nov 2018

Ich denke, dem Autor geht es hier auch um den aufgerufenen Preis, der in etwa so hoch...

Potrimpo 25. Nov 2018

Da wäre der aufgerufene Preis aber deutlich zu hoch. Ich kann nicht beurteilen, da ich...

Potrimpo 25. Nov 2018

Ich finde es auch witzig, dass hier auf die Dateistruktur des DropBox-Speichers...

LinuxMcBook 25. Nov 2018

Nur brechen EULA oder AGB immer noch keine (deutschen) Gesetze. Und in Deutschland wurde...


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