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Für ein Notebook fehlt das passende Betriebssystem

Ein Laptop ist das Tablet trotz der Leistungsfähigkeit und der guten Tastatur aber immer noch nicht, auch wenn Apple das möglicherweise gerne so hätte. Der Grund dafür ist - wie beim ersten großen iPad Pro - hauptsächlich die Software. Das neue iOS 12 bietet zwar durchaus Multitasking-Möglichkeiten, ist aber immer noch kein Desktop-Betriebssystem.

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Das zeigt sich zuerst an der Auswahl der Software. Zwar wird Adobe ein "echtes" Photoshop für iOS bringen, bei Videoschnitt-Software sieht die Auswahl aber beispielsweise noch mau aus. Selbst die Desktop-Version von Apples eigenem Programm Final Cut Pro steht nicht als iOS-Version zur Verfügung. Zwar gibt es natürlich auch Mobile-Apps, mit denen man auf dem iPad Pro gut Videos schneiden kann - dank des leistungsfähigen Chipsets auch in 4K und bei schnellere Rendering-Zeit. Wer aber das Arbeiten mit Maus und Shortcuts in einem bestimmten Programm gewöhnt ist, dürfte es unpraktisch finden, sich auf einem Tablet ein- und umzugewöhnen.

  • Das neue iPad Pro hat in der großen Version ein 12,9 Zoll großes Display mit schmalem Rahmen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das LC-Display macht in unserem Test wieder einen sehr guten Eindruck. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Geladen wird das neue iPad Pro über einen USB-C-Anschluss. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dank des schmalen Rahmens ist das iPad Pro zwar für ein 12,9-Zoll-Gerät kompakt, aber immer noch sehr groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bei der LTE-Version befinden sich am oberen und unteren Rand sichtbare Kunststoffstreifen, hinter denen sich die Antennen verbergen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera schaut um 2 mm aus dem Gehäuse heraus, das dafür ziemlich dünn ist. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der neue Apple Pencil wird zum drahtlosen Laden seitlich am iPad Pro angebracht und magnetisch gehalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit dem neuen Tastatur-Cover wird das iPad Pro zu einem Notebook-Ersatz - ganz ersetzen kann diese Kombination einen echten Laptop aber nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur ist gut gemacht, die Tasten haben einen angenehmen Druckpunkt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Apple hat den Aufstellmechanismus verbessert, er ist jetzt stabiler und lässt sich unkomplizierter aufklappen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Dank des schmalen Rahmens ist das iPad Pro zwar für ein 12,9-Zoll-Gerät kompakt, aber immer noch sehr groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das fehlende Touchpad und damit die fehlende einfache Bedienung der Benutzeroberfläche mit einem Mauszeiger ist für uns ein weiterer Faktor, der das iPad Pro klar als Tablet definiert. Wir finden es selbst bei Büroanwendungen nervig, ständig unsere Finger von der Tastatur zu nehmen und damit auf dem Bildschirm herumpatschen zu müssen. Auf dem Schoß ohne Tastatur liegend ist das kein Problem - es handelt sich schließlich um ein Tablet. Als 2-in-1 ist die Konstruktion für uns aber auch von der Bedienung her nur ein behelfsmäßiger Ersatz für ein richtiges Notebook. Der Apple Pencil ist für uns kein Ersatz für eine Maus.

Multitasking ist auf dem iPad Pro entweder über einen Split-Screen-Modus oder über eine zweite App in einem schwebenden Fenster möglich. Ein Ersatz für das Multitasking unter MacOS oder Windows 10 ist das für uns aber nicht, ebenso wie der Multi-Window-Modus von Android es nicht ist.

Apple gibt bei Mischnutzung eine Akkulaufzeit von zehn Stunden an. Wir kommen auch bei häufiger Nutzung mit dem iPad Pro problemlos über einen gesamten Tag. Wird das Tablet als Notebook-Ersatz verwendet, schadet es nicht, die Bildschirmhelligkeit zu reduzieren, da dies die Akkulaufzeit stark verlängert.

Einen Full-HD-Film können wir bei maximaler Helligkeit sechs Stunden lang anschauen, bevor der Akku leer ist. Das ist angesichts des großen und hellen LC-Displays ein durchschnittlich guter Wert.

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 Neuer Apple Pencil mit Touch-FeldVerfügbarkeit und Fazit 
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Livingston 02. Dez 2018

Das iPad ist ein reines Consumergerät. Man kann darauf nur sehr eingeschränkt arbeiten...

Potrimpo 25. Nov 2018

Ich denke, dem Autor geht es hier auch um den aufgerufenen Preis, der in etwa so hoch...

Potrimpo 25. Nov 2018

Da wäre der aufgerufene Preis aber deutlich zu hoch. Ich kann nicht beurteilen, da ich...

Potrimpo 25. Nov 2018

Ich finde es auch witzig, dass hier auf die Dateistruktur des DropBox-Speichers...

LinuxMcBook 25. Nov 2018

Nur brechen EULA oder AGB immer noch keine (deutschen) Gesetze. Und in Deutschland wurde...


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