iPad Pro 12.9 im Test: Das iPad mit dem Heiligenschein-Display

Das neue iPad Pro 12.9 kommt mit Apples M1-Chip sowie Mini-LED-Display. Dieses überzeugt durch tolle Schwarzwerte - perfekt ist das Display aber nicht.

Ein Test von veröffentlicht am
Das iPad Pro 12.9 von Apple
Das iPad Pro 12.9 von Apple (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Bei seinen neuen iPad-Pro-Modellen hat Apple erstmals den M1-Chip in ein Tablet gepackt. Das große Modell mit 12,9 Zoll großem Display hat zudem ein Mini-LED-Display, also einen Bildschirm mit Tausenden kleinen LEDs und wesentlich mehr Beleuchtungszonen als bisherige iPads.

Die Hintergrundbeleuchtung soll entsprechend wesentlich lokalisierter möglich sein, was den Kontrast und die Schwarzwerte stark verbessern soll. Wir haben uns das iPad Pro 12.9 mit Mini-LED-Display angeschaut und festgestellt: Der Bildeindruck ist in der Tat sehr gut, perfekt umgesetzt ist die Mini-LED-Technologie aktuell aber nicht.

Das große iPad Pro sieht auf den ersten und zweiten Blick seinem Vorgänger sehr ähnlich: Das Display ist wieder 12,9 Zoll groß, auf der Rückseite ist die gleiche Dualkamera eingebaut (allerdings mit erweitertem Dynamikbereich bei Videos bis 30 fps), die Maße des Gehäuses sind nahezu identisch. Das neue iPad Pro 12.9 ist lediglich 0,5 mm dicker als das vorige Modell und wiegt rund 40 Gramm mehr.

Starke Unterschiede beim Display

Die technischen Unterschiede sind aber stellenweise beträchtlich. Auf den ersten Blick fällt das vor allem beim Display auf, das wie beim Vorgängermodell eine hohe Auflösung von 2.732 x 2.048 Pixeln hat: Beim neuen Modell kommt Apples sogenanntes Liquid-Retina-XDR-Display zum Einsatz. Dieses hat nicht wie bisher eine herkömmliche LED-Hintergrundbeleuchtung mit einer Handvoll Beleuchtungszonen, sondern Mini-LEDs. Das 11 Zoll große Modell kommt übrigens weiterhin mit einem normalen LC-Display mit Standardhintergrundbeleuchtung.

  • Das iPad Pro 12.9 2021 mit Magic Keyboard (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit dem Magic Keyboard wird das iPad Pro zum Notebook-Ersatz. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Trotz Tastatur und Trackpad fühlt sich iPad OS nicht wie ein Desktop-Betriebssystem an. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mini-LED-Display des iPad Pro 12.9 leuchtet sehr hell. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Von außen sieht das Tablet aus wie sein Vorgänger. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch die Kamera wurde vom iPad Pro des vorigen Jahres übernommen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei dieser nachts gemachten Aufnahme gut zu erkennen: die Lichthöfe des Mini-LED-Displays. In der Mitte steht kaum sichtbarer Text, der ebenfalls einen Haloeffekt verursacht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das Mini-LED-Display des iPad Pro 12.9 leuchtet sehr hell. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
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Mehr als 10.000 kleine LEDs sorgen beim 12,9 Zoll großen iPad Pro in über 2.500 Beleuchtungszonen für eine lokalisierte Ausleuchtung, was auch beim Betrachten ohne direkten Vergleich für wesentlich bessere Schwarzwerte als bei einem herkömmlichen LC-Display sorgt. Aufgrund der hohen Anzahl an LEDs für die Beleuchtung können schlichtweg mehr Stellen unbeleuchtet gelassen werden - was ein besseres Schwarz ermöglicht.

2021 Apple iPad Pro (12,9", Wi-Fi, 128 GB) - Space Grau (5. Generation)

Verglichen mit einem OLED-Display, das aufgrund der technologischen Eigenschaften von OLEDs über perfektes Schwarz verfügt, liegt der Vorteil bei einem Mini-LED-Display in der wesentlich besseren Helligkeit. Der Bildschirm des iPad Pro 12.9 erreicht 600 cd/qm maximale typische Helligkeit sowie 1.000 cd/qm maximale Helligkeit auf dem ganzen Bildschirm. In HDR-Anwendungen kommt das Tablet auf 1.600 cd/qm Spitzenhelligkeit - das ist bei OLED-Bildschirmen nicht möglich.

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Sichtbare Lichthöfe im Dunkeln 
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Silent_GSG9 08. Jun 2021 / Themenstart

Nenn mir mal eine App auf dem iPhone die dauerhaft über mehrere Stunden an mehrer Tagen...

Joker86 07. Jun 2021 / Themenstart

Danke für den Link, die synthetischen Benchmarks sind schon klar, der geneigte Käufer...

Silent_GSG9 07. Jun 2021 / Themenstart

War schon immer so. Zumal ohne Funkmodul auch Wartezeiten von 45 Sekunden bis 12,5...

MadMonkey 07. Jun 2021 / Themenstart

Ah so danke!

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