Sichtbare Lichthöfe im Dunkeln

Ohne Kritikpunkte ist die Mini-LED-Technologie beim neuen großen iPad Pro aber nicht. Nutzen wir auf dem Tablet eine Anwendung mit dunklem Hintergrund in recht dunkler Umgebung, sind deutlich Lichthöfe um beleuchtete Stellen sichtbar.

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Wirklich unansehnlich wirkt das etwa, wenn wir die Notizen-App im Dark Mode verwenden und kleinste Bildschirminhalte einen riesigen Halo um sich ziehen. Verwenden wir das Magic Keyboard mit Touchpad, können wir den Cursor zusammen mit seinem Heiligenschein über den Bildschirm bewegen.

Hier scheint schlichtweg die Begrenzung der Beleuchtungszonen noch nicht zu passen. Denkbar ist, dass Apple dies mithilfe eines Softwareupdates verbessern kann. Auf uns wirken die Lichthöfe angesichts von über 2.500 Beleuchtungszonen zu groß, um ein technisch bedingtes Problem dahinter zu vermuten.

In der alltäglichen Nutzung bei Tageslicht oder mit hellen Hintergründen bemerken wir die Lichthöfe hingegen nicht. Auch beim Videoschauen sind uns die Halos nicht aufgefallen. Dank der hohen Helligkeit und des guten Kontrastes wirken Bildschirminhalte wesentlich knackiger als auf einem iPad Pro der Vorgängergeneration mit herkömmlichem LC-Display.

M1-Chip für viel Leistung und Effizienz

Eine weitere Verbesserung gegenüber dem Vorgängermodell ist der verwendete Chipsatz. Apple verwendet erstmals seinen neuen M1-Chip in einem seiner Tablets. Bislang kommt der selbst entwickelte Chipsatz in Apples Notebooks zum Einsatz - mit entsprechend guten Ergebnissen, wie unser Test des Macbook Air 2020 gezeigt hat. Der ARM-Chip hat eine hohe Leistung und eine sehr gute Effizienz, wenngleich die Entwicklung dafür bislang etwas schwierig zu sein scheint.

  • Das iPad Pro 12.9 2021 mit Magic Keyboard (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit dem Magic Keyboard wird das iPad Pro zum Notebook-Ersatz. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Trotz Tastatur und Trackpad fühlt sich iPad OS nicht wie ein Desktop-Betriebssystem an. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mini-LED-Display des iPad Pro 12.9 leuchtet sehr hell. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Von außen sieht das Tablet aus wie sein Vorgänger. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch die Kamera wurde vom iPad Pro des vorigen Jahres übernommen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei dieser nachts gemachten Aufnahme gut zu erkennen: die Lichthöfe des Mini-LED-Displays. In der Mitte steht kaum sichtbarer Text, der ebenfalls einen Haloeffekt verursacht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das iPad Pro 12.9 2021 mit Magic Keyboard (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Im Geräte-Benchmark Geekbench 5 kommt das iPad Pro 12.9 wie erwartet auf ein sehr hohes Ergebnis: Mit 1.713 Punkten im Single-Test und 7.314 Zählern im Multi-Test kommt das Tablet auf ein besseres Ergebnis als das iPad Air vom letzten Jahr mit seinem A14-Chip. Das Ergebnis des Multi-Tests ist fast doppelt so hoch.

2021 Apple iPad Pro (12,9", Wi-Fi, 128 GB) - Space Grau (5. Generation)

Entsprechend verwundert es nicht, dass wir mit dem iPad Pro 12.9 in keinem Anwendungsszenario Leistungsprobleme erleben. Auch rechenintensive Operationen wie Video- und Bildbearbeitung sind mit dem iPad Pro problemlos möglich, wie Apple auch gerne immer wieder zeigt - beispielsweise anhand von Photoshop, das seit einiger Zeit als iPad-OS-App vorliegt.

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 iPad Pro 12.9 im Test: Das iPad mit dem Heiligenschein-DisplayiPad Pro ist ein Notebook-Ersatz, aber kein Notebook 
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Silent_GSG9 08. Jun 2021 / Themenstart

Nenn mir mal eine App auf dem iPhone die dauerhaft über mehrere Stunden an mehrer Tagen...

Joker86 07. Jun 2021 / Themenstart

Danke für den Link, die synthetischen Benchmarks sind schon klar, der geneigte Käufer...

Silent_GSG9 07. Jun 2021 / Themenstart

War schon immer so. Zumal ohne Funkmodul auch Wartezeiten von 45 Sekunden bis 12,5...

MadMonkey 07. Jun 2021 / Themenstart

Ah so danke!

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