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Verfügbarkeit und Fazit

Die Betaversion von iPad OS ist bei Apple herunterladbar. Zuvor muss man sich registrieren; im Unterschied zu den reinen Entwickler-Betas ist die Anmeldung für die öffentliche Testversion kostenlos.

Fazit

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Apples iPad OS erleichtert die Nutzung eines iPads in vielerlei Hinsicht, besonders dank der neuen Gesten. Allerdings muss an dieser Stelle auch gesagt werden, dass Apple mit der angepassten Version von iOS 13 endlich einige der schlimmsten Nachlässigkeiten beseitigt, die sich das Unternehmen seit Jahren bei iOS leistet. So würden wir beispielsweise kein Lob dafür aussprechen, dass iPads nun endlich externe Laufwerke vollständig unterstützen - stattdessen halten wir das eigentlich für eine längst überfällige Selbstverständlichkeit.

Auch dass wir endlich an ein Tablet wie das iPad Pro, das Apple als Notebook-Ersatz bewirbt, eine Maus anschließen können, halten wir für eine Funktion, die zu lange auf sich warten ließ. Die Umsetzung ist allerdings äußerst lieblos geraten: Eine echte Maussteuerung hat iPad OS nicht, stattdessen können wir die Maus nur als Ersatz für unseren Finger verwenden. Das empfinden wir als ebenso sinnlos wie die Mausnutzung in einem nicht angepassten Android. Besser hätten wir eine Maussteuerung gefunden, die mehr an ein echtes Desktopsystem erinnert.

  • Neu unter iPad OS sind die Widgets auf der Startseite festpinnbar. (Screenshot: Golem.de)
  • Dort können wir unter anderem dauerhaft Informationen zum Wetter oder unsere Termine anzeigen lassen. (Screenshot: Golem.de)
  • Praktisch ist auch die Möglichkeit, manche Apps gleichzeitig verwenden zu können - beispielsweise den Safari-Browser, der endlich in einer Desktop-Version vorliegt. (Screenshot: Golem.de)
  • Apps können wir auch als Slide Over verwenden. Die einzelnen Anwendungen lassen sich praktischerweise durchschalten. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Maussteuerung ist eher lieblos umgesetzt: Wir müssen in den Bedienungshilfen die Funktion Assistive Touch aktivieren, echtes Mausgefühl kommt aber nicht auf. (Screenshot: Golem.de)
  • Praktisch ist die Möglichkeit, über die Dateien-App endlich voll auf angeschlossene externe Laufwerke zugreifen zu können. (Screenshot: Golem.de)
  • iPad OS bringt auch einen Dark Mode mit sich, der entweder manuell oder automatisiert aktiviert werden kann. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Einstellungsmenü sowie die Apple-Anwendungen werden anschließend in dunklem Design angezeigt. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Dateien-App bei aktiviertem Dark Mode (Screenshot: Golem.de)
Die Maussteuerung ist eher lieblos umgesetzt: Wir müssen in den Bedienungshilfen die Funktion Assistive Touch aktivieren, echtes Mausgefühl kommt aber nicht auf. (Screenshot: Golem.de)

Bezüglich der Idee, ein iPad Pro als Notebook zu verwenden, hilft iPad OS also nur bedingt: Das Betriebssystem bleibt auf Touch-Bedienung ausgelegt. Insgesamt fühlen wir uns nicht wohl, unseren Laptop komplett mit dem iPad Pro zu ersetzen. Das liegt nicht nur an der Bedienung: An bestimmten Stellen stoßen wir immer noch an Nutzungsszenarien, die auf einem Notebook mit MacOS oder Windows problemlos sind, auf dem iPad Pro mit iPad OS aber merklich umständlicher oder unmöglich sind. Das betrifft besonders die Benutzung spezialisierter Anwendungen, die nicht ganz alltäglich sind.

Was iPad OS allerdings stark verbessert, ist die Nutzung des iPads als Tablet. Die neuen Gesten, die verschiebbare Tastatur, die verbesserten Slide Overs: Halten wir unser iPad Pro in der Hand und verwenden es als Tablet anstatt als Notebook-Ersatz, bringen die neuen Funktionen viele Vorteile. Besonders angetan haben es uns Apps im Slide-Over-Modus, und da besonders die Mail-App. Wir können schnell unsere E-Mails überprüfen, während wir in einer anderen App sind und mit der neuen Markiergeste zu löschende Mails auswählen und entsorgen. Danach wischen wir die Mail-App einfach wieder aus dem Bildschirm und können weitermachen.

Insgesamt ist iPad OS ein Schritt in die richtige Richtung, die Ultima Ratio stellt das System aber noch nicht dar - zumindest nicht bezüglich der iPad Pros. Dass Apple zumindest einige der dringendsten Probleme von iOS gelöst hat, ist beruhigend; lange genug gedauert hat es ja, bis Widgets und Co. auch in iOS angekommen sind. Will das Unternehmen seine Top-iPads aber als echten Ersatz für Notebooks verstehen, muss die Maussteuerung noch deutlich verbessert werden.

 Neue Bildschirmtastatur ideal für Swipe-Eingaben
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Berlinlowa 17. Jul 2019

Mag sein, dass es auf dem ein oder anderen Gerät schon gut läuft. Bei dem von mir...

zenker_bln 13. Jul 2019

...Augen verloren!

thinksimple 12. Jul 2019

Glaubst du? Lebst du in der Apple-Blase? Siehste mal. So. Geht einfach so? Für jeden der...

jo-1 12. Jul 2019

Widows hasse ich schon auf der Arbeit - das tue ich mir mit BYOD nicht freiwillig an...


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