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Verbesserte Slide-Over-Funktion

Neben dem Split-Screen-Modus bietet auch iPad OS wieder die Slide-Over-Funktion, allerdings in erweitertem Umfang. Mit Slide Over können Apps als Fenster am Bildschirmrand abgelegt und parallel zur App im Hauptbildschirm verwendet werden - oder zu den beiden Apps im Hauptbildschirm: Slide Over funktioniert auch im Split-Screen-Modus. Neu ist die Möglichkeit, mehrere Apps in Slide Over zu verwenden und über einen Wisch über den kleinen schwarzen Balken am unteren Rand durchzuschalten.

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Das Slide Over können wir mit einem Wisch zum Rand hin ausblenden und ebenso mit einem Wisch in das Display hinein wieder hervorholen. Das ist besonders praktisch bei Apps, auf die wir nur einen kurzen Blick werfen wollen, etwa Mail oder der Kalender. Rufen wir eine zuvor im Slide-Over-Modus verwendete App über einen Tipp auf der App-Leiste auf, während wir eine andere App verwenden, startet diese zunächst auch wieder als Slide-Over.

Tippen wir dann noch einmal auf das App-Icon, wird eine Übersicht aller App-Ansichten der App aufgerufen. Mitunter finden wir das System etwas verwirrend, da uns nicht immer klar ist, wann eine App als Slide Over oder normal im Vollbild aufgerufen wird. Eine Übersicht aller gerade als Slide Over geöffneten Apps erhalten wir, wenn wir vom unteren Rand der Slide-Over-Einblendung nach oben wischen.

Split Screen über die App-Leiste

Um eine App als Slide Over oder im Split Screen zu verwenden, ziehen wir sie einfach aus der App-Leiste in den jeweiligen Bildschirmbereich. Leider ist es auch unter iPad OS nicht möglich, Apps direkt vom Hauptbildschirm im Multi-Window-Modus zu verwenden - die Anwendung muss zwingenderweise über die App-Leiste aktiviert werden. Huawei beispielsweise macht dies bei seinen Geräten wesentlich besser: Dort aktiviert ein langer Druck auf den Button der zuletzt verwendeten Apps den Split-Screen-Modus. Die zweite App suchen Nutzer dann einfach aus einer Liste aus. Wenn wir uns bei unserem iPad Pro aber die wichtigsten Anwendungen in die App-Leiste legen, können wir mit dem System gut arbeiten.

  • Neu unter iPad OS sind die Widgets auf der Startseite festpinnbar. (Screenshot: Golem.de)
  • Dort können wir unter anderem dauerhaft Informationen zum Wetter oder unsere Termine anzeigen lassen. (Screenshot: Golem.de)
  • Praktisch ist auch die Möglichkeit, manche Apps gleichzeitig verwenden zu können - beispielsweise den Safari-Browser, der endlich in einer Desktop-Version vorliegt. (Screenshot: Golem.de)
  • Apps können wir auch als Slide Over verwenden. Die einzelnen Anwendungen lassen sich praktischerweise durchschalten. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Maussteuerung ist eher lieblos umgesetzt: Wir müssen in den Bedienungshilfen die Funktion Assistive Touch aktivieren, echtes Mausgefühl kommt aber nicht auf. (Screenshot: Golem.de)
  • Praktisch ist die Möglichkeit, über die Dateien-App endlich voll auf angeschlossene externe Laufwerke zugreifen zu können. (Screenshot: Golem.de)
  • iPad OS bringt auch einen Dark Mode mit sich, der entweder manuell oder automatisiert aktiviert werden kann. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Einstellungsmenü sowie die Apple-Anwendungen werden anschließend in dunklem Design angezeigt. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Dateien-App bei aktiviertem Dark Mode (Screenshot: Golem.de)
Apps können wir auch als Slide Over verwenden. Die einzelnen Anwendungen lassen sich praktischerweise durchschalten. (Screenshot: Golem.de)

Besonders die verbesserte Slide-Over-Funktion bringt uns im Alltag viel, besonders dann, wenn wir unser iPad Pro als Tablet verwenden - also nicht aufgestellt im Tastatur-Cover. Wir können schnell mit dem Daumen das Mail-Programm einblenden und unsere E-Mails überprüfen und löschen. Praktisch ist auch die Möglichkeit, zwei gleiche Apps im Split-Screen-Modus verwenden zu können, besonders beim Browser - wobei Chrome die Funktion nicht unterstützt.

Beim Markieren und Löschen von E-Mails kommen uns die neuen Gesten von iPad OS zugute: Mehrere E-Mails im Posteingang können wir markieren, indem wir mit zwei Fingern darüberwischen. Insgesamt hat sich Apple einiges bezüglich der Gesten überlegt; am Auffälligsten dürften die neuen Copy-Paste-Gesten sein. Einen markierten Text können wir kopieren, indem wir unseren Daumen, Zeige- und Mittelfinger auf dem Text zusammenziehen - als würden wir den markierten Inhalt greifen.

Einfügen funktioniert genau umgekehrt, wir lassen den markierten Text quasi wieder los. Das geht schneller und ist bequemer als das bisherige Kopieren und Einfügen, wenngleich die Geste etwas gewöhnungsbedürftig ist. Praktisch ist auch die Möglichkeit, den Cursor direkt mit dem Finger aufzunehmen und ihn an die gewünschte Stelle zu bewegen. Ein Wort wählen wir per Doppeltipp aus, ein Dreifachtipp markiert den ganzen Satz. Tippen wir vier Mal, markiert iPad OS den kompletten Absatz. Wer bei seiner Arbeit öfters Textbausteine kopiert, wird mit der Gestensteuerung von iPad OS besser als zuvor arbeiten können.

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 iPad OS im Test: Apple entdeckt den USB-StickNeue Bildschirmtastatur ideal für Swipe-Eingaben 
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Mumu 28. Sep 2019

Da man keine Verzeichnisse mit beliebigen Files in den Ordner seiner Wahl kopieren kann...

Mumu 28. Sep 2019

Ich stecke ein iDevice an den PC und gehe mit einem Dateimanager drauf. Dann sehe ich nur...

elitezocker 27. Sep 2019

Wo ist das Problem wenn die Aussage im artikel nicht mehr stimmt? Der Artikel ist ja nun...

tomatentee 26. Sep 2019

Außer halt von Klang, Akkulaufzeit, Kompatibilität, Preis und Haltbarkeit her. Klar...


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