Abo
  • Services:

iPad-Mini-Konkurrent: Nokias erstes Android-Tablet

Der Versuch eines Neuanfangs: Nokia will wieder mobile Geräte verkaufen und hat mit dem N1 sein erstes Android-Tablet vorgestellt. Das 8-Zoll-Gerät wird es aber auf dem Markt schwer haben gegen die Konkurrenz.

Artikel veröffentlicht am ,
Nokias N1-Tablet
Nokias N1-Tablet (Bild: Heikki Saukkomaa/AFP/Getty Images)

Nokia steigt mit dem Tablet N1 wieder in den Markt mobiler Endgeräte ein. Die Marke Nokia darf auf Mobiltelefonen nur noch prangen, wenn diese von Microsoft stammen. Aber Tablets dürfen weiterhin von Nokia mit dem Namen der Firma verkauft werden, und davon macht das finnische Unternehmen Gebrauch. Das erste Android-Tablet von Nokia zeichnet sich vor allem durch einen von Nokia entwickelten Launcher aus.

Stellenmarkt
  1. über experteer GmbH, Franken/Bayern
  2. RIEDEL Communications GmbH & Co. KG, Wuppertal

Das Nokia N1 hat einen 7,9 Zoll großen IPS-Touchscreen mit einer Auflösung von 2.048 x 1.536 Pixeln, das ergibt eine Pixeldichte von 324 ppi. Damit gleicht das Display dem in Apples iPad Mini. Daher erinnert auch das Gehäuse an das iOS-Gerät, zumal Android-Tablets mit einem Seitenverhältnis von 4:3 eher die Ausnahme sind. Das N1-Display ist mittels Cornings Gorilla Glass 3 vor Kratzern geschützt.

Unibody-Gehäuse aus Aluminium

Das Tablet befindet sich in einem Unibody-Gehäuse aus Aluminium und hat Intels Quad-Core-Prozessor Atom Z3580 mit einer Taktrate von 2,3 GHz. Zudem gibt es 2 GByte Arbeitsspeicher und 32 GByte Flash-Speicher. Einen Steckplatz für Micro-SD-Karten gibt es nicht.

  • N1 - Android-Tablet von Nokia (Bild: Nokia)
  • N1 - Android-Tablet von Nokia (Bild: Nokia)
  • N1 - Android-Tablet von Nokia (Bild: Nokia)
  • N1 - Android-Tablet von Nokia (Bild: Nokia)
  • N1 - Android-Tablet von Nokia (Bild: Nokia)
  • N1 - Android-Tablet von Nokia (Bild: Nokia)
  • N1 - Android-Tablet von Nokia (Bild: Nokia)
N1 - Android-Tablet von Nokia (Bild: Nokia)

Für Foto- und Videoaufnahmen gibt es auf der Rückseite eine 8-Megapixel-Kamera mit Autofokus ohne Fotolicht. Vorne ist eine 5-Megapixel-Kamera ohne Autofokus eingebaut. Das Tablet wird nur ohne LTE-Modul verkauft. Es unterstützt Single-Band-WLAN nach 802.11 a/b/g/n samt ac-Standard, Bluetooth 4.0, aber laut Datenblatt weder einen NFC-Chip noch einen GPS-Empfänger. Als Besonderheit hat das Tablet einen USB-Anschluss Typ C.

Das Tablet ist 200,7 x 138,8 x 6,9 mm groß und wiegt 318 Gramm. Es hat einen nicht wechselbaren 5.300-mAh-Akku, zur Akkulaufzeit macht Nokia keine Angaben.

Android 5.0 ist vorinstalliert

Ausgeliefert wird das Tablet im nächsten Jahr mit Android 5.0 alias Lollipop. Nokia machte zunächst keine Angaben dazu, ob das Tablet mit vorinstallierten Google-Apps erscheint, es wird aber wohl in Deutschland mit vorinstalliertem Play Store kommen. In jedem Fall läuft darauf Nokias selbst entwickelter Launcher, der Z Launcher. Die Inhalte werden abhängig von der Tageszeit und dem Nutzungsverhalten zusammengestellt. Häufig aufgerufene Apps landen direkt auf dem Startbildschirm. Damit soll der Launcher möglichst übersichtlich bleiben, weil nur die für den Nutzer wichtigen Apps erscheinen.

Als weitere Besonderheit können Apps aufgerufen werden, indem der Anfangsbuchstabe des App-Namens auf das Display gemalt wird. Dann erscheinen alle Apps, deren Namen mit dem betreffenden Buchstaben beginnen. Das soll den Start selten benötigter Apps beschleunigen.

Noch kein Termin für den Verkauf in Deutschland

Nokia will das N1 im ersten Quartal 2015 auf den Markt bringen, aber es zunächst nur in China verkaufen. Dort wird es dann 250 US-Dollar kosten - plus örtliche Steuern. Preislich ist das Tablet also eher im oberen Bereich angesiedelt, und da es im Vergleich zur Konkurrenz keine Besonderheiten aufzuweisen hat, wird es für Nokia schwer sein, damit auf dem Tablet-Markt Erfolg zu haben. Wann und zu welchem Preis das Tablet nach Deutschland kommen wird, ist nicht bekannt.

Nachtrag vom 18. November 2014, 15:15 Uhr

Wenn Nokias N1 in Deutschland verkauft wird, werden auch die üblichen Google-Apps vorinstalliert sein, also auch der Play Store. Gigaom hat von Nokia erfahren, dass dies für alle Länder gilt, in denen der Play Store verfügbar ist.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 9,99€

TheUnichi 22. Nov 2014

Ja, so ca. 20¤ http://www.ebay.de/itm/like/181577985333?lpid=106&_configDebug...

Himmerlarschund... 20. Nov 2014

Danke, ich passe :-)

The_Soap92 19. Nov 2014

Wo? Mich würde sowas interessieren

jgid.de 18. Nov 2014

"Preislich ist das Tablet also eher im oberen Bereich angesiedelt, und da es im Vergleich...

mingobongo 18. Nov 2014

Schickes Teil was Nokia da raus gebracht hat, aber es ist im Grunde das was jeder hat...


Folgen Sie uns
       


PC Building Simulator - Test

Der PC Building Simulator stellt sich im Test als langweiliges Spiel, aber gutes Product Placement heraus - inklusive falscher Informationen und Grafikfehlern.

PC Building Simulator - Test Video aufrufen
Google I/O 2018: Eine Entwicklerkonferenz für Entwickler
Google I/O 2018
Eine Entwicklerkonferenz für Entwickler

Google I/O 2018 Die Google I/O präsentiert sich erneut als Messe für Entwickler und weniger für konventionelle Nutzer. Die Änderungen bei Maps, Google Lens oder News sind zwar nett, spannend wird es aber mit Linux-Apps auf Chromebooks.
Eine Analyse von Tobias Költzsch, Ingo Pakalski und Sebastian Grüner

  1. Google Android P trennt stärker zwischen Privat und Arbeit
  2. Smartwatch Zweite Vorschau von Wear OS bringt neuen Akkusparmodus
  3. Augmented Reality Google unterstützt mit ARCore künftig auch iOS

SpaceX: Rundum verbesserte Falcon 9 fliegt zum ersten Mal
SpaceX
Rundum verbesserte Falcon 9 fliegt zum ersten Mal

Landen, Auftanken und 24 Stunden später wieder starten. Das will SpaceX mit der neusten und endgültigen Version der Falcon-9-Rakete erreichen. In der letzten Nacht hat sie erfolgreich einen Satelliten für Bangladesch in den Orbit gebracht.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer


    Pillars of Eternity 2 im Test: Fantasy unter Palmen
    Pillars of Eternity 2 im Test
    Fantasy unter Palmen

    Ein klassisches PC-Rollenspiel in der Art von Baldur's Gate, aber in einem karibisch angehauchten Szenario mit Piraten und Segelschiffen: Pillars of Eternity 2 entpuppt sich im Test als spannendes Abenteuer mit viel Flair.
    Ein Test von Peter Steinlechner


        •  /