• IT-Karriere:
  • Services:

iPad Mini im Test: Klein und leistungsfähig

Vier Jahre mussten Nutzer eines iPad Mini auf ein neues Modell warten - und werden nicht enttäuscht: Apples neues Modell ist so leistungsfähig wie ein großes Tablet und unterstützt den Apple Pencil. Das Design wurde nicht angepasst, was kein Nachteil sein muss, wie unser Test zeigt.

Ein Test von veröffentlicht am
Das neue iPad Mini mit dem Apple Pencil
Das neue iPad Mini mit dem Apple Pencil (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)

Lange Zeit schien Apple das iPad Mini nicht mehr richtig beachten. Immerhin vier Jahre hat es gedauert, bis der Hersteller das Gerät von der vierten auf die fünfte Generation aktualisiert hat. Die Wartezeit hat sich für Liebhaber kleiner Tablets aber gelohnt: Das neue iPad Mini hat einen starken Prozessor und ist eines der leistungsfähigsten 8-Zoll-Tablets am Markt.

Inhalt:
  1. iPad Mini im Test: Klein und leistungsfähig
  2. Starker Prozessor mit guten Leistungsdaten
  3. Verfügbarkeit und Fazit

Im Test von Golem.de zeigt das neue iPad Mini, dass es genauso viel kann wie ein großes iPad. Lediglich in den Details müssen Nutzer Abstriche machen, etwa bei der Wahl des Apple Pencils oder auch beim Design: Der Hersteller bleibt bei seinem neuen kleinen iPad beim klassischen Design mit Homebutton. Das macht das Tablet zwar handlicher, aber auch größer.

Das neue iPad Mini ist zusammen mit der neuen Version des iPad Air auf den Markt gekommen - Apples zweite in den letzten Jahren vernachlässigte iPad-Serie, die nach fünf Jahren ebenfalls ein Refresh bekommen hat. Das Aussehen der beiden Geräte unterscheidet sich kaum - bis auf die Größe natürlich. Das iPad Mini hat wie von den Vorgängern gewohnt einen 7,9 Zoll großen Bildschirm.

Dieses LC-Display hat eine Auflösung von 2.048 x 1.536 Pixeln, was zu einer Pixeldichte von 326 ppi führt - das vorige iPad Mini hatte die gleiche Auflösung. Im Alltag reicht diese für eine scharfe Darstellung aus, nur bei sehr genauem Hinsehen können wir eine Treppenbildung beobachten, etwa bei kleiner Schrift. Die Blickwinkelstabilität ist etwas schlechter als bei anderen Apple-Geräten: Besonders von der linken und rechten Seite aus betrachtet verliert der Bildschirm etwas an Helligkeit. Die Farbdarstellung ist kräftig, aber nicht übertrieben.

Stellenmarkt
  1. Universitätsklinikum Frankfurt, Frankfurt
  2. Medion AG, Essen

Das Display unterstützt den P3-Farbraum und den Apple Pencil der ersten Generation. Apples neuen Stift mit Touch-Eingabe und drahtloser Ladefunktion können Nutzer mit dem neuen iPad Mini nicht verwenden. Wir können uns vorstellen, dass das iPad Mini mit Apple Pencil besonders für handschriftliche Notizen praktisch ist - praktischer als ein großes iPad Pro. Dafür dürfte es sich auf den großen iPads besser zeichnen lassen.

Das iPad Mini unterstützt zudem True Tone: Diese Funktion passt die Farbtemperatur des Displays der des Umgebungslichtes an, was wir sehr angenehm finden. So wird eine unnatürlich kalte Farbwiedergabe vermieden. Insgesamt macht das Display des neuen iPad Mini einen sehr guten Eindruck auf uns.

  • Das neue iPad Mini kommt im alten iPad-Design mit breitem Rahmen und physischem Homebutton. (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Das neue iPad Mini hat wie der Vorgänger eine Kamera mit 8 Megapixeln auf der Rückseite. (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Das neue iPad Mini unterstützt auch den Apple Pencil - allerdings nur den der ersten Generation. (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Geladen wird das iPad Mini über einen Lightning-Anschluss. (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Das iPad Mini hat einen Lautsprecher an der Unterseite. (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Das iPad Mini hat einen Kopfhöreranschluss. Im Inneren arbeitet ein A12-Bionic-SoC, der gleiche, den Apple auch in die aktuellen iPhones einbaut. (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
  • Die 8-Megapixel-Kamera eignet sich für Schnappschüsse, nicht mehr. (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)
Das neue iPad Mini kommt im alten iPad-Design mit breitem Rahmen und physischem Homebutton. (Bild: Heiko Raschke/Golem.de)

Der Rahmen ist ober- und unterhalb des Displays sehr breit; anders als bei den neuen iPad Pros hat Apple auf einen durchgehend schmaleren Rahmen verzichtet. Dafür passt beim iPad Mini noch ein klassischer Homebutton mit Fingerabdrucksensor unter den Bildschirm. Diese Designentscheidung hat Vor- und Nachteile: Einerseits mögen wir, dass sich das Tablet dank des Rahmens gut in der Hand halten lässt.

Das finden wir vor allem angesichts der bevorzugten Einsatzzwecke eines derartigen kleinen Tablets sinnvoll: Beim Lesen, Browsen oder um unterwegs Filme zu schauen, ist ausreichend Fläche zum Festhalten praktisch. Der Nachteil der Designentscheidung liegt in der Größe: Hätte Apple einen ähnlich schmalen Rahmen wie bei den aktuellen iPad Pros gewählt, wäre das iPad Mini deutlich kompakter geworden.

Schmalerer Rahmen hätte das Tablet kompakter gemacht

Bei den aktuellen iPads macht sich der Unterschied, den diese Designentscheidung ausmacht, deutlich bemerkbar: Das aktuelle Modell mit altem Design hat einen 9,7 Zoll großen Bildschirm und misst 240 x 169,5 x 7,5 mm. Das iPad Pro mit seinem größeren 11-Zoll-Display ist mit 247,6 x 178,5 x 5,9 mm nur unwesentlich länger und breiter - bietet aber einen merklich größeren Bildschirm. Das neue iPad Mini misst 203 x 134,8 x 6,1 mm und wiegt um die 300 Gramm. Möglicherweise hätte ein Design mit schmalerem Rahmen noch ein paar Millimeter an den Rändern reduziert. Dann ließe sich das Tablet besser in der flachen Hand halten als jetzt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Starker Prozessor mit guten Leistungsdaten 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 52,99€
  2. 19,99
  3. 29,99€
  4. (-42%) 25,99€

Damir 23. Apr 2019

Also ich muss sagen, dass ich alles von meinem iPad aus mache. Da habe ich nicht extra...

justanotherhusky 20. Apr 2019

Du wirst lachen das war für mich vor kurzem tatsächlich die Überraschung des Jahrzehnts...

neocron 19. Apr 2019

Ich würde mal eher vermuten, dass du hier "schaffen" mit "wollen" verwechselst! Weil du...

Anonymer Nutzer 18. Apr 2019

Selbst ein iPad sollte sich ja für Mediensachen eignen, da ist es schön, wenn es auch...

Schlitzauge 18. Apr 2019

Weiß nicht, was Du machst. Unbrauchbar heißt für mich in erster Linie, das Teil ist...


Folgen Sie uns
       


SSD-Kompendium

Sie werden alle SSDs genannt und doch gibt es gravierende Unterschiede. Golem.de-Hardware-Redakteur Marc Sauter stellt die unterschiedlichen Formfaktoren vor, spricht über Protokolle, die Geschwindigkeit und den Preis.

SSD-Kompendium Video aufrufen
Videoüberwachung: Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt
Videoüberwachung
Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt

Dass Überwachungskameras nicht legal eingesetzt werden, ist keine Seltenheit. Ob aus Nichtwissen oder mit Absicht: Werden Privatsphäre oder Datenschutz verletzt, gehören die Kameras weg. Doch dazu müssen sie erst mal entdeckt, als legal oder illegal ausgemacht und gemeldet werden.
Von Harald Büring

  1. Nach Attentat Datenschutzbeauftragter kritisiert Hintertüren in Messengern
  2. Australien IT-Sicherheitskonferenz Cybercon lädt Sprecher aus
  3. Spionagesoftware Staatsanwaltschaft ermittelt nach Anzeige gegen Finfisher

Mikrocontroller: Sensordaten mit Micro Python und ESP8266 auslesen
Mikrocontroller
Sensordaten mit Micro Python und ESP8266 auslesen

Python gilt als relativ einfach und ist die Sprache der Wahl in der Data Science und beim maschinellen Lernen. Aber die Sprache kann auch anders. Mithilfe von Micro Python können zum Beispiel Sensordaten ausgelesen werden. Ein kleines Elektronikprojekt ganz ohne Löten.
Eine Anleitung von Dirk Koller

  1. Python Trojanisierte Bibliotheken stehlen SSH- und GPG-Schlüssel
  2. Programmiersprache Python verkürzt Release-Zyklus auf ein Jahr
  3. Programmiersprache Anfang 2020 ist endgültig Schluss für Python 2

Minikonsolen im Video-Vergleichstest: Die sieben sinnlosen Zwerge
Minikonsolen im Video-Vergleichstest
Die sieben sinnlosen Zwerge

Golem retro_ Eigentlich sollten wir die kleinen Retrokonsolen mögen. Aber bei mittelmäßiger Emulation, schlechter Steuerung und Verarbeitung wollten wir beim Testen mitunter über die sieben Berge flüchten.
Ein Test von Martin Wolf


      •  /