Abo
  • Services:
Anzeige
Apples neues Tablet verzichtet auf einen Rahmen für die Finger.
Apples neues Tablet verzichtet auf einen Rahmen für die Finger. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Daumenerkennung bei schmalen Rahmen und Stereofehlkonstruktion

Das Design des iPad Mini ist elegant, manche Golem.de-Redakteure fühlten sich an Star Trek (TNG) erinnert. Das liegt nicht zuletzt an den beiden sehr schmalen Rändern. Die haben aber auch einen Nachteil: Wer wie gewohnt sein Tablet an der Seite greift, wird automatisch die Touchscreenoberfläche treffen. Das ist eigentlich ein Problem. Andere Kleintablets, zum Beispiel das Galaxy Tab 7.0 Plus, haben daher einen extradicken Rahmen.

Anzeige

Apple löst das Problem anders. Wer versehentlich mit dem Daumen den Touchscreen trifft, bemerkt, dass dieser nicht interpretiert wird. In der Video-App werden deswegen beispielsweise trotz Touchscreenberührung nicht die Anzeigen eingeblendet. Es ist sogar möglich, mit dem Daumen auf dem Touchscreen das Tablet zu halten und es mit einem anderen Finger zu bedienen.

Ein Daumen lässt sich dennoch benutzen. Selbst am Rand funktionieren Touch-Eingaben mit dem Daumen, wenn dieser so bewegt wird, dass das Gerät erkennt, dass es sich nicht um einen Griff handelt. Zur Mitte hin wird er nur bei sehr großer Auflagefläche als Greiffinger erkannt und lässt sich fast wie ein anderer Finger für Eingaben nutzen. Insgesamt gilt: Je größer die aufliegende Fingerfläche, desto eher geht das Gerät von einem Griff aus und ignoriert Eingaben, bei kleinen Fingerflächen reagiert es ohne Verzögerung. Das Prinzip ist vom großem iPad bekannt, das iPad Mini interpretiert diverse Greifszenarien aber etwas anders. Apple macht also gerätespezifische Anpassungen und hat beim iPad Mini gute Entscheidungen getroffen, um Fehlbedienungen zu vermeiden. Das lässt auf zukünftige 10-Zoll-iPad-Generationen mit einem dünneren Rahmen hoffen. Die Technik dafür ist da.

Umfasst ein Nutzer mit großen Händen das iPad Mini ganz, treten dadurch kaum Fehler auf. Die Knöpfe haben einen deutlichen Druckpunkt, der einigen Widerstand bietet. Samsung hatte diese Notwendigkeit bei seinem zweiten Kleintablet übersehen. Schwierigkeiten gibt es nur ab und an mit dem Helligkeitssensor im Querformat. Wer das Tablet mit Daumen und Zeigefinger hält, verdeckt gegebenenfalls dessen Sensor und der Bildschirm wird dunkler. Ein zweiter Helligkeitssensor hätte das Problem abgemildert.

Stereolautsprecher, aber wozu?

Das iPad Mini ist das erste Apple-Tablet mit zwei Lautsprechern. Sie spielen tatsächlich auch Stereoton ab, wie wir mit den Testtracks von ronelmm.com ausprobieren konnten. Ob das der Fall ist, war zunächst unklar, weil Apple die Funktion nicht bewirbt und die Konkurrenz unvorsichtigerweise einfach behauptet hatte, Apples iPad Mini habe keinen Stereoton.

  • Das iPad Mini ist in etwa so groß wie eine DVD-Hülle. (Bilder: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Rückseite des iPad Mini
  • Apples kleinstes Tablet hat kaum Rand.
  • Nexus 7 (l.) und iPad Mini (r.).
  • Apples iPad Mini auf einem iPad 2
  • Der Lightning-Anschluss...
  • ... steckt zwischen den Stereolautsprechern.
  • Bedienelemente des iPad Mini
  • Der Bildschirm ist hell, aber spiegelt.
  • Hier ist gut der schmale Rand des Tablets zu sehen. Eine Grifferkennung verhindert Fehlbedienungen recht zuverlässig.
Der Lightning-Anschluss...

In der Praxis ist Stereo aber nahezu unnütz. Bei Filmen kommt der Stereoton im Querformat nur von einer Seite. Das ist bei vielen Android-Tablets besser. Im Hochformat bleibt von dem Stereoklang etwas mehr übrig. Wer Musik hört, die viel mit Stereoeffekten spielt, wird das bemerken. In der Regel hört sich der Ton nur etwas voller an als mit nur einem Lautsprecher, was aber auch an der guten Lautsprecherqualität liegt. Das iPad Mini deklassiert so einige große Tablets.

Richtiges Stereoempfinden ist aber unrealistisch. Der Nutzer muss dafür im Prinzip seine Nase in den Lightning-Anschluss stecken und das Tablet im 90-Grad-Winkel zum Gesicht halten. Stereoton auf diese Art wiederzugeben, ist eine glatte Fehlkonstruktion. Gerade für Filme hätte Apple die beiden Lautsprecher an zwei verschiedenen Seiten positionieren sollen.

Die Lautsprecher versetzen zum Teil das Gehäuse in leichte Schwingungen. Bei einigen Frequenzen und hoher Lautstärke stört das Kribbeln an den Fingern etwas.

 Ausstattung wie gewohntBenchmarks und iPad-ähnliche Bedienung 

eye home zur Startseite
Das_B 15. Nov 2012

Es Lohnt sich kein Stück alte Technik zu kaufen nur weil es in die Tasche passt!! Wacht...

wickedhipppo 07. Nov 2012

Man hoert viel ueber iOS was nicht gehen soll, eigendlich soll gar nichts gehen. Meistens...

kitingChris 07. Nov 2012

ach Applejünger ist auch eine Beleidigung? Dann bitte teile mir die politisch korrekte...

BenediktRau 05. Nov 2012

Solange Leute wie du ihn grundlos anklicken und auch noch einen Kommentar dazu...

cybear_55116 05. Nov 2012

OT: Na, mein Gewicht ist zu hoch und ich will auch keine Dicke... :-)



Anzeige

Stellenmarkt
  1. DATAGROUP Köln GmbH, Köln
  2. Stiftung Warentest, Berlin
  3. Groz-Beckert KG, Albstadt
  4. Qnit AG, München


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Forrest Gump 9,97€, Gods of Egypt 9,97€, Creed 8,99€, Cloud Atlas 8,94€)
  2. 5,99€ FSK 18
  3. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 44,97€, Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. Classic Factory

    Elextra, der Elektro-Supersportwagen aus der Schweiz

  2. Docsis 3.1

    AVM arbeitet an 10-GBit/s-Kabelrouter

  3. Upspin

    Google-Angestellte basteln an globalem File-Sharing-System

  4. Apple Park

    Apple bezieht das Raumschiff

  5. Google Cloud Platform

    Tesla-Grafik für maschinelles Lernen verfügbar

  6. Ryzen

    AMDs Achtkern-CPUs sind schneller als erwartet

  7. Deutsche Glasfaser

    Gemeinde erreicht Glasfaser-Quote am letzten Tag

  8. Suchmaschine

    Google macht angepasste Site Search dicht

  9. Hawkspex mobile

    Diese App macht das Smartphone zum Spektrometer

  10. Asus Tinker Board im Test

    Buntes Lotterielos rechnet schnell



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Apple: Planet der affigen Fernsehshows
Apple
Planet der affigen Fernsehshows
  1. Noch 100 Tage Unitymedia schaltet Analogfernsehen schrittweise ab
  2. Streaming Vodafone GigaTV ermöglicht Fernsehen unterwegs
  3. Kabelnetz Unitymedia hat neue Preise für Internetzugänge

Mobile-Games-Auslese: Schiffbruch auf der Milchstraße für mobile Spieler
Mobile-Games-Auslese
Schiffbruch auf der Milchstraße für mobile Spieler

München: Wie Limux unter Ausschluss der Öffentlichkeit zerstört wird
München
Wie Limux unter Ausschluss der Öffentlichkeit zerstört wird
  1. Fake News Für Facebook wird es hässlich
  2. Nach Angriff auf Telekom Mit dem Strafrecht Router ins Terrorcamp schicken oder so

  1. Re: Mit iGPU oder ohne?

    Schattenwerk | 23:02

  2. Re: Windows Phone wurde 2016 totgesagt: Jede...

    RP-01 | 23:01

  3. Re: Witzig ausgedrückt

    Scrooge | 23:01

  4. Re: Biete Job für Linux-Profi in Bremen

    bjs | 22:54

  5. Re: Also leider doch deutlich langsamer als Intel

    TC | 22:51


  1. 18:05

  2. 16:33

  3. 16:23

  4. 16:12

  5. 15:04

  6. 15:01

  7. 14:16

  8. 13:04


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel