iPad Magic Keyboard: Verfügbarkeit und Fazit

Apple bietet das iPad Magic Keyboard in der 11 Zoll Variante für 339 Euro an. Das Modell für das 12,9 Zoll iPad kostet 399 Euro. Es ist mit deutschem und englischem Tasten-Layout sowie verschiedenen weiteren Layouts erhältlich. Neben dem aktuellen iPad Pro passen auch die Modelle aus dem Jahr 2018 hinein. Der rückseitige Ausschnitt für die iPad-Kamera ist dann zwar etwas zu groß, doch das stört uns kaum.

Fazit

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Der Preis des Magic Keyboards ist eine Provokation, entspricht er doch dem Preis eines kompletten iPads 10,2 Zoll. Das Paket aus iPad Pro und Tastatur kostet ab rund 1.200 Euro und bewegt sich damit auf dem Niveau qualitativ hochwertiger Laptops. Allerdings erhalten Käufer für ihr Geld nicht nur das derzeit beste Tablet. Auch das iPad Magic Keyboard erreicht das hohe Niveau. Es ist sorgfältig konstruiert, sieht hochwertig aus und beschleunigt die Arbeit mit dem iPad. Außerdem ist die Tastatur nahezu konkurrenzlos. Die nach unserer Kenntnis derzeit einzige Alternative mit Trackpad ist das erwähnte Brydge Pro+ Keyboard. Es bietet insbesondere beim Trackpad weniger Leistung und kostet trotzdem schon über 200 Euro.

Frei von Problemen ist das Magic Keyboard nicht. Besonders stören uns der ausbaufähige, maximale Neigungswinkel und das Gewicht. Hier sehen wir Spielraum für Verbesserungen. Anderes, zum Beispiel die fehlenden Funktionstasten und die geringe Höhe des Trackpads, ist den Abmessungen des iPads geschuldet und eher schwer änderbar.

  • Die 11-Zoll-Variante hat etwas schmalere Tasten an den Seiten. (Bild: Apple)
  • Das Magic Keyboard erlaubt es, das iPad Pro schwebend zu montieren. (Bild: Apple)
  • Die Tastatur hat in unserem Test einen guten eindruck hinterlassen. (Bild: Apple)
  • Durch das neue Gelenk ist eine bequeme Ausrichtung des Tablets möglich. (Bild: Apple)
  • Das Magic Keyboard ist nicht nur teuer, es macht das iPad auch ziemlich dick. (Bild: Apple)
  • Das mit einem iPad Pro 12.9 verbundene Magic Keyboard von Apple (Bild: Apple)
Die 11-Zoll-Variante hat etwas schmalere Tasten an den Seiten. (Bild: Apple)

Das Magic Keyboard rückt das iPad Pro so nahe an einen Laptop heran wie nie zuvor. In ihrer Leistungsfähigkeit steht die iPad-Hardware einem Laptop ohnehin kaum nach. Mit Vorteilen wie der Touch- und Stiftsteuerung, sofortiger Betriebsbereitschaft auf Knopfdruck, langer Akkulaufzeit und integriertem 4G-Internet hat das iPad zusätzliche Freunde gewonnen. Nun kommt eine komfortable Tastatur mit Trackpad und Hintergrundbeleuchtung hinzu.

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All das verstärkt unseren Wunsch, mehr am iPad zu arbeiten als bisher. Dabei scheitern wir aber immer wieder am Angebot im App Store. Es reicht weder in der Tiefe noch in der Breite aus. Das zeigt zum Beispiel ein Vergleich des eingeschränkten Leistungsumfangs der iPad-Varianten von Microsoft Office und Adobe Photoshop mit denen für macOS und Windows. Dabei gehören Microsoft und Adobe noch zu den fleißigeren Anbietern. Viele andere Profi-Programme glänzen auf dem iPad durch vollständige Abwesenheit. Dazu zählt sogar Apple: Weder die Videoschnitt-Software Final Cut noch die Entwicklungsumgebung Xcode haben den Sprung auf das Tablet geschafft.

Solange das so bleibt, kann das iPad den "echten" Computer nur ergänzen, macht ihn aber nicht überflüssig. Nur dort, wo sich die Arbeit auf Web, E-Mail und einfache Office-Anwendung konzentriert, kann es das MacBook ersetzen. Dieses eingeschränkte Anforderungsprofil ist aber untypisch für das berufliche Umfeld. Es entspricht eher dem von Privatanwendern. Ihnen dürfte das iPad Magic Keyboard aber in der Regel zu teuer sein.

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 Ein größeres Touchpad fürs iPad wäre noch besser
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