iPad, Mac, Apple TV: Apple erhöht auch in Deutschland die Preise
Apple hat die Preise zahlreicher Geräte erhöht. Ein Blick in den Onlineshop des Herstellers zeigt, dass unter anderem die Preise verschiedener iPad-Modelle und Mac-Computer angehoben wurden. Apple-CEO Tim Cook hatte dies kürzlich angekündigt.
Grund sind die gestiegenen Preise für Flash- und vor allem Arbeitsspeicher. Apple konnte länger als andere Hersteller die Preise stabil halten, da das Unternehmen sich offenbar günstigere Lieferkonditionen als andere gesichert hatte. Der Speicher wird für Rechenzentren benötigt, die für das Hosting von KI-Anwendungen verwendet werden.
Das Macbook Neo beispielsweise kostete bis heute 700 Euro. Nach der Preiserhöhung zahlen Interessenten für das günstigste Modell mit 256 GByte Speicher 800 Euro. Dies entspricht einer Steigerung von mehr als 14 Prozent. Das Macbook Pro mit 14-Zoll-Display, M5-Chip und 16 GByte RAM sowie 1 TByte SSD-Speicher kostet 2.200 Euro statt bisher 2.000 Euro – zehn Prozent mehr.
Auch Tablets werden teurer
Bei einigen Tablets erhöhte Apple die Preise ebenfalls: Das iPad Pro M5 mit 11 Zoll großem Display kostet nun 1.300 Euro statt zuvor 1.100 Euro – über 18 Prozent mehr. Das iPad Air kostete bis heute in Deutschland ab 650 Euro; der neue Preis liegt um 150 Euro höher bei 800 Euro. Das entspricht einer Preissteigerung von 23 Prozent.
Der Apple TV 4K kostet nach der Preiserhöhung 229 Euro, vorher waren es 169; sind mehr als 35 Prozent. Produkte wie die iPhones und die Apple Watches sind nicht im Preis gestiegen. Ob das so bleiben wird, ist unklar.
Das nächste iPhone könnte nach Berechnungen von Experten in den USA 1.300 US-Dollar oder mehr kosten. Das wären 200 US-Dollar mehr als bisher. Die Preiserhöhung wird sich wohl auch in Deutschland bemerkbar machen.
- Anzeige Hier geht es zum iPad Pro (M5) bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.