• IT-Karriere:
  • Services:

iPad-Klage in China: Apple tritt gegen Bank of China an

Apple tritt beim Markenrechtsstreit um das iPad in China nicht nur gegen das angeschlagene Unternehmen Proview an. Hinter dem Display-Auftragshersteller steht die Bank of China.

Artikel veröffentlicht am ,
Geschlossenes Proview-Technology-Büro in Shenzhen im Februar 2012
Geschlossenes Proview-Technology-Büro in Shenzhen im Februar 2012 (Bild: Bobby Yip/Reuters)

Proview, das Unternehmen, das Apple in China wegen der Markenrechte am iPad verklagt, wird von der Bank of China unterstützt. Das gab Proview-Gründer Rowell Yang in einem Interview bekannt. Der Finanzkonzern Bank of China gehört zu den größten staatlichen Banken des Landes.

Stellenmarkt
  1. finanzen.de, Berlin
  2. ekom21 - KGRZ Hessen, Gießen, Kassel

Apple führt in China eine Berufungsklage gegen die Entscheidung, dass die Marke iPad der dortigen Proview-Niederlassung Proview International Holdings gehört. In der Zeit, als Apple die iPad-Namensrechte erwarb, stand Proview laut Yang unter Kontrolle der Kreditgeber Bank of China und des Kreditinstitutes China Minsheng Bank.

Die Proview Group wurde von Yang 1989 in Taiwan gegründet und ging acht Jahre später in Hongkong an die Börse. Der Auftragshersteller für Displays bot vor fast zehn Jahren einen Computer mit der Bezeichnung I-Pad an und registrierte in den Jahren 2000 bis 2004 die Marke. Apple kaufte den Markennamen 2009 für 35.000 britische Pfund (41.300 Euro). Dieser Vertrag gelte aber nicht für Proview in Shenzhen, das die Rechte in China besitzt, argumentiert Proview. Laut einer Pflichtmitteilung an der Börse in Hongkong vom 3. Februar 2010 erhielt Proviews Firmentochter in Shenzhen die iPad-Markenrechte in China im Jahr 2001. Apple bestreitet dies und will durch den Kauf die weltweiten Markenrechte erworben haben.

Nachdem Proview Technology (Shenzhen) Kredite nicht zurückzahlen konnte, ordnete das Mittlere Volksgericht von Shenzhen im März 2009 an, dass die Bank of China und Minsheng die Reorganisation des Unternehmens leiten sollten.

"Wir können keine Verträge ohne die Zustimmung unserer Kreditgeber schließen", sagte Yang in einem Interview. "Wir stehen unter Aufsicht durch das Gericht." Die chinesischen Gerichtsdokumente dazu sind nicht öffentlich. "Niemand in Shenzhen wusste davon, dass unsere Niederlassung in Taiwan die chinesischen Markenrechte verkauft hat", erklärte Yang.

Apple hatte am 7. Dezember 2011 in Shenzhen eine iPad-Markenrechtsklage gegen Proview Technology verloren. Proview will ein Import- und Exportverbot des iPads für China vor Gericht durchsetzen und fordert seit Oktober 2011 wegen Markenrechtsverletzungen einen Schadensersatz in Höhe von 10 Milliarden Yuan (1,17 Milliarden Euro) von Apple. Wie der Proview-Anwalt Roger Xie sagte, sei dies eine vorläufige Schadenssumme. Die endgültige Forderungshöhe stehe noch nicht fest.

Ein Gericht in Schanghai hat am 23. Februar 2012 einen Antrag auf einstweilige Verfügung gegen Apple für einen Verkaufsstopp des iPads abgelehnt.

Apple ist vor dem Oberen Volksgericht in Guangdong in Berufung gegangen. Die Anhörung beginnt am 29. Februar 2012.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

Abseus 24. Feb 2012

Wer in BWL gut augepasst hat weiß das Lohnkosten an den Produktionskosten 5%, in...


Folgen Sie uns
       


Mechwarrior 5 - 8 Minuten Gameplay

In Mechwarrior 5 setzen wir uns einmal mehr in einen tonnenschweren Kampfroboter und schmelzen die gegnerischen Metallungetüme. Zuvor rüsten wir unseren stampfenden Mech aber mit entsprechenden Waffen aus.

Mechwarrior 5 - 8 Minuten Gameplay Video aufrufen
Kaufberatung (2020): Die richtige CPU und Grafikkarte
Kaufberatung (2020)
Die richtige CPU und Grafikkarte

Grafikkarten und Prozessoren wurden 2019 deutlich besser, denn AMD ist komplett auf 7-nm-Technik umgestiegen. Intel hat zwar 10-nm-Chips marktreif, die Leistung stagniert aber und auch Nvidia verkauft nur 12-nm-Designs. Wir beraten bei Komponenten und geben einen Ausblick.
Von Marc Sauter

  1. SSDs Intel arbeitet an 144-Schicht-Speicher und 5-Bit-Zellen
  2. Schnittstelle PCIe Gen6 verdoppelt erneut Datenrate

Kailh-Box-Switches im Test: Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum
Kailh-Box-Switches im Test
Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum

Wer klickende Tastatur-Switches mag, wird die dunkelblauen Kailh-Box-Schalter lieben: Eine eingebaute Stahlfeder sorgt für zwei satte Klicks pro Anschlag. Im Test merken unsere Finger aber schnell den hohen taktilen Widerstand.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Keychron K6 Kompakte drahtlose Tastatur mit austauschbaren Switches
  2. Charachorder Schneller tippen als die Tastatur erlaubt
  3. Brydge+ iPad-Tastatur mit Multi-Touch-Trackpad

Ryzen Mobile 4000 (Renoir): Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!
Ryzen Mobile 4000 (Renoir)
Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!

Seit vielen Jahren gibt es kaum Premium-Geräte mit AMD-Chips und selbst bei vermeintlich identischer Ausstattung fehlen Eigenschaften wie eine beleuchtete Tastatur oder Thunderbolt 3. Schluss damit!
Ein IMHO von Marc Sauter

  1. HEDT-Prozessor 64-kerniger Threadripper schlägt 20.000-Dollar-Xeons
  2. Ryzen Mobile 4000 AMDs Renoir hat acht 7-nm-Kerne für Ultrabooks
  3. Zen+ AMD verkauft Ryzen 5 1600 mit flotteren CPU-Kernen

    •  /