iPad Air Teardown: Die schwierigste Akku-Demontage, seit es iFixit gibt

Kaum ist Apples iPad Air im Handel, schon haben die mittlerweile auch in Deutschland vertretenen Reparaturexperten von iFixit das dünne Tablet auseinandergenommen. Das Fazit der Profis fällt wie bei allen bisherigen iPads schlecht aus: "Klebstoff, Klebstoff und noch mehr Klebstoff befestigt alle Bauteile. Dies ist die bisher schwierigste Demontage eines Akkus, die wir bei einem iPad gesehen haben."

Apple hat sich dazu entschieden, bei der Fertigung des iPad Air die gläserne Frontplatte mit dem LG-Panel zu verkleben. Somit sind die beiden Komponenten zwar nicht untrennbar, die Gefahr, bei der Reparatur das Display zu beschädigen, ist jedoch groß. Ist die Front erst einmal demontiert, halten nur noch die vielen Schrauben das iPad Air zusammen. Der Zwei-Zellen-Akku hingegen ist großflächig verklebt und sehr schwer zu entfernen. Das ist aber immer noch besser, als wenn er verlötet wäre.
Das Fach für die Nano-SIM-Karte ist ein einzelnes Bauteil, wenngleich Apple erneut Unmengen an Klebstoff zu dessen Befestigung in Auftrag gegeben hat. Die meisten Komponenten lassen sich einwandfrei den üblichen Drittherstellern wie Qualcomm zuordnen, bei den Stereolautsprechern sind jedoch selbst die erfahrenen iFixit-Bastler überfragt.
Die US-Amerikaner vergeben final 2 von 10 möglichen Punkten(öffnet im neuen Fenster) auf der Reparaturskala. Der Einsatz von sehr viel Klebstoff zwischen der gläsernen Frontplatte und dem Panel macht die Trennung der beiden Komponenten aufwendig, zudem ist die Gefahr einer Beschädigung des Displays hoch. Der größte Kritikpunkt jedoch ist der verklebte Akku, den der Bastler Walter Galan als den "bisher fiesesten" bezeichnet, der ihm je untergekommen ist.



