iPad Air 2022 im Test: Der M1 bringt das iPad-Lineup durcheinander

Apples neues iPad Air knarzt - es ist dennoch ein gutes Tablet. Eine Alternative zum iPad Pro ist das Tablet trotz M1-Chip aber nicht zwingend.

Ein Test von veröffentlicht am
Das iPad Air 2022
Das iPad Air 2022 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Apple hat der 2022er-Version des iPad Air den gleichen starken M1-Chip verpasst wie dem iPad Pro. Das ist eine durchaus gewichtige Aufwertung: Sie zeigt, dass Apple seine Chips mittlerweile auch in seinen, verglichen mit den Pro-Modellen, günstigeren iPads verbauen kann - und deutet damit indirekt den Vorsprung an, den das Unternehmen gegenüber der Konkurrenz hat.

Inhalt:
  1. iPad Air 2022 im Test: Der M1 bringt das iPad-Lineup durcheinander
  2. Wenig Speicher beim Basismodell, wenig Speicherauswahl
  3. Verfügbarkeit und Fazit

Für das iPad Air sind die Aufwertung beim Prozessor und das neue 5G-Modem zwei der wenigen Änderungen, die Apple gegenüber dem Vorgängermodell aus dem Jahr 2020 vorgenommen hat - und auch für diese Neuerungen greift Apple auf bewährte Komponenten zurück. Im Modellgefüge der iPads sorgt die M1-Version des iPad Air für Wirbel, weil es bei der Leistung zum Pro-Modell aufschließt - ein Ersatz dafür ist es aber dennoch nicht.

Äußerlich sind das iPad Air 2022 und das iPad Air 2020 nicht zu unterscheiden: Das neue Modell hat das gleiche Design, die gleiche Kamera, das gleiche Display und den gleichen USB-C-Anschluss. Das 10,9-Zoll-Display hat eine Auflösung von 2.360 x 1.640 Pixeln, was zu einer Pixeldichte von 264 ppi führt. Inhalte sind also ausreichend scharf.

Gutes Display ohne 120 Hz

Der Bildschirm hat wie der des vorigen iPad Air eine gute Farbwiedergabe; die Farben werden dank True Tone der Temperatur des Umgebungslichts angepasst. Auch das neue iPad Air unterstützt den Apple Pencil der zweiten Generation mit 4.096 Druckstufen und einer Erkennung der Schreiblage. Der Bildschirm ist wie erwartet sehr gut, an ihm zeigen sich aber bereits erste Unterschiede zum iPad Pro mit 11-Zoll-Display, das eine Bildrate von 120 Hz hat - das iPad Air 2022 kommt nur auf 60 Hz.

  • Das iPad Air 2022 hat einen 10,9 Zoll großen Bildschirm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display ist wie gewohnt sehr gut, hat aber weiterhin nur eine Bildrate von 60 Hz. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Vom Design her ist das neue iPad Air identisch zu seinem Vorgänger. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Apple verwendet zudem auch die gleiche 12-Megapixel-Kamera. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nebeneinander sind die beiden Tablets nur anhand der Farbe und der Antenneneinlagen beim neuen iPad Air auseinanderzuhalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Entsprechend lässt sich auch das Zubehör des iPad Air 2020 für das neue Modell verwenden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch das Magic Keyboard des iPad Pro 11 Zoll lässt sich mit dem iPad Air verwenden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Am Kamera-Cutout ist zu erkennen, dass die Tastaturhülle eigentlich für das iPad Pro ist. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das iPad Air 2022 hat einen 10,9 Zoll großen Bildschirm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Der eingebaute M1-Chip erreicht in den Benchmark-Tests wie erwartet vergleichbare Werte wie der M1 im iPad Pro. Im Single-Test des Geekbench 5 beispielsweise kommen wir auf durchschnittlich 1.703 Zähler, im Multi-Core-Test auf 7.287 Punkte. Das iPad Air ist mit seinen 8 GByte RAM (wie beim iPad Pro 11 Zoll) ein äußerst leistungsfähiges Tablet.

Auch anspruchsvolle Spiele oder Grafikprogramme sind für das iPad Air also kein Problem. Schon das iPad Air 2020 war ein sehr leistungsfähiges Tablet - die Steigerungen vor allem beim Multi-Test und beim Metal Score (20.720 beim neuen Modell verglichen mit um die 12.500 Punkten beim Vorgänger) sind aber deutlich.

2022 Apple iPad Air (Wi-Fi, 64 GB) - Space Grau (5. Generation)

Rein von der Rechenleistung her ist das iPad Air 2022 ein 1:1-Ersatz für das iPad Pro. Genügend Unterschiede zwischen den Geräten gibt es aber noch: Neben dem Display betrifft dies vor allem die Kameraausstattung, den USB-Anschluss und, für uns mit am wichtigsten, die Speicherausstattung.

Gleiche Kamera wie beim Vorgänger

Das neue iPad Air hat die gleiche einzelne 12-Megapixel-Kamera des Vorgängermodells - es gibt also keine zweite Kamera mit Superweitwinkelobjektiv wie beim iPad Pro. Auch fehlt dem iPad Air weiterhin das Lidar, das beim Pro-Modell unter anderem für eine genauere Positionierung von AR-Inhalten verwendet wird. Die Frontkamera hat wie beim iPad Pro 12 Megapixel, anders als dort kommt sie aber ohne Truedepth-Technologie. Das neue iPad Air kann also nicht mit einem Gesichtsscan entsperrt werden, dafür gibt es wieder einen flink reagierenden Fingerabdrucksensor im Einschaltebutton.

Der USB-C-Anschluss des iPad Air 2022 unterstützt USB 3.1 Gen 2 und Displayport - anders als das iPad Pro aber nicht Thunderbolt. Das wirkt sich beispielsweise auf die Geschwindigkeit aus, mit der externe Speichermedien an dem Tablet betrieben werden können. Beim Zubehör hat es sich Apple wie beim vorigen iPad Air einfach gemacht: Das Magic Keyboard und das Smart Folio Keyboard des iPad Pro mit 11-Zoll-Display passen auch am neuen iPad Air. Dass es sich eigentlich um Zubehör für die Pro-Reihe handelt, erkennt man am zu großen Cutout für die Kamera.

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Wenig Speicher beim Basismodell, wenig Speicherauswahl 
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DX12forWin311 25. Mär 2022 / Themenstart

Nutze für Paper und Bücher ein Remarkable. Da kann man auch Kommentare und Markierungen...

theFiend 25. Mär 2022 / Themenstart

Darf ja jeder halten wie er möchte. Aber wenn ich mir die masse an Hobbyvideos anschaue...

senf.dazu 25. Mär 2022 / Themenstart

Nö, der Griffel Version 1 ist einfach daneben. Der Trauerrand um das Display...

wurzelhans 24. Mär 2022 / Themenstart

M1 und M1 Pro haben nicht das gleiche Layout (pro hat nur 2 efficiency Cores). Aber pro...

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