Wenig Speicher beim Basismodell, wenig Speicherauswahl

Eines der wichtigsten Unterscheidungsmerkmale für uns gegenüber der Pro-Serie ist aber die Speicherausstattung - in zweierlei Hinsicht. Zum einen hat das Basismodell des iPad Air, das 200 Euro günstiger ist als das des iPad Pro 11 Zoll, nur 64 GByte Speicher. Das Basismodell des iPad Pro 11 Zoll kommt mit wesentlich praktischeren 128 GByte. Zum anderen gibt es das iPad Air nur noch in einer weiteren Speichergröße, nämlich mit 256 GByte. Das iPad Pro hingegen ist zusätzlich noch mit 256 GByte, 512 GByte, 1 TByte und 2 TByte Speicher erhältlich.

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Angesichts dessen, dass es heutzutage iOS-Spiele mit einer Größe von über 10 GByte gibt, sind 64 GByte Speicher unserer Meinung nach viel zu wenig. Wer mit dem iPad Air 4K-Videos schneiden will, was angesichts des Prozessors kein Problem ist, oder wer eine große Bild- oder Musikdatenbank hat, wird mit dem Speicherplatz schnell an die Grenze kommen. Der Umstand, dass iPads meist über mehrere Jahre verwendet werden, macht die geringe Speichergröße noch problematischer.

Unter diesen Umständen den Preisunterschied zum iPad Pro 11 Zoll mit 200 Euro anzugeben, ist daher für uns schwierig, da er auf den beiden Basismodellen beruht - und da hat das iPad Pro 11 Zoll bereits doppelt so viel Speicher. Im Grunde müssen wir die Preise der 256-GByte-Varianten vergleichen, um fair zu bleiben. Und da beträgt der Unterschied nur noch 150 Euro, was angesichts der technischen Vorteile bei manchem dazu führen könnte, sich doch für das Pro-Modell zu entscheiden.

Neues iPad Air mit etwas kürzerer Akkulaufzeit

Die Nennladung des eingebauten Akkus nennt Apple beim iPad Air 2022 wie gewohnt nicht. Auf seiner Webseite gibt Apple für das neue Tablet eine Laufzeit von zehn Stunden für Surfen im Internet mit Videowiedergabe an - ein identischer Wert zum iPad Air 2020. In unseren Tests kommt das Vorgängermodell des neuen iPad Air allerdings auf eine geringfügig längere Laufzeit.

  • Das iPad Air 2022 hat einen 10,9 Zoll großen Bildschirm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display ist wie gewohnt sehr gut, hat aber weiterhin nur eine Bildrate von 60 Hz. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Vom Design her ist das neue iPad Air identisch zu seinem Vorgänger. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Apple verwendet zudem auch die gleiche 12-Megapixel-Kamera. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nebeneinander sind die beiden Tablets nur anhand der Farbe und der Antenneneinlagen beim neuen iPad Air auseinanderzuhalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Entsprechend lässt sich auch das Zubehör des iPad Air 2020 für das neue Modell verwenden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch das Magic Keyboard des iPad Pro 11 Zoll lässt sich mit dem iPad Air verwenden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Am Kamera-Cutout ist zu erkennen, dass die Tastaturhülle eigentlich für das iPad Pro ist. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Nebeneinander sind die beiden Tablets nur anhand der Farbe und der Antenneneinlagen beim neuen iPad Air auseinanderzuhalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Ein Full-HD-Video können wir mit dem iPad Air 2022 nicht ganz fünf Stunden lang streamen - nach vier Stunden und 45 Minuten war der Akku leer. Das iPad Air 2020 hält mit fünf Stunden und fünf Minuten 20 Minuten länger durch. Dieser leichte Unterschied zeigt sich auch im Akkutest des GFX-Benchmarks: Dort wird für das iPad Air 2022 eine Laufzeit von 204 Minuten ermittelt, für das iPad Air 2020 eine Zeit von 237 Minuten. Bei alltäglicher (auch intensiver) Nutzung hält das neue iPad Air bei uns problemlos einen Tag lang durch.

Mit optionalem Zubehör wie Tastaturhüllen lässt sich das iPad Air wie ein kleines Notebook verwenden. Das Gesamtpaket wird dann aber schnell deutlich teurer: Das Smart Keyboard Folio kostet 200 Euro, das Magic Keyboard 340 Euro. Mit dem Apple Pencil der zweiten Generation lässt sich auch auf dem neuen iPad Air sowohl produktiv als auch künstlerisch arbeiten. Der Stift wird wie beim iPad Pro und dem iPad Air 2020 kabellos geladen und am oberen Rand magnetisch befestigt.

2022 Apple iPad Air (Wi-Fi, 64 GB) - Space Grau (5. Generation)

Die Kamera unterscheidet sich qualitativ nicht von der des iPad Air 2020. Sie macht gute Bilder, wenngleich diese nicht an die der aktuellen iPhones herankommen. Ein Tablet sehen wir allerdings auch nur in Ausnahmefällen als täglich genutzte Kamera. Tendenziell dürften die meisten Nutzer wohl eher ihr Smartphone für Fotoaufnahmen verwenden.

Knarzendes Geräusch irritiert

Die Verarbeitungsqualität ist auf den ersten Blick sehr gut - allerdings knarzt das neue iPad Air. Unser Testgerät macht wahrnehmbare Knarzgeräusche, wenn wir leicht auf die Rückseite drücken. Diese bemerken wir auch schon dann, wenn wir das Tablet einfach in die Hand nehmen.

Die Funktion des Tablets wird durch die Geräusche augenscheinlich nicht beeinträchtigt - zumindest ist uns in unserem Test nichts dergleichen aufgefallen. Es werden beispielsweise keine Bauteile von hinten gegen das Displaypanel gedrückt. Wir haben den Eindruck, dass zu viel Spiel zwischen den internen Bauteilen und der Rückwand des iPad Air 2022 ist. Im Alltag dürften die meisten Nutzer davon nicht viel mitbekommen - vor allem nicht, wenn das iPad Air in einer Hülle steckt. Ungewöhnlich für ein Apple-Produkt ist dieser Lapsus aber allemal.

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 iPad Air 2022 im Test: Der M1 bringt das iPad-Lineup durcheinanderVerfügbarkeit und Fazit 
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DX12forWin311 25. Mär 2022 / Themenstart

Nutze für Paper und Bücher ein Remarkable. Da kann man auch Kommentare und Markierungen...

theFiend 25. Mär 2022 / Themenstart

Darf ja jeder halten wie er möchte. Aber wenn ich mir die masse an Hobbyvideos anschaue...

senf.dazu 25. Mär 2022 / Themenstart

Nö, der Griffel Version 1 ist einfach daneben. Der Trauerrand um das Display...

wurzelhans 24. Mär 2022 / Themenstart

M1 und M1 Pro haben nicht das gleiche Layout (pro hat nur 2 efficiency Cores). Aber pro...

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