Fingerabdrucksensor wandert in den Rahmen

Der Homebutton ist auch beim neuen iPad Air von der Vorderseite verschwunden - anders als beim neuen iPad 8, das Apple noch beim alten Design mit dem Touch-ID-Sensor unterhalb des Displays belassen hat. Beim neuen iPad Air gibt es auf der Vorderseite keinen Button mehr, allerdings unterstützt das Tablet anders als das iPad Pro kein Face ID. Um es biometrisch zu entsperren, verwenden wir einen Touch-ID-Sensor, der im Einschalter im Rahmen verbaut ist. In unserem Test funktioniert die Fingerabdruckerkennung schnell und zuverlässig.

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Im Inneren des iPad Air 2020 steckt Apples neues SoC A14 Bionic, der weltweit erste mobile Chipsatz, der in 5-nm-Fertigung produziert wird. Das SoC hat sechs Kerne mit bis zu 3 GHz und eine Grafikeinheit mit vier Kernen. Die integrierte Neural Engine hat mit 16 Kernen doppelt so viele wie die des Vorgänger-Chipsatzes. Im Geräte-Benchmark Geekbench überflügelt das iPad Air die Konkurrenz im Android-Bereich mit 1.567 Punkten deutlich; wie in den vergangenen Jahren gibt Apple in puncto Leistungsfähigkeit mobiler Chipsätze wieder die Marschrichtung vor.

Im Alltag zeigt sich die Leistung vor allem daran, dass wir uns keine Gedanken darüber machen müssen, denn das iPad Air kommt mit jedweden Anwendungen problemlos zurecht. Dabei ist es egal, ob wir nur unsere E-Mails kontrollieren, im Internet surfen, Fotos und Videos bearbeiten oder ein aufwendiges Spiel spielen. Angesichts der zu erwartenden langen Versorgung mit Updates verfügt das iPad Air über genügend Leistung, um auch in ein paar Jahren noch als schnell zu gelten.

Auf der Vorderseite hat Apple eine 7-Megapixel-Kamera für Videotelefonie eingebaut. Die einzelne Kamera auf der Rückseite hat 12 Megapixel, es handelt sich dabei um die gleiche Kamera wie beim iPad Pro. Damit lassen sich durchaus brauchbare Bilder machen, die mehr als Schnappschuss-Qualität haben. An die Qualität aktueller Smartphone-Kameras mit mehreren Objektiven kommt die Kamera allerdings nicht heran.

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Das iPad Air hat in der Querausrichtung Stereolautsprecher, die einen vollen und sehr guten Klang bieten. An das Lautsprechersystem im iPad Pro kommt das iPad Air nicht heran, bietet aber verglichen mit dem iPad 8 einen besseren Sound. Im Zusammenspiel mit dem guten Bildschirm macht dementsprechend auch das Schauen von Videos auf dem Tablet Spaß.

  • Das iPad Air von Apple hat ein 10,9 Zoll großes IPS-Display. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Vom Design her hat Apple die diesjährige Ausgabe des iPad Air dem iPad Pro angepasst. Unser Testgerät ist hellblau. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die einzelne Kamera auf der Rückseite ist das gleiche Modell, das Apple auch beim iPad Pro verbaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ebenfalls vom iPad Pro übernommen: die Konktaktflächen, über die Zubehör wie das Magic Keyboard angeschlossen werden kann. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • An der Seite ist wie beim iPad Pro eine magnetische Halterung für den Apple Pencil 2 angebracht, der dort auch gleich geladen wird. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Touch-ID-Sensor ist in den Einschalter im Rahmen gewandert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Apple Pencil 2 bringt handschriftliche Eingaben und die Möglichkeit, gut auf dem iPad Air zu zeichnen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Apple Pencil 2 und das neue iPad Air (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Die einzelne Kamera auf der Rückseite ist das gleiche Modell, das Apple auch beim iPad Pro verbaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Wie beim iPad Pro und anders als beim iPad 8 setzt Apple beim iPad Air auf einen USB-C-Anschluss: Über diesen können wir das Tablet laden und Zubehör anschließen. Die Abschaffung des Lightning-Anschlusses empfinden wir als positiven Schritt, da es mit USB-C wesentlich einfacher ist, externe Geräte anzuschließen. Zudem ist die Datenübertragungsrate beim Anschluss eines externen Speichermediums höher als bei einem Lightning-Anschluss. Es wäre wünschenswert, wenn Apple sein Anschluss-Chaos beenden und einheitlich auf den überlegenen Industriestandard USB-C setzen würde.

Das iPad Air lässt sich dank iPad OS und der integrierten Mausunterstützung auch gut mit Maus und Tastatur verwenden. Diese lassen sich entweder per Bluetooth oder über USB-C anschließen - etwa über einen Dongle -, oder Nutzer verwenden direkt das Magic Keyboard von Apple. Das gibt es auch für das neue iPad Air: Wie beim iPad Pro wird es magnetisch befestigt, die Datenübertragung und Stromversorgung erfolgt über drei kleine Metallkontakte auf der Rückseite des Tablets.

In Verbindung mit dem Magic Keyboard wird das iPad Air zu einem leistungsfähigen kleinen Notebook, das für viele Nutzer einen PC mit MacOS oder Windows 10 durchaus ersetzen könnte. Wie beim iPad Pro zuvor bringt die Verwendung von iPad OS aber auch beim iPad Air gewisse Einschränkungen mit sich, etwa wenn speziellere Software verwendet werden soll. Mit dem im Magic Keyboard integrierten Touchpad lässt sich das iPad Air aber ähnlich wie ein PC verwenden. Wer die Touchpad-Bedienung nicht benötigt, kann auch das günstigere Smart Keyboard Folio verwenden - oder alternativ eine Bluetooth-Tastatur eines anderen Herstellers.

Neu Apple iPad Air (10,9 Zoll, Wi-Fi, 256 GB) - Space Grau (Neuste Modell, 4. Generation)

iPad OS 14 auch auf dem iPad Air praktisch

Auch auf dem iPad Air können wir die zahlreichen neuen Funktionen von iPad OS 14 nutzen. Viele der Neuerungen betreffen die Eingabe mit dem Apple Pencil, wie wir im Test des iPad 8 genauer beschrieben haben. Das neue Widget-System von iOS 14 finden wir auch auf dem iPad Air sehr praktisch, ebenso die verbesserten Privatsphäre-Einstellungen.

Angaben zur Nennladung oder Kapazität des Akkus macht Apple wie gewohnt nicht. Das Unternehmen spricht davon, dass das iPad Air bis zu zehn Stunden lang Web-Surfing oder Videoschauen über WLAN durchhält. Bei einer Mobilverbindung soll sich dieser Zeitraum um eine Stunde reduzieren. Unser WLAN-Modell hält im Alltagsbetrieb je nach Nutzungsart problemlos einen Tag lang durch, auch zwei oder mehr. Aufgeladen wird das iPad Air über ein 20-Watt-Ladegerät, das Apple anders als bei den neuen iPhones noch dem Lieferumfang beifügt.

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 iPad Air 2020 im Test: Apples gute Alternative zum iPad ProVerfügbarkeit und Fazit 
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mainframe 26. Okt 2020

Du kannst mittlerweile fast alles runterladen. ist dann in der App DATEIEN. Da geht echt...

TplusA 24. Okt 2020

Lol!!! 5G wär die letzte Anforderung die ich bei einem iPad erwarten würde.

sefose 23. Okt 2020

Als ich den Server bei mir mal aufgesetzt habe, konnte ich nur touch probieren und hab...

jo-1 22. Okt 2020

Sobald Du Bilder oder Videos abspielst wird die Fläche voll genutzt. Noch wichtiger für...

Its_Me 22. Okt 2020

Ich würde auf jeden Fall 256 GB nehmen. Man kauft sich das Teil doch bestimmt für mehrere...



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