• IT-Karriere:
  • Services:

iPad Air 2 im Hands on: Das Display-Bonding macht den Unterschied

Etwa einen Millimeter dünner als sein Vorgänger ist das iPad Air 2. Doch das ist nicht der wichtigste Unterschied. Der liegt beim Display, das nun näher am Schutzglas liegt. An das neue iPhone 6 und iPhone 6 Plus kommt Apple mit seinem Tablet aber nicht heran.

Artikel veröffentlicht am ,
Das iPad Air 2 hat ein verbessertes Display.
Das iPad Air 2 hat ein verbessertes Display. (Bild: Matthias Bollwerk/Golem.de)

Wer das iPad Air 2 einzeln und ausgeschaltet betrachtet, wird zunächst keinen Unterschied zum Vorgänger bemerken. Prozentual hat Apple zwar viel einsparen können, doch letztendlich ist das iPad Air 2 mit 6,1 mm nur 1,4 mm dünner als das iPad Air - und 30 Gramm leichter. Das ist auf den ersten Blick nicht sichtbar und auch in der Handhabung fällt es nicht auf. Wer allerdings beide iPad-Air-Generationen nebeneinanderlegt, sieht natürlich, dass Apple das Design noch verbessern hat.

Stellenmarkt
  1. Simovative GmbH, München
  2. Melitta Business Service Center GmbH & Co. KG, Minden

Sehr viel schneller bemerkt der Anwender die Verbesserungen des Displays. Es wurde eine Luftschicht entfernt, so dass die einzelnen Displayschichten jetzt sichtbar dichter aneinanderliegen. Das Ergebnis dieses verbesserten Optical Bondings ist ein reduzierter Parallaxeffekt bei der Eingabe, da der Finger näher am Display ist. Das ermöglicht auch ein genaueres Zeichnen.

Zudem sollte es weniger displayinterne Reflexionen geben, was bei der Lichtsituation während der Apple-Präsentation aber nicht erkennbar war. Vor allem beim Schwenken des iPads bemerkt der Anwender weniger, dass die Displayschicht nicht mehr so weit von dem Schutzglas entfernt ist. Von der Seite aus flachem Winkel betrachtet, sieht das Display dafür deutlich besser aus als das des Vorgängers. An die hervorragende Displayqualität des iPhone 6 und vor allem des iPhone 6 Plus kommt das iPad Air 2 allerdings nicht heran. Die Blickwinkelstabilität von Apples neuen Smartphones ist besser.

  • Das iPad Air der ersten Generation hat ein sichtbar tiefer liegendes Display... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ..., verglichen mit dem iPad Air 2. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Unterschiede sind nur gut sichtbar, wenn die beiden iPads direkt nebeneinander liegen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Das iPad Air ist dicker als das iPad Air 2. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Das iPad Air 2 in der weißen Ausführung. (Bild: Matthias Bollwerk/Golem.de)
Das iPad Air der ersten Generation hat ein sichtbar tiefer liegendes Display... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)

Besitzer alter iPads werden am iPad Air 2 etwas vermissen: Die Displaysperre, die optional auch für das Stummschalten des Tons verwendet werden kann, gibt es nicht mehr als eigenen Schiebeschalter. Dass dieser beliebt war, zeigte der Protest rund um iOS 4. Apple wollte die Displaysperre erst abschaffen, musste sie mit iOS 4.3 allerdings wieder integrieren. Interessanterweise wurde sie beim iPad Mini der dritten Generation beibehalten.

Es gibt noch zwei unauffällige Neuerungen mit potenziell großen Auswirkungen. Wir konnten sie im Rahmen der kurzen Vorstellung allerdings noch nicht ausprobieren. Auf der Rückseite sind jetzt rund um die Kamera zwei kleine Mikrofonlöcher zu sehen, die für die Tonaufnahme zuständig sind. Außerdem bietet das iPad Air nun den Fingerabdruckleser Touch ID, der bisher nur in Apples Smartphones seit dem iPhone 5S verbaut wird.

Beim ersten Ausprobieren hinterlässt das iPad Air 2 bei uns einen guten Eindruck. Es bietet einige gute Verbesserungen. Den Verzicht auf den Schiebeschalter für die Displaysperre finden wir aber unnötig, da wir ihn bisher gerne und oft genutzt haben.

Für das iPad Air 2 spricht die damit verbundene Preissenkung einzelner Modelle. Die Speicherkapazitäten 64 und 128 GByte sind rund 80 Euro günstiger geworden verglichen mit den ursprünglichen Preisen, die wir in unserem Test des ersten iPad Air nannten. Eine Variante mit 32 GByte gibt es beim iPad Air 2 nicht. Die Einstiegskonfiguration für rund 480 Euro bietet nur 16 GByte Speicherkapazität. In Anbetracht des fehlenden Speicherkartenlesers ist das zu wenig.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (Daily Black Deals, u. a. Lexar 128GB SSD für 19,49€, HP Pavilion x360 Convertible für 583...
  2. (u. a. iRobot Roomba Saugroboter für 271,97€, LG OLED65B9DLA für 1.656,19€, Apple AirPods Pro...
  3. 183,99€ (inkl. 10€ Direktabzug)

III 20. Okt 2014

Das ist unterwegs leider nicht immer möglich. Z. B. im ICE nen Video streamen...

Bellringer 20. Okt 2014

@Slomo97: Wie weiter oben schon geschrieben wurde: Kauf dir doch einfach eine größere...

Bellringer 20. Okt 2014

Also Apple wird zum Provider weltweit? :D Die Geräte werden nicht günstiger? Jung, hast...

Walfleischesser 18. Okt 2014

https://video.golem.de/player/videoplayer.swf?id=14259 Video ohne Werbung

neocron 17. Okt 2014

herbstferien sind da ... klasse ...


Folgen Sie uns
       


Asus-Gaming-Monitor mit 43 Zoll Diagonale - Test

Zwar ist der PG43UQ mit seinen 43 Zoll noch immer ziemlich riesig, er passt aber zumindest noch gut auf den Schreibtisch. Und dort überrascht der Asus-Monitor mit einer guten Farbdarstellung und hoher Helligkeit.

Asus-Gaming-Monitor mit 43 Zoll Diagonale - Test Video aufrufen
Core i5-10400F im Test: Intels Sechser für Spieler
Core i5-10400F im Test
Intels Sechser für Spieler

Hohe Gaming-Leistung und flott in Anwendungen: Ob der Core i5-10400F besser ist als der Ryzen 5 3600, wird zur Plattformfrage.

  1. Comet Lake S Wenn aus einer 65- eine 224-Watt-CPU wird
  2. Core i9-10900K & Core i5-10600K im Test Die Letzten ihrer Art
  3. Comet Lake Intels vPro-Chips takten höher

Mehrwertsteuersenkung: Worauf Firmen sich einstellen müssen
Mehrwertsteuersenkung
Worauf Firmen sich einstellen müssen

Wegen der Mehrwertsteuersenkung müssen viele Unternehmen in kürzester Zeit ihre Software umstellen. Alle möglichen Sonderfälle müssen berücksichtigt werden, der Aufwand ist enorm.
Von Boris Mayer

  1. Raumfahrt Vega-Raketenstart während Corona-Ausbruchs verschoben
  2. Corona Google und Microsoft starten Weiterbildungsprogramme
  3. Kontaktverfolgung Datenschützer kritisieren offene Gästelisten

Außerirdische Intelligenz: Warum haben wir noch keine Aliens gefunden?
Außerirdische Intelligenz
Warum haben wir noch keine Aliens gefunden?

Seit Jahrzehnten gucken wir mit Teleskopen tief ins All. Außerirdische haben wir zwar bisher nicht entdeckt, das ist aber kein Grund, an ihrer Existenz zu zweifeln.
Von Miroslav Stimac


      •  /