Apple Pencil wird unter iPad OS 14 vielseitiger

Apple hat die handschriftliche Eingabe auf dem iPad unter iOS 14 um nützliche Hilfsmittel erweitert. Durch die Kritzeln-Funktion etwa können wir handschriftliche Eingaben in Textfelder machen, die dann in Druckschrift umgewandelt werden. Wie die allgemeine Handschrift-in-Druckschrift-Umwandlung - etwa in der Notizen-App - funktioniert das momentan allerdings nur mit Text auf Englisch und Mandarin. Deutsch wird noch nicht erkannt, auch, wenn das iPad auf Deutsch eingestellt ist. Der erkannte Text ergibt entsprechend keinen Sinn.

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Textdokumente können unter iOS 14 mit dem Apple Pencil in einigen Apps editiert werden. So können wir beispielsweise in Apples Textverarbeitung Pages oder auch in der Notizen-App in getipptem Text Wörter mit dem Pencil löschen, trennen, markieren oder auch Platz für neuen Text schaffen. Noch nützlicher ist das, wenn man auch gleich mit Kritzeln neuen Text einfügen kann - das ist momentan aber wie gesagt nur auf Englisch möglich. In Microsoft Word funktioniert Kritzeln nicht.

Handschriftlicher Text lässt sich markieren

Wer Notizen ohne Texterkennung anfertigt, den handschriftlich eingegebenen Text also so belässt, kann diese Eingaben unter iOS 14 wie normalen Text markieren und kopieren. Die kopierten Inhalte lassen sich auch als umgewandelter Drucktext einfügen, dann aber wieder mit der Einschränkung, dass nur englische Texte erkannt werden. Gezeichnete Formen wie Kreise, Rechtecke, Linien etc. können wie gehabt frei Hand gezeichnet und so belassen werden; halten Nutzer alternativ am Ende des Zeichenvorgangs den Pencil etwas länger auf dem Display, wird die Form automatisch in eine Autoform umgewandelt. Aus einem windschiefen Rechteck wird dann ein perfektes.

  • Das iPad 8 sieht aus wie sein Vorgänger, bis auf das SoC ist auch die Technik sehr ähnlich. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das iPad 8 ist mit dem Apple Pencil der ersten Generation kompatibel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit dem Apple Pencil lässt sich auf dem iPad schreiben und zeichnen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Neu ist eine Handschrifterkennung, die momentan leider nur auf Englisch und Mandarin funktioniert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Beim Zeichnen von Formen können sich Nutzer helfen lassen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Design hat Apple verglichen mit dem Vorgänger nicht verändert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auf der Rückseite ist wieder eine 8-Megapixel-Kamera eingebaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Geladen wird das iPad 8 über einen Lightning-Anschluss, USB C sieht Apple für sein günstiges Modell noch nicht vor. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Mit dem Apple Pencil lässt sich auf dem iPad schreiben und zeichnen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Die von Apple in der Präsentation des iPad 8 gezeigte Erkennung von handschriftlich eingegebenen Daten und Telefonnummern funktioniert auf einem auf Deutsch eingestellten iPad nicht. Das Tablet muss dafür auf Englisch oder Chinesisch eingestellt sein. Dann lassen sich beispielsweise aus Datumseingaben direkt Termine im Kalender erstellen. Es bleibt zu hoffen, dass Apple die neuen Pencil-Funktionen in Gänze auch in anderen Sprachen zur Verfügung stellen wird.

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Neben den Pencil-Funktionen hat Apple bei iOS 14 die Privatsphäreoptionen verbessert. Dazu gehört beispielsweise ein kleiner Indikator, der Nutzern zeigt, ob die Kamera oder das Mikrofon verwendet werden. Bei der Kamera ist dieser Grün, beim Mikrofon orange, er erscheint in der Ecke des Displays. Wollen Apps den Standort den Nutzers erfahren, kann künftig auch nur eine ungefähre Position übermittelt werden. Den exakten Standort erfährt die App dann nicht.

Verlangt eine App den Zugriff auf die Bildergalerie, können wir nur bestimmte Dateien freigeben - auf die anderen hat die Anwendung dann keinen Zugriff. Außerdem werden Nutzer künftig gefragt, ob eine App sie über andere Anwendungen und Webseiten hinweg tracken darf; wir können das auch ablehnen. Im App-Store gibt es künftig für jeden App-Eintrag eine neue Seite mit Informationen zur Handhabung der persönlichen Daten. Das soll die Transparenz erhöhen, bevor eine Anwendung überhaupt heruntergeladen wird.

Apple Pencil (1. Generation)

Neues Widgetsystem für den Homescreen

Neuigkeiten gibt es bei iPad OS 14 auch auf dem Homescreen. Zwar können wir nicht wie bei iOS 14 unsere Anwendungen in eine App-Bibliothek auslagern und so eine bessere Übersicht auf dem Startbildschirm schaffen, aber die neuen Widgets haben es teilweise auch ins iPad OS 14 geschafft. Wir können Widgets jetzt stapeln, also mehrere der kleinen Hilfsprogramme übereinanderlegen. Diese Stapel können wir manuell durchblättern oder automatisch wechseln lassen.

Apple nennt dies "intelligente Reihenfolge": Die Idee ist, dass uns je nach Tageszeit, Ort und Aktivität das passende Widget angezeigt werden soll. Morgens wäre das beispielsweise das News-Widget. Wir können die Widgets wie bisher über einen Wisch nach rechts erreichen, wenn wir auf der am weitesten links liegenden Seite des Startbildschirms sind. Im Querformat lassen sich die Widgets wieder permanent auf der ersten Seite des Homescreens anzeigen. Apple hat das Design der Widgets überarbeitet. Wir können verschieden große Kacheln wählen.

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 iPad 8 und iPad OS 14 im Test: Kritzeln auf dem iPadVerfügbarkeit und Fazit 
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