• IT-Karriere:
  • Services:

iPad 7 im Test: Nicht nur für Einsteiger lohnenswert

Auch mit der siebten Version des klassischen iPads richtet sich Apple wieder an Nutzer im Einsteigersegment. Dennoch ist das Tablet sehr leistungsfähig und kommt mit Smart-Keyboard-Unterstützung. Wer ein gutes, lange unterstütztes Tablet sucht, kann sich freuen - ärgerlich sind die Preise fürs Zubehör.

Ein Test von veröffentlicht am
Das iPad 7 von Apple (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Apple hat mit dem iPad 7 ein neues Tablet präsentiert, das sich - anders als die Pro-Reihe - eher an Nutzer richtet, die keinen aktuellen Top-Prozessor benötigen und nicht gleich 1.000 Euro für ein iPad ausgeben wollen. Das Tablet unterstützt wie sein Vorgänger den Apple Pencil; neu ist die Möglichkeit, Apples Tastatur-Cover zu verwenden. Damit ist das neue iPad ein sehr vielseitiges Gerät, das sich sowohl zur Unterhaltung als auch zum Arbeiten eignet.

Inhalt:
  1. iPad 7 im Test: Nicht nur für Einsteiger lohnenswert
  2. Leistungsabgrenzung zu den iPad-Pro-Modellen
  3. Verfügbarkeit und Fazit

Das Display hat Apple um Vergleich zum iPad 6 etwas vergrößert: Es hat jetzt eine Diagonale von 10,2 Zoll und ist damit 0,5 Zoll größer. Das führt zu etwas mehr Platz auf dem Bildschirm, ohne direkten Vergleich hätten wir den Unterschied aber wohl nicht gemerkt. Nachteil des größeren Displays ist, dass Nutzer Microsoft Office nicht mehr kostenlos verwenden können.

Wir können wieder den Apple Pencil auf dem Bildschirm verwenden, unterstützt wird der Stift der ersten Generation. Dieser lässt sich, anders als der neue Stift beim iPad Pro, nicht am Tablet selbst befestigen. Wie von früheren iPads mit Stift-Unterstützung gewohnt, können wir mit dem Apple Pencil gut sowohl handschriftliche Aufzeichnungen anfertigen als auch zeichnen.

Gutes LC-Display mit Stiftunterstützung

Die Unterschiede zu den Displays des teureren iPad Pro mit 11-Zoll-Display sind auf dem Papier zwar vorhanden, in der Nutzung aber nicht zwingenderweise auffallend. So ist die Auflösung beim iPad 7 zwar etwas geringer, wird durch den etwas kleineren Bildschirm aber ausgeglichen: Die Pixeldichte beträgt bei beiden Modellen 264 ppi. Farben werden natürlich dargestellt, die Blickwinkelstabilität ist gut. Allerdings müssen Käufer des iPad 7 auf die True-Tone-Funktion verzichten, die die Farbtemperatur des Displays an die der Umgebung anpasst.

  • Das neue iPad 7 von Apple hat einen 10,2 Zoll großen Bildschirm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die 8-Megapixel-Kamera eignet sich eher nur für Schnappschüsse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das iPad 7 folgt dem alten iPad-Design und hat entsprechend einen Homebutton mit eingebautem Fingerabdruckscanner. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Geladen wird das iPad 7 über einen Lightning-Anschluss. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das iPad 7 unterstützt Apples Smart Cover. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ebenso unterstützt wird der Apple Pencil der ersten Generation. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das erhältliche Smart Cover gehört ebenfalls zur ersten Generation und ist wesentlich dicker als das des iPad Pro. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Rahmen um das Display ist beim iPad 7 wesentlich breiter als beim iPad Pro. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das neue iPad 7 von Apple hat einen 10,2 Zoll großen Bildschirm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Stellenmarkt
  1. Hays AG, Niedersachsen
  2. Hannover Rück SE, Hannover

Auffälliger sind die Design-Unterschiede zwischen dem iPad 7 und dem iPad Pro: Während Apple bei der Pro-Reihe auf Geräte mit sehr schmalem Display-Rand und Face-ID-Sensor setzt, wirkt das iPad 7 fast schon ein wenig aus der Zeit gefallen: Es hat einen breiten Rahmen um den Bildschirm und einen Home Button mit Fingerabdrucksensor. Dadurch wirkt es im Verhältnis größer, die Bedienung beeinflussen diese Faktoren aber eigentlich nicht.

Einer der größten Unterschiede zu den Pro-Modellen dürfte in der Leistungsfähigkeit liegen: Im iPad 7 hat Apple den A10-Fusion-Chip verbaut, also das SoC, das zusammen mit dem iPhone 7 im September 2016 präsentiert wurde. Dieses ist nach heutigen Maßstäben immer noch ziemlich schnell, wie der Geekbench-Benchmarktest zeigt: Das iPad 7 erreicht darin einen Single-Score von 735 Punkten - das liegt auf dem Level von Smartphones mit Qualcomms Snapdragon 855. Den Vergleich mit dem iPad Pro kann das neue iPad aber nicht mithalten: Den 735 Zählern stehen 1.137 Punkte beim Pro-Modell entgegen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Leistungsabgrenzung zu den iPad-Pro-Modellen 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 99,99€
  2. 189,90€ (Bestpreis!)
  3. 106,68€ (Bestpreis!)
  4. 94,90€

Deff-Zero 12. Okt 2019 / Themenstart

Vor allem, weil er hier im iPad 7 auch 3GB Ram hat.

Deff-Zero 12. Okt 2019 / Themenstart

Nö. Das iPad 3 war nie schnell. Nicht umsonst wurde es ja schon nach 6 Monaten durch das...

dEEkAy 10. Okt 2019 / Themenstart

Was mir eigentlich massiv auf die Nerven geht, ist der knappe Speicherplatz in der...

Tremolino 09. Okt 2019 / Themenstart

Wir haben uns vor 3 Wochen fürs 2019er Air entschieden. Hatte noch den "alten...

Gurli1 08. Okt 2019 / Themenstart

Das 6er iPad würde ich aufgrund des relativ kleinen RAM (2 GB) eher außen vor lassen...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Amazons FireTV Cube mit Sprachsteuerung - Test

Der Fire TV Cube ist mehr als ein Fire-TV-Modell. Er kann auf Zuruf gesteuert werden und wir zeigen im Video, wie gut das gelöst ist.

Amazons FireTV Cube mit Sprachsteuerung - Test Video aufrufen
Gardena: Open Source, wie es sein soll
Gardena
Open Source, wie es sein soll

Wenn Entwickler mit Zeitdruck nach Lösungen suchen und sich dann für Open Source entscheiden, sollte das anderen als Vorbild dienen, sagen zwei Gardena-Entwickler in einem Vortrag. Der sei auch eine Anleitung dafür, das Management von der Open-Source-Idee zu überzeugen - was auch den Nutzern hilft.
Ein Bericht von Sebastian Grüner

  1. Linux-Kernel Machine-Learning allein findet keine Bugs
  2. KernelCI Der Linux-Kernel bekommt einheitliche Test-Umgebung
  3. Linux-Kernel Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen

Red Dead Redemption 2 für PC angespielt: Schusswechsel mit Startschwierigkeiten
Red Dead Redemption 2 für PC angespielt
Schusswechsel mit Startschwierigkeiten

Die PC-Version von Red Dead Redemption 2 bietet schönere Grafik als die Konsolenfassung - aber nach der Installation dauert es ganz schön lange bis zum ersten Feuergefecht in den Weiten des Wilden Westens.

  1. Rockstar Games Red Dead Redemption 2 belegt 150 GByte auf PC-Festplatte
  2. Rockstar Games Red Dead Redemption 2 erscheint für Windows-PC und Stadia
  3. Rockstar Games Red Dead Online wird zum Rollenspiel

Need for Speed Heat im Test: Temporausch bei Tag und Nacht
Need for Speed Heat im Test
Temporausch bei Tag und Nacht

Extrem schnelle Verfolgungsjagden, eine offene Welt und viel Abwechslung dank Tag- und Nachtmodus: Mit dem Arcade-Rennspiel Heat hat Electronic Arts das beste Need for Speed seit langem veröffentlicht. Und das sogar ohne Mikrotransaktionen!
Von Peter Steinlechner

  1. Electronic Arts Need for Speed Heat saust durch Miami

    •  /