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Gutes Display ohne True Tone

Wie eingangs erwähnt, unterscheidet sich die Bildschirmtechnologie des neuen iPads von der des iPad Pro trotz vergleichbarer Reaktion des Eingabestiftes. Ersichtlich wird das beim allgemeinen Bildeindruck: Die Schärfe des Bildschirms ist dank einer Auflösung von 2.048 x 1.536 Pixeln zwar ausreichend gut, die Blickwinkelstabilität ist hingegen etwas schlechter als bei den Pro-Modellen. Der Helligkeitsverlust fällt besonders dann auf, wenn wir bei geringerer Displayhelligkeit auf den Bildschirm schauen. Die Helligkeit ist mit durchschnittlich maximal 470 cd/qm stark genug, um auch bei starkem Lichteinfall noch Inhalte erkennen zu können. Der Abstand zwischen Displayglas und Panel ist etwas größer als bei den aktuellen Pro-Modellen.

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Apple verbaut im neuen iPad kein True-Tone-Display, der Bildschirm kann sich also nicht an die Lichtfarbe des Umgebungslichts anpassen. Diese Funktion fanden wir bei den iPad Pros sehr praktisch, bei einem iPad ab 350 Euro finden wir es aber absolut vertretbar, wenn derartige Spezialfunktionen nicht implementiert sind. Auch dass das neue iPad mit 7,5 mm gut 1,4 mm dicker ist als das iPad Pro mit 10,5 Zoll großem Display stört uns daher nicht.

  • Das neue iPad vereint bekannte Technik zu einem überraschend günstigen Preis ab 350 Euro. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Tablet hat ein 9,7 Zoll großes Display. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das iPad unterstützt den Apple Pencil, mit dem Nutzer unter anderem handschriftliche Eingaben machen können. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Erkennung der Pencil-Striche ist dabei vergleichbar gut wie bei den iPad-Pro-Modellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das neue iPad hat weiterhin einen Klinkenanschluss für Kopfhörer. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im mechanischen Homebutton ist ein Fingerabdrucksensor eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die LTE-Variante kommt mit einer Antennenabdeckung, die auffälliger als bei den iPad Pros ist. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera eignet sich mit einer Auflösung von 8 Megapixeln eher nur für Schnappschüsse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Apple Pencil wird nicht mitgeliefert, sondern muss für 100 Euro separat gekauft werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Im mechanischen Homebutton ist ein Fingerabdrucksensor eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der Preis hat auch die Wahl des Prozessors beeinflusst: Anstatt mit einem A10X wie das iPad Pro oder gar einem A11 Bionic wie das iPhone 8 und iPhone X kommt das neue iPad mit einem A10-Fusion-SoC. Dieser wurde zwar schon im September 2016 mit den iPhone-7-Modellen vorgestellt, ist aber immer noch ein SoC im oberen Leistungsbereich. Das zeigt ein Blick auf die Benchmark-Werte: Im Geräte-Benchmark Geekbench kommt das neue iPad auf einen Single-Wert von 3.456 Punkten - wenig überraschend ist das Niveau des iPhone 7. Damit liegt das Tablet nur knapp 800 Zähler hinter dem iPhone X.

Entsprechend läuft das iPad 6 sehr flüssig, Apps starten schnell, auch das Kontrollzentrum ist schnell aufgerufen. Gerade wer noch ein älteres iPad verwendet, wird diesen Geschwindigkeitszuwachs schätzen. Auch rechenintensive Anwendungen sind für das Tablet kein Problem, ebenso AR-Apps. Dank eingebauter Sensoren funktionieren ARKit-Anwendungen auf dem iPad sehr gut, was auch im Bildungsbereich interessant sein dürfte.

Die Kamera auf der Rückseite hat 8 Megapixel - im Unterschied zu der des iPad Pro mit 12 Megapixel. Entsprechend ist die Bildqualität auf Schnappschuss-Niveau; wer wirklich gute Fotos machen will, verwendet wohl besser sein Smartphone. Die Frontkamera hat 1,2 Megapixel und eignet sich eher nur für Videotelefonie.

LTE-Version kommt mit Apple SIM

Das iPad 6 unterstützt WLAN nach 802.11ac, Bluetooth läuft in der Version 4.2. Das Tablet gibt es auch in einer LTE-Version, die mit einer Apple-SIM geliefert wird. Diese liegt im SIM-Steckplatz des Tablets und ermöglicht es dem Nutzer, ohne die SIM-Karte eines Providers Internettarife zu buchen. In den iPad Pros wird diese Aufgabe von einer fest installierten eSIM übernommen, Nutzer können zusätzlich also noch eine eigene SIM-Karte in den SIM-Steckplatz stecken. Das ist beim neuen iPad nicht möglich, hier müsste die Apple-SIM gegen eine Providerkarte ausgetauscht werden - dann lässt sich entsprechend kein Tarif mehr über das Einstellungsmenü buchen.

Der Akku des iPad 6 hat eine Kapazität von 32,4 Wattstunden, eine Akkuladung soll Apple zufolge für zehn Stunden Surfen im Internet über WLAN sowie Musik- und Videokonsum ausreichen. Bei der LTE-Version sollen neun Stunden Surfen über das Mobilfunknetz möglich sein. Einen Full-HD-Film können wir bei maximaler Helligkeit 5,5 Stunden lang anschauen, was ein durchschnittlicher Wert ist. In der alltäglichen Nutzung neben einem Smartphone kann das neue iPad auch mehrere Tage ohne Ladung durchhalten.

 iPad 6 im Test: Für 350 Euro gibt es wenig zu überlegenVerfügbarkeit und Fazit 
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JSchmidt 12. Apr 2018

Nein nicht nur bei Defekt. 1) Defekt 2) Verlust (Diebstahl, Verlieren...) 3...

vinylger 11. Apr 2018

Ja stimmt, jetzt wo ich deinen Müll so lese, bist du klar der Fachmann! LOL.

Lemo 11. Apr 2018

Ja, eine gesonderte Updatepolitik einzelner Komponenten wäre auf jeden Fall gut...

hasenpups 11. Apr 2018

Wir wollen doch nicht süffisant werden ;) Es ist kein Geheimnis, dass Apple die...

nixidee 11. Apr 2018

Ist mir ins Haus gekommen, muss ich samt OS X für Entwicklung benutzen und es ist der...


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