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Überraschend großer Akku, der sich schwer aufladen lässt

Der Akku hat laut Apple 42,5 Wattstunden. Zum Vergleich: Der Vorgänger hatte nur 25 Wattstunden, was auch schon recht viel ist in Relation zur Größe. Apple hat das iPad ein bisschen dicker gemacht und Bilder von iFixit zeigen, dass Apple den Raum noch besser ausnutzt und weniger Luft im iPad 3 ist (Vergleichsbilder Akku im iPad 2). Allerdings konnte Apple nicht vermeiden, das iPad nun schwerer (rund 55 Gramm) und dicker (0,6 mm) zu machen. Einige Zubehörteile dürften nicht mehr passen. Das Smartcover funktioniert übrigens noch mit dem iPad 3, so dass bei einem Tabletwechsel kein neues gekauft werden muss.

  • iPad 3 und aufliegend das iPad 2 im Vergleich. Einige der folgenden Bilder sind sehr groß, um der hohen Auflösung des Displays gerecht zu werden. (Bilder: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Unterschiede sind von vorne nicht auszumachen. Links ist das iPad 3.
  • In der Makroaufnahme werden Unterschiede besonders deutlich sichtbar. Hier das iPad 3...
  • ... und hier das iPad 2. Die Bilder sind mit einem Nikon-105er-Makro aufgenommen worden.
  • Bildausschnitt derselben Aufnahme beim iPad 3...
  • ... und dem iPad 2
  • Das neue iPad ist ein wenig dicker (l.) als das iPad 2 (r.).
  • Schönes Wetter in Berlin: Wenn die Linse etwas verschmutzt ist, hat das iPad 3 Probleme mit der Sonne.
  • Das iPad 2 hat eine längere Brennweite...
  • ... als das iPad 3.
  • Außerdem kann die Belichtung gut manipuliert werden.
  • iPad 2
  • iPad 3
  • Feine Auflösung beim iPad 3
  • iPhoto auf dem iPad 2...
  • ... und auf dem iPad 3. Mehr Details auf gleichem Raum.
  • Infinity Blade 2 auf dem iPad 3. Gut zu sehen ist die 3D-Auflösung, die weiterhin auf iPad-2-Niveau ist.
  • Kameraapp im iPad 3
  • Pages auf dem iPad 2...
  • ... und iPad 3
  • Unsere Webseite auf dem iPad 2...
  • ... und auf dem iPad 3
  • Die normale Fotoanwendung auf dem iPad 2
  • Auf dem iPad 3 sind die feinen Details des Regens besser zu erkennen.
  • Real Racing 2 HD auf dem iPad 3...
  • ... läuft trotz der erhöhten Auflösung sehr flüssig.
  • Infinity Blade II auf dem iPad 2 ohne Anpassung...
  • ... und mit Retina-Display-Unterstützung auf dem iPad 3. Vor allem an den Kanten ist die hohe Auflösung gut sichtbar.
Das neue iPad ist ein wenig dicker (l.) als das iPad 2 (r.).
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Der größere Akku dürfte aus mehreren Gründen notwendig geworden sein, denn viele Komponenten des iPad 3 dürften deutlich mehr elektrische Leistung aufnehmen, darunter das Display mit der vierfachen Auflösung. Um durch die feinen Pixel Licht zu bekommen, müsste die Hintergrundbeleuchtung stärker sein, da es keine OLED-Pixel sind. LTE wird auch ein erhöhter Energiebedarf nachgesagt, was wir in unserem ersten LTE-Test mit dem HTC Velocity 4G auch belegen konnten. Und zu guter Letzt wird auch der Grafikchip wegen der hohen Auflösung deutlich mehr gefordert.

Spürbar wird das vor allem dadurch, dass das iPad 3 etwas wärmer wird als das Vorgängermodell, wenn auch nur handwarm. Das ist vor allem auf der linken Seite festzustellen und im direkten Vergleich sogar bemerkbar, wenn das Tablet eingeschaltet ist, aber nicht benutzt wird. Wir haben die Temperatur in der Kopfhörerbuchse bei einer Raumtemperatur von 23,2 Grad Celsius gemessen. Am iPad 3 maßen wir im Maximum 34,3 Grad und 31,7 Grad am iPad 2 beim Spielen von Infinity Blade 2. Eventuell hat das Auswirkungen auf den Betrieb im Freien bei Sonnenlicht. Bei hohen Temperaturen neigten schon die Vorgänger dazu, eine Überhitzungswarnung abzugeben. Mangels Sommerwetter konnten wir das beim iPad 3 allerdings noch nicht testen. Wie die meisten technischen Geräte ist das Tablet nur für einen Temperaturbereich zwischen 0 und 35 Grad Celsius spezifiziert.

Nicht jeder Rechner liefert genug Energie über USB

Auffallend ist, dass das iPad 3 doch schnell viel Akkulaufzeit verliert, selbst wenn es am USB-Anschluss hängt. An einem Mac Pro verloren wir in wenigen Minuten 2 Prozent Akkuleistung. Ein Macbook Pro 13 (2009) konnte mit 500 plus weitere 500 mA Extraenergie (5 Watt) die Ladung bei voller Helligkeit auch nicht halten. Die Extraenergie können einige Macs bereitstellen, das handeln die Geräte beim Einstecken miteinander aus, es überschreitet natürlich USB-Standards. Das Problem haben auch andere Tablets. Das von uns getestete Galaxy Tab 7.0 Plus N verliert in bestimmten Situationen ebenfalls Energie trotz USB-Anschluss. Es muss aber im Unterschied zum iPad 3 mit 2,5 Watt auskommen, hat es also ohnehin schwerer. Derartige Szenarien haben wir zudem auch mit dem iPad 2 erlebt, nur in weniger extremer Ausprägung.

Wie groß die Probleme des iPad 3 mit dem Halten der Ladekapazität sind, zeigt die Wiederherstellung des iPad 3 an genanntem Macbook per USB (5 Watt). Die kostete ganze 10 Prozent bei voller Helligkeit und dauerte 50 Minuten. Es wurden etwa 30 GByte an Daten wiederhergestellt. Erst an einem iMac 2011, der 500 + 1.600 mA Stromstärke lieferte, hielt das neue iPad tatsächlich die Ladekapazität. Nach mehr als 20 Minuten bekamen wir allerdings kein Prozent mehr Akkukapazität gemeldet. Wir brachen den Versuch dann ab.

Es gilt umso mehr, dass ein iPad an einem Rechner nur mit deaktiviertem Bildschirm vernünftig lädt. Ein Problem, das Android-Tablets auch haben. Bei der Konkurrenz verzichtet der ein oder andere Hersteller daher auf die USB-Ladefunktion. Das bedeutet allerdings auch, dass sich das neue iPad nicht an allen Rechnern als zusätzlicher Bildschirm nutzen lässt. Wir haben beispielsweise für unseren Test der Simulation X-Plane 10 iPads für die Darstellung der Instrumente und Karten benutzt. Es empfiehlt sich dann, das iPad gleich an das 10-Watt-Netzteil zu hängen.

Selbst das reicht aber nicht immer. Beim Spielen von Infinity Blade 2 schafft es das Netzteil nur mit Müh und Not, das iPad 3 zu laden.

Einen vollständigen Akkutest konnten wir nicht durchführen. Unter anderem sind die Ergebnisse verfälscht, da das iPad 3 regelmäßig per USB angeschlossen war. Umso überraschender, dass wir nur auf eine Laufzeit von etwa 7 Stunden mit recht vielen Lastsituationen gekommen sind. Die Helligkeit war allerdings immer auf Maximum und WLAN aktiv. Mobilfunk und Bluetooth waren nur für kurze Experimente aktiv.

Beim Aufladen konnten wir feststellen, dass dies am besten funktioniert, wenn das Tablet in Ruhe gelassen wird. Nach etwa zwei Stunden war der Akku wieder auf 37 Prozent. Die genaue Zeit, wann der Akku wieder voll war, haben wir leider verpasst, da wir erst 6 Stunden nach Ladebeginn wieder auf den Akku geschaut haben, der dann überraschenderweise am 10-Watt-Netzteil schon geladen war. Wir vermuten, dass ein voller Ladezyklus deutlich unter 6, eher im Bereich von 5 Stunden dauert.

 Kamera, Diktierfunktion - keine SiriFazit und Verfügbarkeit 
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maxico 01. Jun 2013

Für alle iPad Einsteiger - oder alle die einem Einsteiger das iPad erklären wollen - gibt...

googie 08. Jul 2012

ihr von avappi . com (wer auch immer ihr sein möget) könnt es ja einfach besser machen...

ImBackAlive 26. Mär 2012

Absolute Zustimmung - generell zu behaupten es sei "besser" ist immer gefährlich. Aber...

Gu4rdi4n 23. Mär 2012

Kann ich machen: iPod und AppleTV.

ChMu 20. Mär 2012

Sage ich doch, die Prepaid gibts ueberall. T-mobile ist erst mal nicht so interessant...


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