Abo
  • Services:

Mogelpackung LTE

Das iPad 3 gibt es wie den Vorgänger als Nur-WLAN-Variante und als Variante mit WLAN und einem Mobilfunkmodem. Neu ist das 4G-Modem. Hierzulande verstehen die meisten darunter den neuen Mobilfunkstandard LTE (Long Term Evolution). Doch obwohl das iPad 3 in dieser Variante mit 4G beworben wird, kann der Nutzer damit in Deutschland nichts anfangen. Das erinnert an das iPhone 4S, das Apple hier auch Worldphone nennt und dabei unterschlägt, dass sich die CDMA-Einheit bei deutschen Geräten gar nicht aktivieren lässt. CDMA ist unter anderem wichtig für die Nutzung in Nordamerika und Japan.

Stellenmarkt
  1. ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, Fürstenfeldbruck
  2. Stadtwerke München GmbH, München

Die LTE-Unterstützung im iPad 3 gibt es nur für Käufer in Nordamerika. Das liegt an den unterstützten Frequenzen. Das neue Modell kann LTE auf den Bändern 700 und 2.100 MHz nutzen, in Deutschland gibt es aber keine Anbieter, die diese Frequenzen verwenden. Vodafone nutzt in Deutschland das freigeräumte 800-MHz-Band (digitale Dividende) und 2.600 MHz. Die deutsche Telekom nutzt zusätzlich 1.800 MHz.

Auch in der näheren europäischen Umgebung sind uns keine LTE-Anbieter bekannt, die die Frequenzen nutzen, die das iPad 3 unterstützt. Apple suggeriert auf der deutschen Beschreibungsseite aber, 4G sei auch für deutsche Anwender toll, und stellt die Nichtverfügbarkeit von LTE als Ausnahmefall dar. Faktisch ist LTE im iPad 3 aber für deutsche Käufer unbrauchbar. Es wird sicher Kunden geben, die Apples Angaben vertrauen und das iPad 3 auch im Hinblick auf die LTE-Funktionen kaufen. Nachtrag: Apple hat mittlerweile die iPad-Werbetexte angepasst, so dass 4G/LTE nicht mehr so stark im Fokus stehen.

  • iPad 3 und aufliegend das iPad 2 im Vergleich. Einige der folgenden Bilder sind sehr groß, um der hohen Auflösung des Displays gerecht zu werden. (Bilder: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Unterschiede sind von vorne nicht auszumachen. Links ist das iPad 3.
  • In der Makroaufnahme werden Unterschiede besonders deutlich sichtbar. Hier das iPad 3...
  • ... und hier das iPad 2. Die Bilder sind mit einem Nikon-105er-Makro aufgenommen worden.
  • Bildausschnitt derselben Aufnahme beim iPad 3...
  • ... und dem iPad 2
  • Das neue iPad ist ein wenig dicker (l.) als das iPad 2 (r.).
  • Schönes Wetter in Berlin: Wenn die Linse etwas verschmutzt ist, hat das iPad 3 Probleme mit der Sonne.
  • Das iPad 2 hat eine längere Brennweite...
  • ... als das iPad 3.
  • Außerdem kann die Belichtung gut manipuliert werden.
  • iPad 2
  • iPad 3
  • Feine Auflösung beim iPad 3
  • iPhoto auf dem iPad 2...
  • ... und auf dem iPad 3. Mehr Details auf gleichem Raum.
  • Infinity Blade 2 auf dem iPad 3. Gut zu sehen ist die 3D-Auflösung, die weiterhin auf iPad-2-Niveau ist.
  • Kameraapp im iPad 3
  • Pages auf dem iPad 2...
  • ... und iPad 3
  • Unsere Webseite auf dem iPad 2...
  • ... und auf dem iPad 3
  • Die normale Fotoanwendung auf dem iPad 2
  • Auf dem iPad 3 sind die feinen Details des Regens besser zu erkennen.
  • Real Racing 2 HD auf dem iPad 3...
  • ... läuft trotz der erhöhten Auflösung sehr flüssig.
  • Infinity Blade II auf dem iPad 2 ohne Anpassung...
  • ... und mit Retina-Display-Unterstützung auf dem iPad 3. Vor allem an den Kanten ist die hohe Auflösung gut sichtbar.
... als das iPad 3.

Beim 3G-Netz sieht die Sache schon besser aus. Die Frequenzunterstützung ist mit 850, 900, 1.900 und 2.100 MHz vorbildlich. Allenfalls das AWS-Band mit 1.700 MHz fehlt. Es wird weltweit aber auch nur selten eingesetzt. Im GSM-Betrieb werden alle vier Frequenzen unterstützt. Wer also in einem Land unterwegs ist, das den GSM-Standard bietet, kann mit dem iPad 3 fast immer online gehen.

Neu ist die Unterstützung besonders schneller Datenraten. Im HSPA+-Betrieb sind es maximal 21 MBit/s, im DC-HSPA-Betrieb (Dual Cell oder Dual Carrier) sogar 42 MBit/s. DC-HSPA ist in der Welt kaum verbreitet. Anfang des Jahres wurden 62 DC-HSPA-Netzwerke gezählt. Es gibt rund dreimal so viele HSPA+-Netze. Zu den DC-HSPA-Betreibern gehören in Deutschland Vodafone und die Deutsche Telekom. Allerdings erlaubt nicht jedes Vertragsverhältnis derart hohe Geschwindigkeiten.

Weiterhin vorbildlich ist Apple bei der Unterstützung verschiedener WLAN-Bänder. Ein Dual-Band-Betrieb (802.11a/n und b/g/n) ist ohne weiteres möglich. Bluetooth in der neuen Version 4.0 gehört auch zur Ausstattung.

 iPad 3 im Test: Gut für Einsteiger, nichts für iPad-2-BesitzerNeuer Prozessor und neues Display 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8. 7
  9. 8
  10. 9
  11.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. (aktuell u. a. Crucial MX300 525 GB für 111€ und SanDisk Ultra 128-GB-microSDXC für 29€)
  2. (heute u. a. Destiny 2 Digital Deluxe für 44,99€, AC Origins für 28,99€, ANNO 2205 Ultimate...
  3. 111€
  4. 111€ (nur bis 20 Uhr)

maxico 01. Jun 2013

Für alle iPad Einsteiger - oder alle die einem Einsteiger das iPad erklären wollen - gibt...

googie 08. Jul 2012

ihr von avappi . com (wer auch immer ihr sein möget) könnt es ja einfach besser machen...

ImBackAlive 26. Mär 2012

Absolute Zustimmung - generell zu behaupten es sei "besser" ist immer gefährlich. Aber...

Gu4rdi4n 23. Mär 2012

Kann ich machen: iPod und AppleTV.

ChMu 20. Mär 2012

Sage ich doch, die Prepaid gibts ueberall. T-mobile ist erst mal nicht so interessant...


Folgen Sie uns
       


Golem.de ist Kratos - God of War (Live, keine Spoiler)

Die Handlung verraten wir nicht, trotzdem wollen wir das andersartige neue God of War besprechen. Zu diesem Zweck haben wir eine stellvertretende Mission herausgesucht, in der es nicht um die primäre Handlung geht. Ziel ist es, den Open-World-Ansatz zu zeigen, das Kampfsystem zu erklären und die Spielmechaniken zu verdeutlichen.

Golem.de ist Kratos - God of War (Live, keine Spoiler) Video aufrufen
Dell XPS 13 (9370) im Test: Sehr gut ist nicht besser
Dell XPS 13 (9370) im Test
Sehr gut ist nicht besser

Mit dem XPS 13 (9370) hat Dell sein bisher exzellentes Ultrabook in nahezu allen Bereichen überarbeitet - und es teilweise verschlechtert. Der Akku etwa ist kleiner, das spiegelnde Display nervt. Dafür überzeugen die USB-C-Ports, die Kühlung sowie die Tastatur, und die Webcam wurde sinnvoller.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ultrabook Dell hat das XPS 13 ruiniert
  2. XPS 13 (9370) Dells Ultrabook wird dünner und läuft kürzer
  3. Ultrabook Dell aktualisiert XPS 13 mit Quadcore-Chip

HP Z2 Mini Workstation G3 im Test: Leises Rauschen hinterm Monitor
HP Z2 Mini Workstation G3 im Test
Leises Rauschen hinterm Monitor

Unterm Tisch, auf dem Tisch oder hinter den Bildschirm geklemmt: HPs Z2 Mini Workstation ist ein potentes, wenn auch nicht gerade sehr preiswertes Komplettsystem. Den Preis ist der PC aber wert, denn er ist leise, modular und kann einfach gewartet werden. Der Admin dankt!
Ein Test von Oliver Nickel

  1. HP Pavilion Gaming Hardware für Gamer, die sich Omen nicht leisten wollen
  2. Chromebook x2 HP präsentiert Chrome-OS-Detachable mit Stift
  3. Laserjet Pro M15w und M28w HPs Laserdrucker schrumpfen auf 34 Zentimeter Länge

Digitalfotografie: Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher
Digitalfotografie
Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher

War der Anhänger wirklich so groß wie der Ring? Versucht da gerade einer, die Versicherung zu betuppen? Wenn Omas Erbstück geklaut wurde, muss die Versicherung wohl dem Digitalfoto des Geschädigten glauben. Oder sie engagiert einen Bildforensiker, der das Foto darauf untersucht, ob es bearbeitet wurde.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. iOS und Android Google lanciert drei experimentelle Foto-Apps
  2. Aufstecksucher für TL2 Entwarnung bei Leica

    •  /