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IP-Blocking bei Coursera: USA schließen Studenten aus Sudan, Iran und Kuba aus

Das Streaming von Univorlesungen verstößt gegen US-Exportbeschränkungen. Das Unternehmen Coursera muss IP-Adressen aus Sudan, Iran und Kuba blockieren.

Artikel veröffentlicht am ,
IP-Blocking bei Coursera: USA schließen Studenten aus Sudan, Iran und Kuba aus
(Bild: Coursera/Facebook)

Das US-Unternehmen Coursera, das eine kostenlose Streaming-Plattform für Vorlesungen von renommierten Universitäten aus vielen Ländern betreibt, muss Studenten aus dem Sudan, Iran und Kuba per IP-Blocking ausschließen. "Mit großem Bedauern müssen wir den Zugang für bestimmte Länder ändern", gab Coursera in seinem Blog bekannt.

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Wegen US-Exportbeschränkungen gegen die betreffenden Länder dürften sich Studenten aus diesen Ländern nicht mehr für Vorlesungen anmelden. Die Blockade gelte auch für Studenten, die Coursera bereits nutzten.

Coursera fühle sich dem freien Zugang zu Bildung für alle verpflichtet und setze die Internetsperren nur mit großem Bedauern um. Die Betreiber seien in Kontakt mit den US-Behörden, um eine Aufhebung der Beschränkungen zu erreichen. Bisher sei unklar gewesen, ob Onlinekurse, Seminare oder Workshops im Format Massive Open Online Course (MOOC) von den Beschränkungen betroffen seien.

Die Informatikprofessoren Daphne Koller und Andrew Ng gründeten Coursera im Jahr 2012. Die Plattform hat laut Betreiber über 6,3 Millionen Nutzer, denen 596 Kurse von 108 Partnern, darunter auch deutsche Universitäten, angeboten werden. "Der Gedanke, dass Lernende aus allen Kulturen, Altersgruppen und Bildungszusammenhängen rund um den Globus den Onlinekursen weltweit anerkannter Wissenschaftler folgen, sich untereinander vernetzen, um Probleme zu erörtern, Antworten zu finden und sich so gegenseitig bei der Erarbeitung des Stoffes zu unterstützen, ist wirklich revolutionär", sagte Bernd Huber, Präsident der Ludwig-Maximilians-Universität München im Februar 2013.

Während die Nutzung der Vorlesungen kostenlos ist, bietet Coursera gegen Gebühren Zertifikate, Tutorien und Kontakte zu Unternehmen an, die Studierende suchen. Im September 2013 erzielte Coursera mit Zertifikaten für den Besuch von Onlinebildungsveranstaltungen einen Umsatz von einer Million US-Dollar. Im Dezember 2013 wurden 85 Millionen US-Dollar Risikokapital eingenommen.



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Tobias Claren 31. Jan 2014

Das Unternehmen muss das ja gar nicht selbt machen. Kann man ein Unternehmen etwa zwingen...

ploedman 30. Jan 2014

Wenns so wäre, könnte ich mit CyberGhost VPN nicht bei Youtube Videos anschauen, die in...

Apollo13 29. Jan 2014

Die TU München beispielsweise bietet ihren Kurs zu Computer Vision meines Wissens nicht...

hallihallo 29. Jan 2014

Oh ja, prism-break.org ist wirklich praktisch.

User_x 29. Jan 2014

titten und leichen wenn schon... aber bitte getrennt bei csi - ausserdem gibts die url...


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