IoT: Telekom schließt Roamingvertrag mit Iridium
Die Deutsche Telekom erhält Roaming-Zugang zu Iridiums kommendem 5G-Dienst und bietet seinen Kunden NB-IoT Direct-to-Device (D2D)-Konnektivität. Das gab Iridium am 16. September 2025 bekannt(öffnet im neuen Fenster). "Diese Kooperation richtet sich ausschließlich an B2B-IoT-Kunden", sagte Telekom-Sprecherin Nadja Kirchhof. Angaben zum finanziellen Volumen des Vertrags und zu seiner Dauer wurden nicht gemacht.
Anders als Konkurrenten wie AST Spacemobile und Lynk Global setzt Iridium auf einen 3GPP-basierten Ansatz für die D2D-Kommunikation, da das Unternehmen seine bestehenden Ressourcen und branchenüblichen Chipsätze nutzt.
Jens Olejak, Leiter Satelliten-IoT bei der Telekom, erklärte, der 3GPP-Ansatz ermögliche die Konvergenz kostengünstigerer Geräte sowohl in terrestrischen als auch in nicht-terrestrischen Netzen.
Konstellation erdnaher Satelliten
Iridium erklärte, das Unternehmen habe 66 Satelliten im Orbit, um eine globale Abdeckung zu gewährleisten. Wie einige seiner Konkurrenten nutze man eine Konstellation erdnaher Satelliten (Leo).
Laut Iridium ist die Telekom einer der ersten Mobilfunknetzbetreiber, die den L-Band-Dienst in ihre terrestrische Infrastruktur integrieren.
Der NTN-Direct-Dienst soll 2026 kommerziell eingeführt werden und Roaminganwendungen wie Messaging, Tracking und Überwachung für das IoT sowie industrielle Geräteanwendungen wie internationale Frachtlogistik, Fernüberwachung von Versorgungsunternehmen, intelligente Landwirtschaft und Notfallmaßnahmen unterstützen.
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