iOS: Werbevermarkter verstärken Werbung in Android

Nach Einführung von Apples App Tracking Transparency Tool konzentrieren sich die Vermarkter offenbar verstärkt auf Werbung in Android.

Artikel veröffentlicht am ,
Für Werbevermarkter könnte Android in Zukunft interessanter sein.
Für Werbevermarkter könnte Android in Zukunft interessanter sein. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Eine Gruppe von Werbevermarktern im App-Bereich hat ihre Daten verglichen und die Entwicklung des Marktes bei Android und iOS verglichen. Wie Apple Insider berichtet, hat die Post-IFDA Alliance dabei festgestellt, dass sich die Werbeinvestitionen unter Android verstärkt haben, bei iOS sind sie insgesamt hingegen zurückgegangen.

Stellenmarkt
  1. Requirements Engineer (w/m/d) Softwareentwicklung
    SSI SCHÄFER IT Solutions GmbH, Giebelstadt, Dortmund
  2. Referent (m/w/d) Akademische Weiterbildung Schwerpunkt Studiengang-Management
    Technische Hochschule Ingolstadt, Ingolstadt
Detailsuche

Im Android-Bereich haben die Unternehmen Adcolony, Fyber, Chartboost, Inmobi, Vungle und Singular ihre Werbeausgaben zwischen 8,3 und 21 Prozent erhöht. Bei iOS sind die Ausgaben durchschnittlich um drei Prozent zurückgegangen.

Apple Insider verbindet die Zahlen mit dem Umstand, dass seit Einführung von Apples App Tracking Transparency Tool (ATT) das attraktive Werbe-Tracking mit Identifier-for-Advertisers-Tags (IDFA) von den Nutzern untersagt werden kann. Die neue Funktion verpflichtet App-Anbieter dazu, Nutzer um ihre Erlaubnis zu fragen, wenn das Nutzerverhalten analysiert und explizit verwertet werden soll. Das macht iOS für Vermarkter weniger attraktiv.

Großteil der iPhone-Nutzer untersagt Tracking

Früheren Untersuchungen zufolge untersagt ein Großteil der iPhone-Nutzer Apps das IDFA-Tracking. Anfang Mai 2021 kam eine Studie zu dem Ergebnis, das 96 Prozent der iPhone-Nutzer in den USA Smartphone-Apps die Verwendung ihrer persönlichen Daten zu Werbezwecken untersagen. Auch in einer neuen Untersuchung spricht die Post-IDFA Alliance davon, dass nur 36,5 Prozent der Nutzer von iOS 14.5 sich für das Tracking entscheiden.

Hohe Rabatte bei den Amazon Blitzangeboten
Golem Akademie
  1. IT-Grundschutz-Praktiker mit Zertifikat: Drei-Tage-Workshop
    04.-06.07.2022, Virtuell
  2. Hands-on C# Programmierung: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    09./10.06.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Verschiebungen bei den Werbeausgaben hält die Post-IDFA Alliance aktuell noch für experimentell. Grundsätzlich geht der Vermarkterzusammenschluss davon aus, dass sich die Werbeausgaben sowohl für Android als auch für iOS erhöhen werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


John2k 21. Mai 2021

Haha, danke :-)

BlindSeer 20. Mai 2021

So wie früher (was ja auch irgendwie ging, auch wenn es heute keiner glaubt...

Trollversteher 20. Mai 2021

Dieses Ziel, sich Datenschutz und Schutz der Privatsphäre werbewirksam auf die Fahnen zu...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
LG HU915QE
Laserprojektor erzeugt 90-Zoll-Bild aus 5,6 cm Entfernung

LG hat einen Kurzdistanzprojektor mit Lasertechnik vorgestellt. Der HU915QE erzeugt ein riesiges Bild und steht dabei fast an der Wand.

LG HU915QE: Laserprojektor erzeugt 90-Zoll-Bild aus 5,6 cm Entfernung
Artikel
  1. Verkaufsstart des 9-Euro-Tickets: Was Fahrgäste wissen müssen
    Verkaufsstart des 9-Euro-Tickets
    Was Fahrgäste wissen müssen

    Das 9-Euro-Ticket für den ÖPNV ist beschlossene Sache, Verkehrsverbünde und -unternehmen sehen sich auf den Verkaufsstart in diesen Tagen gut vorbereitet. Doch es gibt viele offene Fragen.

  2. Sexualisierte Gewalt gegen Kinder: Bundesinnenministerin Faeser ändert Ansicht zu Chatkontrolle
    Sexualisierte Gewalt gegen Kinder
    Bundesinnenministerin Faeser ändert Ansicht zu Chatkontrolle

    Ursprünglich hat die Sozialdemokratin die geplante EU-Überwachung des Internets befürwortet. Nun sagt sie etwas anderes zur Chatkontrolle.

  3. LTE-Patent: Ford droht Verkaufs- und Produktionsverbot in Deutschland
    LTE-Patent
    Ford droht Verkaufs- und Produktionsverbot in Deutschland

    Ford fehlen Mobilfunk-Patentlizenzen, weshalb das Landgericht München eine drastische Entscheidung gefällt hat. Autos droht sogar die Vernichtung.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Acer Predator X38S (UWQHD, 175 Hz OC) 1.499€ • MindStar (u. a. AMD Ryzen 7 5700X 268€ und PowerColor RX 6750 XT Red Devil 609€ und RX 6900 XT Red Devil Ultimate 949€) • Alternate (u. a. Cooler Master Caliber R1 159,89€) • SanDisk Portable SSD 1 TB 81€ • Motorola Moto G60s 149€ [Werbung]
    •  /