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iOS und MacOS: Apple will sich mehr Zeit bei Software-Entwicklung lassen

Nach gravierenden Softwarefehlern in den Betriebssystemen im zweiten Halbjahr 2017 will sich Apple bei iOS 12 und MacOS 10.14 auf Qualitätsverbesserungen konzentrieren.

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Apple will sich der Softwarequalität widmen.
Apple will sich der Softwarequalität widmen. (Bild: Andreas Donath)

Apple will sich bei der Entwicklung der nächsten Generation seiner Betriebssysteme mehr auf Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit statt auf neue Features konzentrieren. Im vergangenen Jahr wurde Apple angesichts teilweise massiver Fehler in iOS 11 und MacOS High Sierra vorgeworfen, die Softwarequalität vernachlässigt zu haben.

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Neue Funktionen sollen Berichten von Axios und Bloomberg zufolge sowohl bei iOS 12 als auch bei MacOS 10.14 hinten anstehen. Einige neue Funktionen seien gar auf 2019 verschoben worden, soll Apples Software-Chef Craig Federighi seinen Mitarbeitern mitgeteilt haben.

Geplante Funktionen, um unter iOS den Home-Bildschirm oder die Carplay-Funktion und das integrierte Mailprogramm zu verbessern, würden erst einmal nicht eingeführt. Das bedeute aber nicht, dass bei iOS 12 und MacOS 10.14 gar nichts Neues zu sehen sein werde.

Sogar für iOS 11.3 kündigte Apple bereits einige Neuerungen an. So soll die Zwangsdrosselung für ältere iPhones abschaltbar sein, ARKit soll Wände erkennen, neue Animojis sind auch geplant. Zudem wird es den Business Chat geben, eine Möglichkeit, innerhalb von Messages mit Unternehmen zu kommunizieren.

Ob iOS 12 und MacOS 10.14 wie die Vorgängerversionen im Herbst erscheinen werden, ist nicht bekannt. Für Apple ist dieses Vorgehen nicht neu. Bei der Einführung von iOS 8 gab es ebenfalls viele Beschwerden über die Softwarequalität und Nutzerfreundlichkeit. Damals versuchte Apple, mit iOS 9 die Leistung und Ergonomie wieder zu verbessern.



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