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iOS und MacOS: Apple unterbricht Software-Entwicklung für Bugfixes

Apple-Mitarbeiter berichten, dass vor der Weiterentwicklung der kommenden iOS- und MacOS-Version eine Woche lang Fehler beseitigt wurden.
/ Tobias Költzsch
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Unter anderem die Entwicklung von iOS soll für eine Woche unterbrochen worden sein. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Unter anderem die Entwicklung von iOS soll für eine Woche unterbrochen worden sein. Bild: Tobias Költzsch/Golem.de

Apple soll die Entwicklung der Software-Versionen von iOS, iPadOS, MacOS, WatchOS und VisionOS für das kommende Jahr für mindestens eine Woche unterbrochen haben. Statt neue Funktionen weiterzuentwickeln, sollen die Programmierer in der Zeit ausschließlich Fehler ausgebügelt haben. Das berichtet Bloomberg(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf mit der Sache vertrauten Personen.

Die Maßnahme soll den Quellen zufolge in einer internen Nachricht Anfang November 2023 den Angestellten mitgeteilt worden sein. Grund für den Programmiersprint soll eine übermäßig hohe Anzahl an Fehlern gewesen sein, die im internen Testing nicht aufgefallen waren. Bevor an neuen Funktionen für die Software-Upgrades im nächsten Jahr weitergearbeitet wird, sollen die Entwickler die Fehler beseitigen.

Sollte Apple die Software-Entwicklung tatsächlich für eine Woche komplett zugunsten von Bugfixes unterbrochen haben, wäre dies ein eher ungewöhnlicher Schritt. Apple soll die erste Milestone-Version der jeweiligen Betriebssysteme fertig haben. Die Unterbrechung erfolgte den Quellen zufolge, bevor mit der Arbeit an der zweiten Milestone-Version begonnen wurde. Zur Sache äußerte Apple sich nicht.

Craig Federighi hat neue Regeln für Softwareentwicklung aufgestellt

Der für die Software verantwortliche Apple-Manager Craig Federighi stellte in der Vergangenheit bereits die Entwicklung bestimmter neuer Funktionen zurück, da sie zu viele Fehler enthielten. So sollen etwa 2018 neue Features auf 2019 verschoben worden sein.

Federighi soll in den vergangenen Jahren zudem einige neue Regeln eingeführt haben, die Bugs in veröffentlichten Softwareversionen reduzieren sollen. So müssen beispielsweise neue Funktionen manuell freigeschaltet werden, um deren Auswirkungen auf das Gesamtsystem genau beobachten zu können.


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