iOS und MacOS: App-Entwickler müssen auf 64 Bit umsteigen

Sowohl iOS als auch MacOS steigen vollständig auf 64-Bit-Apps um. Entwickler müssen nicht nur ihre neuen, sondern vor allem ihre alten Anwendungen ändern, wenn diese weiter unter Apples Betriebssystemen laufen und über die App Stores vertrieben werden sollen.

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MacOS High Sierra kommt im Herbst 2017.
MacOS High Sierra kommt im Herbst 2017. (Bild: Apple)

Apple mahnt mit Blick auf die notwendige Umstellung auf 64-Bit-Versionen von Apps für iOS und MacOS zur Eile. Ab Januar 2018 müssen neue Anwendungen 64-Bit-Unterstützung mitbringen, damit sie auf den Betriebssystemen laufen - bei MacOS zumindest dann, wenn sie über den Mac App Store vertrieben werden. Darauf wies Apple erneut hin.

Schon iOS 10 warnt beim Start von 32-Bit-Apps, dass diese in Zukunft nicht mehr kompatibel seien. Bei der aktuellen Version von MacOS gibt es solche Warnungen bisher nicht. Unter iOS 11 lassen sich 32-Bit-Anwendungen nicht mehr starten. Wer wissen will, welche Apps gefährdet sind, falls der Entwickler nicht mit einer neuen Version aufwartet, kann unter "Allgemein" in den Einstellungen "Info" und dann "Apps" wählen, um die Liste der problematischen Programme aufzurufen.

Bei MacOS ist die Situation zeitlich etwas unkritischer und damit entspannter: Ab Januar 2018 müssen Apps für den Mac App Store auf 64-Bit umgestellt werden, Mitte 2018 gilt dies auch für Updates. Für Apps außerhalb des App Stores scheint es erstmal keine Probleme zu geben, noch mit 32 Bit zu laufen. Ein Zwang zu 64-Bit wird wohl erst mit späteren Versionen von MacOS kommen.

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