Abo
  • IT-Karriere:

iOS und Android: Plattformübergreifender Code lohnt für Dropbox nicht

Statt für seine Mobile-Apps auf einheitlichen Code zu setzen, nutzt Dropbox inzwischen die nativen Programmiersprachen Swift für iOS und Kotlin und Android. Die einheitliche Pflege sei schlicht zu aufwendig gewesen.

Artikel veröffentlicht am ,
Dropbox beschreibt seine Probleme mit der plattformübergreifenden Programmierung.
Dropbox beschreibt seine Probleme mit der plattformübergreifenden Programmierung. (Bild: REUTERS/Thomas White/Illustration)

In seinem Techblog beschreibt der Anbieter Dropbox in einer Retrospektive recht ausführlich, dass das Unternehmen eine vor Jahren begonnene Strategie zur plattformübergreifenden Entwicklung für einen Fehler halte. Die Kosten für diese Strategie seien im Vergleich zur Entwicklung in den nativen Sprachen der Plattformen für das Unternehmen schlicht zu hoch. Für die Mobile-Apps kommt deshalb nun nicht mehr C++, sondern Swift für iOS und Kotlin für Android zum Einsatz.

Stellenmarkt
  1. Marienhaus Dienstleistungen GmbH, Ottweiler, Hermeskeil, Bitburg, Neuwied, Bad Neuenahr-Ahrweiler
  2. Infokom GmbH, Karlsruhe

Laut Dropbox sei die Idee zu Beginn der Umsetzung im Jahr 2013 recht einfach gewesen. Demnach sollte der Code nur einmal in C++ für beide Plattformen geschrieben werden, statt zweimal in Java und Objective-C. Zu dieser Entscheidung beigetragen habe auch, dass das zuständige Team zu diesem Zeitpunkt vergleichsweise klein gewesen sei und schnell auf die wachsende Anzahl Nutzer habe reagieren müssen.

Die Wahl von C++ statt der für die Plattformen nativen Sprachen habe aber zu einem enormen Mehraufwand geführt. So habe das Team eigene Frameworks und Bibliotheken für relativ einfache Aufgaben erstellen müssen, die für nativen Code bereits vorhanden gewesen wären. Problematisch sei auch gewesen, dass Dropbox mit der Wahl von C++ nicht die nativen Entwicklungsumgebungen von iOS und Android benutzen konnte, sondern auf eigene Werkzeuge angewiesen war.

Hinzu kommen viele weitere Schwierigkeiten. So musste wegen der verschiedenen Plattform natürlich trotzdem unterschiedlicher Code geschrieben werden. Letztlich habe das Unternehmen auch Probleme damit bekommen, überhaupt Entwickler zu finden, die erfahren genug waren, an dem C++-Code zu arbeiten. Die logische Konsequenz für das Unternehmen daraus ist, nun auf die nativen Sprachen von iOS und Android zu setzen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 344,00€

tirox 16. Aug 2019 / Themenstart

Qt kostet schon ganz schön, vllt sehen die da nicht so den Mehrwert drin. Denn: " Die...

\pub\bash0r 15. Aug 2019 / Themenstart

Die Zeiten sind vorbei. Die Lizenz erlaubt inzwischen auch kommerzielle Nutzung.

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Google Game Builder ausprobiert

Mit dem Game Builder von Google können Anwender kleine, aber durchaus komplexe Spiele entwickeln. Der Editor richtet sich an neugierige Einsteiger, aber auch an professionelle Entwickler etwa für das Prototyping.

Google Game Builder ausprobiert Video aufrufen
SEO: Der Google-Algorithmus benachteiligt Frauen
SEO
Der Google-Algorithmus benachteiligt Frauen

Websites von Frauen werden auf Google schlechter gerankt als die von Männern - und die deutsche Sprache ist schuld. Was lässt sich dagegen tun?
Von Kathi Grelck

  1. Google LED von Nest-Kameras lässt sich nicht mehr ausschalten
  2. FIDO Google führt Logins ohne Passwort ein
  3. Nachhaltigkeit 2022 sollen Google-Geräte Recycling-Kunststoff enthalten

Nachhaltigkeit: Bauen fürs Klima
Nachhaltigkeit
Bauen fürs Klima

In Städten sind Gebäude für gut die Hälfte der Emissionen von Treibhausgasen verantwortlich, in Metropolen wie London, Los Angeles oder Paris sogar für 70 Prozent. Klimafreundliche Bauten spielen daher eine wichtige Rolle, um die Klimaziele in einer zunehmend urbanisierten Welt zu erreichen.
Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

  1. Klimaschutz Großbritannien probt für den Kohleausstieg
  2. Energie Warum Japan auf Wasserstoff setzt

Ryzen 5 3400G und Ryzen 3 3200G im Test: Picasso passt
Ryzen 5 3400G und Ryzen 3 3200G im Test
Picasso passt

Vier Zen-CPU-Kerne plus integrierte Vega-Grafikeinheit: Der Ryzen 5 3400G und der Ryzen 3 3200G sind zwar im Prinzip nur höher getaktete Chips, in ihrem Segment aber weiterhin konkurrenzlos. Das schnellere Modell hat jedoch trotz verlötetem Extra für Übertakter ein Preisproblem.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Agesa 1003abb Viele ältere Platinen erhalten aktuelles UEFI für Ryzen 3000
  2. Ryzen 3000 Agesa 1003abb behebt RDRAND- und PCIe-Gen4-Bug
  3. Ryzen 5 3600(X) im Test Sechser-Pasch von AMD

    •  /