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iOS und Android: Google lanciert drei experimentelle Foto-Apps

Google hat drei Apps für Fotofreunde vorgestellt – eine für beide mobile Plattformen, eine nur für Android und eine nur für iOS. Google will mit den experimentellen Funktionen das Nutzerverhalten testen.
/ Andreas Donath
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Android-App Storyboard (Bild: Google)
Android-App Storyboard Bild: Google

Die neuen Google-Foto-Apps Storyboard, Selfissimo und Scrubbies nutzen eine Reihe von Techniken, die Google erforscht. Dazu gehören die Objekterkennung, die Personensegmentierung in Bildern und Stilisierungsalgorithmen sowie effiziente Bildkodierungs- und Dekodierungstechnologien, wie Google in seinem Blog(öffnet im neuen Fenster) schreibt.

Storyboard ist ausschließlich für Android erhältlich und wandelt Videos in einseitige Comiclayouts um. Die Ergebnisse sind überzeugend, obwohl die App dem Anwender sogar die Auswahl der Szenen für die einzelnen Bilder abnimmt. Storyboard(öffnet im neuen Fenster) kann die Schnappschüsse in sechs unterschiedlichen Zeichenstilen stilisieren.

Storyboard von Google Research
Storyboard von Google Research (01:48)

Die App Selfissimo ist für Selbstporträts konzipiert. Selfissimo nimmt aber nicht einfach auf Knopfdruck Bilder auf, sondern drückt automatisch auf den Auslöser, wenn der Nutzer eine neue Pose einnimmt. Die Algorithmen erkennen das und nehmen ein Schwarzweißfoto auf, das einer Collage hinzugefügt wird, die einem Kontaktabzug ähnelt. Selfissimo wurde sowohl für iOS(öffnet im neuen Fenster) als auch für Android(öffnet im neuen Fenster) freigegeben.

Selfissimo von Google Research
Selfissimo von Google Research (01:20)

Die dritte Foto-App Scrubbies(öffnet im neuen Fenster) ist lediglich für iOS erschienen. Im Grunde genommen handelt es sich eher um ein Videotool, mit dem der Anwender Geschwindigkeit und Richtung der Wiedergabe ändern kann, um Video-Loops zu erstellen. Der Nutzer wischt selbstständig während der Wiedergabe herum, um diese zu steuern. Um die Aufnahme des Remix kümmert sich die App selbst.

Google deutete an, dass es nicht bei diesen drei Apps bleiben werde, es könnten weitere experimentelle Fotoanwendungen folgen.


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