• IT-Karriere:
  • Services:

iOS: Google will Apples Datenschutzregeln einhalten

Zukünftig sollen Google-Apps nicht mehr auf die Werbe-ID unter iOS zugreifen, das Unternehmen sieht jedoch Probleme für App-Entwickler.

Artikel veröffentlicht am ,
Google wirft ein Auge auf Internet- und Smartphone-Nutzer.
Google wirft ein Auge auf Internet- und Smartphone-Nutzer. (Bild: Gerd Altmann/Pixabay)

Google will Apples neue Datenschutzvorgaben erfüllen. Demnach möchte Google mit seinen Apps zukünftig nicht mehr auf die gerätespezifische Werbe-ID (IDFA, Identifier for Advertising) in Apples iOS zurückgreifen. Diese würde bisher ohnehin nur von wenigen Google-Apps verwendet, teilte Google in einem Blogeintrag mit. Zudem möchte Google mit den nächsten Updates seiner Apps auch die von Apple geforderten Datenschutzangaben (Privacy Label) nachliefern. Google warnt jedoch vor den Auswirkungen von Apples Datenschutzvorgaben auf Apps anderer Hersteller.

Stellenmarkt
  1. Hochschule Ravensburg-Weingarten Technik I Wirtschaft I Sozialwesen, Weingarten
  2. Deutsche Bundesbank, Düsseldorf, Hamburg, Frankfurt am Main

Apple hatte die Einführung einer neuen Datenschutzfunktion auf Anfang dieses Jahres verschoben. Demnach muss jedem Werbenetzwerk in jeder App vor einem Zugriff auf die gerätespezifische Werbe-ID via Pop-up die Erlaubnis erteilt werden. Über die Werbe-ID können von verschiedenen Apps gesammelte Daten einem Gerät und damit meist einer Person zugeordnet werden. Google dürfte die Daten aus seinen Apps jedoch häufig über eine Anmeldung mit dem Google-Konto zusammenführen können.

Datenschutz ist schlecht für Werbetreibende

Jenseits von Google müssten App-Anbieter mit einer "signifikanten Auswirkung" auf ihre Umsätze mit Google-Ads rechnen, sobald Apple den Zugriff auf die Werbe-ID per Opt-In beschränke, erklärte Google. Den Entwicklern empfiehlt Google, ihre Apps auf die kommenden Datenschutzeinstellungen in iOS 14 vorzubereiten. Beispielsweise könnten neue Funktionen wie SKAdNetwork von Apple verwendet werden, um beispielsweise die Installation einer geworbenen App zu tracken, ohne auf die Werbe-ID zugreifen zu müssen.

Zuvor hatte Facebook bekanntgegeben, sich den Datenschutzregeln von Apple beugen zu wollen, allerdings sehe Facebook "schwerwiegende Auswirkungen auf Targeting, Optimierung und die Messung der Kampagneneffektivität für Unternehmen".

Vorausgegangen war ein Streit zwischen Werbefirmen, darunter Facebook und Apple, worauf die eigentlich mit iOS 14 geplante Einführung des Werbe-ID-Opt-in verschoben wurde. Derweil arbeiten manche App-Entwickler an Methoden, die neuen Datenschutzfunktionen zu umgehen und ein App-übergreifendes Tracking über andere Methoden als die Werbe-ID zu realisieren.

Datenschützer befürworten hingegen Apples Schritt, die Zustimmung der Nutzer zum App-übergreifenden Tracking einzuholen. Das Problem, dass jede App individuell Daten erfassen kann und diese eventuell über weitere Merkmale auch mit anderen Apps zusammenführen kann, löst das Vorgehen jedoch nicht. Hier setzt Apple mit übersichtlichen Datenschutzinformationen zu jeder App im App Store an, die von den Entwicklern angegeben werden müssen. Über entsprechende Icons lässt sich eine schlechte Datenschutzpraxis auf einen Blick erkennen. Unter Android gibt es Vergleichbares nicht, allerdings können Anwendungen dort aus dem datenschutzfreundlichen Appstore F-Droid bezogen werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. ASUS Radeon RX 6900 XT TUF GAMING OC 16GB für 1.729€)

Folgen Sie uns
       


Librem Mini - Fazit

Der Librem Mini punktet mit guter Linux-Unterstützung, freier Firmware und einem abgesicherten Bootprozess.

Librem Mini - Fazit Video aufrufen
Gamestop-Blase: Am Ende haben wieder die Großinvestoren gewonnen
Gamestop-Blase
Am Ende haben wieder die Großinvestoren gewonnen

Der Börsenrausch um die Gamestop-Aktie hat weder Kapital umverteilt noch wurde der Finanzmarkt dadurch demokratisiert. Vielmehr gewannen wie bei jeder Blase die großen Investoren.
Eine Analyse von Gerd Mischler

  1. Trade Republic EU will Trading-Apps wegen Gamestop-Aktie untersuchen
  2. Wallstreetbets Gamestop-Aktie steigt massiv - Handel zeitweise gestoppt
  3. Wallstreetbets Finanzchef von Gamestop tritt zurück

Chaos Computer Club: Was eine Smoking Gun von Huawei anrichten könnte
Chaos Computer Club
Was eine Smoking Gun von Huawei anrichten könnte

Der Chaos Computer Club hat einmal durchgespielt, welche Möglichkeiten ein böswilliger Ausrüster im 5G-Netz wirklich hätte. Dies wird vom IT-Sicherheitsgesetz aber ignoriert.
Ein Bericht von Achim Sawall

  1. Kritische Infrastruktur Massive Probleme im europäischen Stromnetz
  2. rC3 Neue Tickets für den CCC
  3. rC3 Tickets für den CCC sind aus

AOC Agon AG493UCX im Test: Breit und breit macht ultrabreit
AOC Agon AG493UCX im Test
Breit und breit macht ultrabreit

Der AOC Agon AG493UCX deckt die Fläche zweier 16:9-Monitore in einem Gerät ab. Dafür braucht es allerdings auch ähnlich viel Platz.
Ein Test von Mike Wobker

  1. Agon AG493UCX AOC verkauft 49-Zoll-Ultrawide-Monitor mit USB-C und 120 Hz

    •  /