iOS: Facebook bringt eigene Kamera-App auf den Markt

Der Vorteil von Facebooks Camera App gegenüber anderen Lösungen ist die direkte Anbindung an das soziale Netzwerk, so dass der Anwender seine Bilder direkt veröffentlichen kann. Vorher sind jedoch noch zahlreiche Manipulationsmöglichkeiten gegeben. Neben einfachen Ausschnittvergrößerungen, Drehungen und einem "Bildverbesserungsknopf" stehen zahlreiche Verfremdungseffekte zur Wahl.





Der Benutzer kann auf Wunsch im Gegensatz zu Instagram gleich mehrere Bilder auf einmal veröffentlichen, mit Schlagwörtern versehen und auch die Bilder anrufen, die die eigenen Freunde online gestellt haben.
Derzeit bietet Facebook seine Camera App nur im US-iTunes-App-Store(öffnet im neuen Fenster) an. An lokalisierten Versionen wird noch gearbeitet.
Facebook hat die Firma hinter der Fotosharing-App Instagram Anfang April 2012 übernommen . Die Übernahme steht aber noch unter Vorbehalt der Aufsichtsbehörden. Instagram wurde für Smartphones mit iOS und Android(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht. Neben dem eigenen Fotosharing-Dienst von Instagram bestehen Schnittstellen zum Beispiel zu Facebook, Flickr, Twitter, Posterous, Tumblr und Foursquare. Auch per E-Mail können die Bilder verschickt werden.

Die Schnittstellen zu anderen Diensten sind nach Meinung von Zuckerberg ein wichtiges Merkmal von Instagram(öffnet im neuen Fenster) , das auch in Zukunft erhalten bleiben soll. Einen Zwangsexport zu Facebook wird es nicht geben. Das soziale Netzwerk von Instagram ermöglicht es, unabhängig von Facebook und Twitter, Mitgliedern zu folgen. Auch das soll nach der Übernahme weiterhin möglich sein.



