Abo
  • Services:

iOS-Apps: Apple reagiert auf Datenschutzvorwürfe

Mehrere bekannte iOS-Apps wie Expedia oder Hotels.com verwenden ein Drittanbieter-Tool, das jede Interaktion mit der Anwendung aufzeichnet - ohne den Nutzern dies mitzuteilen. Das ist nach App-Store-Statuten nicht erlaubt, Apple hat den Anbietern daher eine eintägige Frist zur Beseitigung der Funktion gegeben.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple hat den unangekündigten Mitschnitt von Apps untersagt.
Apple hat den unangekündigten Mitschnitt von Apps untersagt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Apple hat auf die von der Webseite Techcrunch gemachten Vorwürfe der Datenschutzverletzung reagiert. Das Magazin hatte herausgefunden, dass zahlreiche bekannte Apps jede Nutzereingabe mitschneiden, damit die Entwickler die Anwendung darauf basierend optimieren können. Die Praxis entspricht in der Art der Umsetzung nicht den Richtlinien des App Stores und sei Apple zufolge daher umgehend zu stoppen.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Schwäbisch Hall
  2. Bosch Gruppe, Leonberg

Bekannte Apps wie Expedia oder Hotels.com verwenden ein Analysetool des Anbieters Glassdoor, das jede Toucheingabe und jede Wischgeste des Nutzers aufzeichnet und dem App-Entwickler zur Auswertung vorlegt. Der Nutzer wird über diese Praxis nicht aufgeklärt - was laut App-Store-Richtlinien erforderlich wäre.

Demzufolge müssen Nutzer nicht nur explizit darauf hingewiesen werden, wenn Aufzeichnungen ihrer Eingaben gemacht werden. Darüber hinaus muss es auch einen visuellen Hinweis geben, dass gerade eine Aufzeichnung stattfindet. All dies ist bei den Apps, die Techcrunch gefunden hat, nicht der Fall.

Informationen werden mitunter nicht unkenntlich gemacht

Zudem werden einige sicherheitsrelevante Informationen nicht - wie eigentlich gefordert - unkenntlich gemacht. Techcrunch zufolge waren daher beispielsweise Kreditkarteninformationen und Passnummern sichtbar.

Apple soll den Entwicklern einen Tag Zeit gegeben haben, um die Missstände zu beseitigen und die Apps neu einzureichen. Sollte dies nicht geschehen, würden die Anwendungen aus dem App Store gelöscht.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 349,00€ (inkl. Call of Duty: Black Ops 4 & Fortnite Counterattack Set)

heikom36 09. Feb 2019 / Themenstart

Bei den Behörden melden und die müssen (eigentlich) dann tätig werden. Apple muss es...

heikom36 09. Feb 2019 / Themenstart

...gesetzlich verboten.

jayjay 08. Feb 2019 / Themenstart

So mache ich das seit 3 Jahren und vermisse eigendlich nix. F-Droid lässt sich auch als...

bionade24 08. Feb 2019 / Themenstart

Und Debiannist natürlich nich sicher, weil nicht anerkannt. Ich will auch mein Arch Linux...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Cocktailmixer Hector 9000 ausprobiert

Wie funktioniert ein Cocktail-Mixer aus dem 3D-Drucker? Wir haben uns den Hector 9000 des Chaostreffs Recklinghausen mal vorführen lassen und ein bisschen nachgebaut.

Cocktailmixer Hector 9000 ausprobiert Video aufrufen
Raspberry Pi: Spieglein, Spieglein, werde smart!
Raspberry Pi
Spieglein, Spieglein, werde smart!

Ein Spiegel, ein ausrangierter Monitor und ein Raspberry Pi sind die grundlegenden Bauteile, mit denen man sich selbst einen Smart Mirror basteln kann. Je nach Interesse können dort dann das Wetter, Fahrpläne, Nachrichten oder auch stimmungsvolle Bilder angezeigt werden.
Eine Anleitung von Christopher Bichl

  1. IoT mit LoRa und Raspberry Pi Die DNA des Internet der Dinge
  2. Bewegungssensor auswerten Mit Wackeln programmieren lernen
  3. Raspberry Pi Cam Babycam mit wenig Aufwand selbst bauen

Karma-Spyware: Wie US-Auftragsspione beliebige iPhones hackten
Karma-Spyware
Wie US-Auftragsspione beliebige iPhones hackten

Eine Spionageabteilung im Auftrag der Vereinigten Arabischen Emirate soll die iPhones von Aktivisten, Diplomaten und ausländischen Regierungschefs gehackt haben. Das Tool sei wie Weihnachten gewesen, sagte eine frühere NSA-Mitarbeiterin und Ex-Kollegin von Edward Snowden.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Update O2-Nutzer berichten über eSIM-Ausfälle beim iPhone
  2. Apple iPhone 11 soll Trio-Kamerasystem erhalten
  3. iPhone mit eSIM im Test Endlich Dual-SIM auf dem iPhone

Radeon VII im Test: Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber
Radeon VII im Test
Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber

Höherer Preis, ähnliche Performance und doppelt so viel Videospeicher wie die Geforce RTX 2080: AMDs Radeon VII ist eine primär technisch spannende Grafikkarte. Bei Energie-Effizienz und Lautheit bleibt sie chancenlos, die 16 GByte Videospeicher sind eher ein Nischen-Bonus.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Grafikkarte UEFI-Firmware lässt Radeon VII schneller booten
  2. AMD Radeon VII tritt mit PCIe Gen3 und geringer DP-Rate an
  3. Radeon Instinct MI60 AMD hat erste Grafikkarte mit 7 nm und PCIe 4.0

    •  /