iOS: Apple soll gegen alternative Screen-Time-Apps vorgehen

Einem Medienbericht zufolge soll Apple viele verschiedene Apps behindert oder gar aus dem Appstore entfernt haben, die die mit dem Gerät verbrachte Zeit kontrollieren können. Apple bietet eine solche Funktion seit vergangenem Jahr selbst an.

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Screen-Time-Apps helfen auch Eltern, die Smartphone-Zeit ihre Kinder zu kontrollieren.
Screen-Time-Apps helfen auch Eltern, die Smartphone-Zeit ihre Kinder zu kontrollieren. (Bild: AMY OSBORNE/AFP/Getty Images)

Menschen, die sehr viel Zeit mit ihrem Smartphone verbringen, werden mitunter als süchtig bezeichnet und bringen sich manchmal sogar im öffentlichen Verkehr durch den zwanghaften Blick auf das Gerät selbst in Gefahr. Um dem entgegenzuwirken, gibt es einige Apps, die die mit Geräten verbrachte Zeit besser kontrollieren. Einem Bericht der New York Times zufolge geht Apple allerdings gegen eine Vielzahl von ihnen vor.

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Demnach begannen die Probleme für die Hersteller dieser Apps wohl damit, dass Apple selbst mit der sogenannten Screen Time solch eine Funktion in iOS 12 integriert hat. Das war im vergangenen Jahr. Screen Time soll es Nutzern ermöglichen, die Verwendungsdauer ihrer Apps zu messen und notfalls zu beschränken.

Dem Bericht der New York Times zufolge seien manche dieser Apps, die sich vor allem an Eltern richteten, direkt aus dem Appstore entfernt worden. In anderen weniger harschen Fällen seien die Entwickler der Apps von Apple dazu gedrängt worden, einige Funktionen aus ihren Apps zu entfernen.

Vorwürfe des wettbewerbswidriges Verhaltens

Die Hersteller der Apps gehen davon aus, dass sie mit diesen Hürden konfrontiert würden, weil sie ein direktes Konkurrenzprodukt zu Apples eigenem System erstellen, oft allerdings mit mehr Funktionen oder Einstellungsmöglichkeiten. Zwei der betroffenen Hersteller versuchen offenbar in der EU ein Wettbewerbsverfahren gegen Apple anzustrengen.

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Ähnliche Vorwürfe hatte vor einigen Wochen bereits der Hersteller Kaspersky Labs bei russischen Kartellbehörden erhoben. Kaspersky hatte eine App erstellt, die Eltern dazu dienen soll, ihrem Nachwuchs eine gesteuerte Nutzung des Smartphones zu ermöglichen. Kaspersky soll auch die Möglichkeit prüfen, in der EU rechtliche Schritte gegen Apple einzuleiten.

Nachtrag vom 28. April 2019, 13:53 Uhr

Das Blog Macrumors zitiert den Marketing-Chef von Apple damit, dass die Apps entfernt worden seien, weil diese das sogenannte Mobile Device Management (MDM) genutzt hätten. Die MDM-Funktion dient eigentlich zur Konfiguration von iOS-Geräten in Unternehmensnetzwerken. Die App-Hersteller könnten damit aber auch noch weiterreichenden Zugriff auf die Geräte der Nutzer erhalten. Das gefährde die Sicherheit und Privatsphäre der Nutzer.

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heikom36 29. Apr 2019

Sicher doch. Mal geschaut weswegen? Steht doch da ^^ golem hat einige Artikel zum Thema.

ChMu 29. Apr 2019

Dann lese das Statement von Apple noch mal. Die gesperrten Apps haben kein Opt in die...

Anonymer Nutzer 29. Apr 2019

"Was dem Jupiter erlaubt ist, ist dem Ochsen nicht erlaubt

weswaldix 28. Apr 2019

Jetzt wahrscheinlich noch immer.

Hotohori 28. Apr 2019

Eben, aber erst mal gegen Apple wettern, wer eben bei den eigenen Apps gegen die...



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